„SZ“: Verdächtiger schon in Griechenland straffällig

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Fingerabdrücke belegen einem Medienbericht zufolge, dass der Verdächtige im Freiburger Mordfall ein Gewaltverbrechen an einer jungen Frau in Griechenland begangen hat. Das habe ein Vergleich der Fingerabdrücke von beiden Fällen durch die griechische Polizei ergeben, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ (Donnerstag). Eine griechische Anwältin hatte zuvor bereits angegeben, dass es sich bei dem Verdächtigen um denselben Mann handele, den sie 2013 nach einer Gewalttat an einer Frau auf der Insel Korfu verteidigt habe. Er sei damals zu zehn Jahren Haft verurteilt und nach etwa eineinhalb Jahren unter Auflagen freigelassen worden.

Bei dem jungen Mann handelt es sich um einen Flüchtling, der 2015 nach Deutschland kam. Ihm wird zur Last gelegt, Mitte Oktober eine 19 Jahre alte Studentin in Freiburg vergewaltigt und ermordet zu haben.

Zudem ist der Verdächtige der „Süddeutschen“ zufolge laut seinem in Griechenland vorgelegten Pass älter als 17 Jahre. Den Daten der griechischen Behörden nach wurde er am 1. Januar 1996 geboren. Demnach wäre er nun 20 Jahre alt. Bei seiner Einreise nach Deutschland 2015 hatte er sich als 16-Jähriger vorgestellt. Hintergrund der Altersfrage ist, ob der Fall in Freiburg nach Jugendstrafrecht verhandelt wird.

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