Sicherheitskontrollen: „Pink Panther“-Prozess verzögert

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Richterhammer auf Buch mit Deutschen Gesetzen. Foto: Uli Deck/Archiv  Foto: 

Am Landgericht Köln hat der Prozess um einen Schmucktransporter-Überfall nicht wie geplant beginnen können. Der ursprünglich für 10.00 Uhr am Dienstag anvisierte Auftakt verzögerte sich zunächst, unter anderem weil am Gericht scharfe Sicherheitskontrollen herrschten und Beteiligte gründlichst überprüft wurden. Die Angeklagten wurden per Hubschrauber eingeflogen und von schwer bewaffneter Polizei in das Gerichtsgebäude gefahren.

In dem Verfahren wird drei Angeklagten im Alter von 36, 38 und 41 Jahren vorgeworfen, im Oktober 2016 einen Transporter in Esslingen (Baden-Württemberg) überfallen und Schmuck sowie Uhren im Wert von knapp 600 000 Euro erbeutet zu haben. Mindestens einer der Männer soll zur berühmt-berüchtigten „Pink-Panther“-Bande gehören, die es auf Schmuckgeschäfte abgesehen hat, wie vor Prozessbeginn aus Justizkreisen verlautete. Auf das Konto der Bande geht nach Angaben der internationalen Polizeiorganisation Interpol eine jahrelange Serie von Raubzügen in aller Welt.

Interpol zur Pink-Panther-Bande

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