AfD-Politiker Räpple des Plenarsaals verwiesen

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Der Landtagsabgeordnete Stefan Räpple (AfD). Foto: Marijan Murat/Archiv

Landtagspräsident Wilfried Klenk (CDU) hat den AfD-Abgeordneten Stefan Räpple aus dem Plenarsaal des Landtags geworfen. Wie mehrere Zeugen des Vorfalls übereinstimmend am Donnerstag in Stuttgart berichteten, hatte Klenk den Abgeordneten der Alternative für Deutschland (AfD) zunächst zur Ordnung gerufen, weil Räpple die Jungfernrede der Grünen-Abgeordneten Barbara Saebel zu europapolitischen Themen mit Zwischenrufen gestört habe. Während den ersten Reden neuer Abgeordneter ist es im Landtag üblich, Rücksicht zu nehmen.

Räpple soll sich über den Ordnungsruf massiv erregt und Klenks Entscheidung öffentlich kritisiert haben. Daraufhin verwies Klenk den AfD-Abgeordneten des Saales. Räpple sei dann gegangen. Der AfD-Abgeordnete wird dem rechten Rand seiner Partei zugeordnet. Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz sagte: „Die AfD hat wieder einmal bewiesen, dass sie eines Parlamentes nicht würdig ist.“

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Kommentare

13.03.2017 02:52 Uhr

Na Gut

"Andreas Schwarz sagte: „Die AfD hat wieder einmal bewiesen, dass sie eines Parlamentes nicht würdig ist.“ Das war jetzt nicht die feine Art, habe ich auch kein Verständnis dafür, allerdings wird mit der AFD bzw. einzelnen Mitgliedern im Landtag auch nicht schön umgegangen.

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09.03.2017 21:40 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Total normal””

Gute Besserung!

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09.03.2017 20:52 Uhr

Antwort auf „Total normal”

Ja ja, Häuser und Autos anzünden ist auch nicht besser.

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09.03.2017 20:15 Uhr

Total normal

Unter anderem von Pöblern gewählter Pöbler pöbelt.
Nichts Neues, so sind sie halt und mehr können sie auch nicht.

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