AfD-Parteitag schließt Medien aus

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Demonstranten bei der Gegendemonstration zum Landesparteitag der AfD. Foto: Jan-Philipp Strobel

Die AfD hat auf ihrem Parteitag die Medien von der Berichterstattung ausgeschlossen. Es sei mit großer Mehrheit entschieden worden, dass die Journalisten nicht bei der Nominierung der Kandidaten der Bundestagswahl zugelassen werden, sagte ein Sprecher der Partei am Samstag in Nürtingen. Zur Begründung hieß es, man erwarte keine faire und ausgewogene Berichterstattung. Bei 100 Bewerbern auf die noch 29 Listenplätze war es nicht ausgeschlossen, dass sich einer der Bewerber „unglücklich ausdrücke“. Die Partei befürchte, dass sich die Medien auf diese Äußerungen konzentrierten. Bei der Abstimmung habe es auch einen Gegenantrag gegeben. Mit derselben Begründung war der Öffentlichkeit beim ersten Nominierungsparteitag Ende vergangenen Jahres in Kehl der Zutritt verweigert worden.

Vor der Stadthalle hatten sich zahlreiche Gegendemonstranten versammelt. Sie trugen Plakate mit Aufschriften „Vielfalt statt Einfalt“ oder „Gegen Rassismus und Unmenschlichkeit - No AfD“. Unter dem Slogan „Nürtingen ist bunt“ war der zentrale Platz mit bunten Plakaten und Fahnen geschmückt worden.

AfD BW

DJV

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Kommentare

21.01.2017 19:09 Uhr

Oje...

... Parteitag der AfD? da wird doch eh gelogen daß sich die Balken biegen!

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