„Keinerlei Anfragen“ vom FC Bayern zu Nagelsmann

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Trainer Julian Nagelsmann von Hoffenheim. Foto: Patrick Seeger/Archiv  Foto: 

Trotz der wohl bevorstehenden Rückkehr von Jupp Heynckes als Übergangslösung beim FC Bayern München ist 1899 Hoffenheim mit Blick auf die Zukunft von Trainer Julian Nagelsmann „extrem entspannt“. Es gebe keinerlei Anfragen der Bayern, sagte ein Sprecher der Kraichgauer am Donnerstag und verwies auf den bis 2021 Vertrag laufenden Vertrag des Trainer-Aufsteigers. Nagelsmann gilt in der sich nun anbahnenden Konstellation als Top-Kandidat für den Chefcoach-Posten beim deutschen Fußball-Rekordmeister ab nächster Saison.

Der 30-Jährige selbst hatte zuletzt nach der 2:3-Niederlage in Freiburg gesagt: „Zu der Trainersuche äußern sich so viele Experten, da muss man nicht auch noch meine Meinung hören.“ Nagelsmann hat sich derzeit ein paar Tage frei genommen und das Training mit dem durch Länderspiel-Abstellungen dezimierten Kader bis zum Montag seinen Assistenten Alfred Schreuder und Matthias Kaltenbach überlassen.

An eine langfristige Zukunft mit dem „Trainer des Jahres 2016“ (DFB-Auszeichnung) und „Trainer der Saison“ (Spielerwahl des Fachblatts „Kicker“) glaubt bei den Verantwortlichen in Hoffenheim dennoch niemand. „So einen außergewöhnlichen Trainer in einem relativ kleinen Club zu halten, ist ausgeschlossen“, hatte Mäzen Dietmar Hopp erklärt. Der gebürtige Bayer Nagelsmann baut derzeit für Frau und Sohn ein Haus in München.

Vor wenigen Wochen erst hatte Nagelsmann in einem Eurosport-Interview seine persönliche Vision als Chefcoach publik gemacht. „Der FC Bayern spielt in meinen Träumen schon eine etwas größere Rolle“, sagte er unter anderem, entschuldigte sich aber später - auch per SMS bei Ancelotti. Dies sei keine Initiativbewerbung gewesen.

Porträt Nagelsmann

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