Airbus schließt Verkauf von Rüstungselektronik an KKR ab

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Airbus hat seine in Deutschland ansässige Verteidigungselektronik-Sparte an die Investmentfirma KKR verkauft - davon sind auch Standorte im Südwesten betroffen. Es handle sich dabei um Ulm mit rund 2000 Mitarbeitern, Oberkochen (Ostalbkreis) mit etwa 450 Mitarbeitern und Friedrichshafen am Bodensee mit rund 400 Mitarbeitern, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Mittwoch. Für die Beschäftigten gebe es aber eine Beschäftigungsgarantie bis 2019.

Das Geschäft sei nach allen erforderlichen Genehmigungen der Behörden und der Bundesregierung abgeschlossen worden, hatte der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern am Dienstag mitgeteilt. Der Anbieter mit Sitz im bayerischen Ottobrunn bei München werde künftig unter dem Namen Hensoldt auftreten, hieß es in der Mitteilung weiter. Der französische Unternehmensteil solle später an KKR übertragen werden, dazu ist eine Zustimmung der Aufsichtsbehörden der französischen Regierung erforderlich.

Die bisherige Airbus-Verteidigungselektronik hat weltweit etwa 4000 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von rund einer Milliarde Euro. Airbus hatte bereits im September 2014 angekündigt, Teile seiner Rüstungssparte verkaufen zu wollen. Der Deal mit KKR wurde im März 2016 eingefädelt. Die Rüstungssparte ist seit Jahren eine Baustelle für den Konzern - zuletzt drückten neue Milliarden-Belastungen für den Militärtransporter A400M auf die Bilanz.

Mitteilung Airbus

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