Angriffe mit Schadsoftware haben massiv zugenommen

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Ralf Michelfelder spricht bei einem dpa-Interview. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Das Landeskriminalamt (LKA) geht gegen eine wachsende Zahl von Erpressungsversuchen mit Schadsoftware vor. „Da haben wir eine massive Zunahme der Fälle“, sagte LKA-Präsident Ralf Michelfelder der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Kriminelle versuchen demnach, mit der Verbreitung von Schadsoftware - sogenannter Ransomware - auf Computern von Unternehmen Geld zu erpressen. Im Jahr 2014 gab es laut LKA rund 200 solcher Fälle, 2015 waren es etwa 600, der Anstieg setzt sich in diesem Jahr fort. Die Ermittler haben derzeit zwei Tätergruppen im Visier, wie Michelfelder sagte. Dabei gehe es um einen Schaden von 17 Millionen Euro.

Zuletzt warnte unter anderem das Polizeipräsidium Tuttlingen Firmen vor Bewerbungs-E-Mails, die sich als Trojaner entpuppten. Die Täter versuchen mit der Aktion, von den Opfern Geld für ein Passwort zur Entschlüsselung der Dateien zu erpressen.

Zentrale Ansprechstelle Cybercrime beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg

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