Agrarminister: Abschuss von Wölfen unter Umständen erlauben

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Peter Hauk (CDU). Foto: Lino Mirgeler/Archiv  Foto: 

Baden-Württembergs Agrarminister Peter Hauk (CDU) kann sich einem Zeitungsbericht zufolge einen Abschuss von Wölfen unter Umständen vorstellen. Wenn die Bewirtschaftung von Weiden durch den Wolf gefährdet wäre, „dann würde ich mich klar gegen den Wolf entscheiden“, sagte er der „Heilbronner Stimme“ (Samstag). „Dann wäre der Punkt gekommen, an dem wir sagen müssten: Der Wolf passt in diese dicht besiedelte Kulturlandschaft nicht mehr hinein, er muss abgeschossen werden.“

Für ihn sei klar: lieber eine Art weniger als 10, 20 oder 30 andere, die aussterben müssten, sagte Hauk dem Blatt. Er sieht die Gefahr, dass Bauern das Interesse an der Weidehaltung wegen des Wolfes verlieren könnten.

Anfang Juli war im Schwarzwald ein Wolf gefunden worden, der erschossen wurde. Die Staatsanwaltschaft Freiburg leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren ein.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) stellte in der „Passauer Neuen Presse (Samstag) klar: „Der illegale Abschuss eines Wolfes oder Luchses ist eine Straftat.“ Die Jagd auf Wölfe trage zudem nicht dazu bei, dass weniger Nutztiere gerissen würden, sagte sie. Entscheidend sei nicht die Größe des Wolfsbestands, sondern „wie gut oder schlecht vor allem Nutztiere geschützt sind“.

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