Waffen: Gall will Großkaliberverbot

Waffen-Verbot für Neonazis: Das Land prüft rechtliche Kriterien zur Entwaffnung Rechtsextremer. Doch auch mit Sportschützen legt sich Innenminister Gall (SPD) an: Er will das Großkaliberschießen verbieten.

ROLAND MÜLLER | 48 Meinungen

Die Sportschützen im Land haben es kommen sehen, jetzt ist es soweit: Innenminister Reinhold Gall (SPD) hat seinen Vorstoß für eine Verschärfung des Waffenrechts mit einem Brief an Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) gestartet. Die grün-rote Regierung dringt auf ein weitreichendes Verbot großkalibriger Faustfeuerwaffen. "Großkalibrige Waffen gehören nicht in private Hände", sagt Günter Loos, Sprecher des Innenministeriums. "Das ist eine Konsequenz, die wir aus dem Amoklauf von Winnenden gezogen haben." Lediglich Jäger sind ausdrücklich ausgenommen, weil sie diese Waffen zur Ausübung der Jagd bräuchten - Schützen hingegen nicht. Sie hätten mit Luftgewehr- und Kleinkaliber-Disziplinen ein ausreichendes Betätigungsfeld. "Wir sehen beim Großkaliber-Schießen keinerlei sportlichen Mehrwert", sagt Loos. Allerdings solle eine Novelle des Waffenrechts "in Abstimmung mit den Verbänden" kommen.

Grün-Rot hatte bereits im Koalitionsvertrag eine entsprechende Bundesrats-Initiative angekündigt. "Wir wussten, dass das irgendwann kommt", sagt denn auch Hannelore Lange, Vorsitzende des Württembergischen Schützenverbandes. Für eine genauere Stellungnahme will sie den Inhalt des Gall-Briefes abwarten. "Aber wir werden natürlich um alle unsere Disziplinen kämpfen." Großkaliber-Schützen stellen im württembergischen Schützenverband nur rund sechs Prozent der Mitglieder. Lange setzt auf eine besonnene Debatte. "Es gibt noch keinen Grund, die Pferde scheu zu machen." Dennoch dürfte Gall eine harte Auseinandersetzung mit Sport- und Lobbyverbänden ins Haus stehen.

Aussichtsreich ist hingegen das Vorhaben, aktiven Rechtsextremen den legalen Zugriff auf Waffen zu verwehren. Hier gibt es offenbar einen Konsens unter den Ländern. In der jüngsten Innenministerkonferenz Anfang Dezember sei ein gemeinsames Vorgehen vereinbart worden, bestätigte das Landesinnenministerium gestern auf Anfrage der SÜDWEST PRESSE. Es gehe grob darum, das derzeit im Aufbau befindliche zentrale Waffen-Register mit Daten des Landeskriminalamtes (LKA) über rechtsextreme Straftäter abzugleichen. Gleiches gelte für Mitglieder von Rocker-Banden wie den "Hells Angels". Außerdem sollen die Waffenbehörden eine Leitschnur bekommen, wann der Waffenbesitz von vornherein verweigert werden kann. "Wir sind derzeit dabei zu prüfen, nach welchen Kriterien solchen Leuten die Waffen entzogen werden können", sagt Loos.

Bisher verweigern die lokalen Waffenbehörden die Erteilung einer Waffenbesitzkarte im Wesentlichen nur dann, wenn schwerere Vorstrafen vorliegen, jemand alkoholabhängig oder nicht zurechnungsfähig ist. Für diese "Zuverlässigkeitsprüfung" wird der Bundeszentralregistereintrag abgefragt sowie die örtliche Polizei um Auskunft gebeten. "Wir müssen sehen, wie hier das LKA unterstützen kann", heißt es im Ministerium. Denn im Waffengesetz gibt es auch einen Passus, der ausdrücklich festlegt, dass der Waffenbesitz auch bei "verfassungsfeindlichen Aktivitäten" verweigert werden kann. Das Problem ist, dass diese Aktivitäten nirgends näher definiert sind.

Als "Gesinnungs-Tüv" sind die Waffenbehörden in den Kommunen überfordert. "Allein die Mitgliedschaft in einer nicht verbotenen Partei wie der NPD reicht für den Entzug der Waffe nicht aus", sagt Loos. "Wir sind jetzt dabei, diesen Kriterienkatalog, der dann auch gerichtsfest sein muss, zu erarbeiten." Er soll festlegen, ob zum Beispiel eine Verurteilung wegen Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen bereits zum Waffen-Entzug ausreicht - oder ob es schon Volksverhetzung oder schwere Körperverletzung sein muss.

Eine Richtschnur ist dabei ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig. Es hatte im Fall des langjährigen Vorsitzenden der rechtsextremen DVU, Gerhard Frey, geurteilt, dass auch die Tätigkeit in einer nicht verbotenen Partei zum Verlust der "Zuverlässigkeit" führen könne, wenn die Partei gegen die verfassungsmäßige Ordnung agiere. Er hatte gegen den Entzug seines Waffenscheins geklagt - und verloren.

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48 Kommentare

07.04.2012 08:17 Uhr

Kontrollen

Wenn wir überhaupt gesetzlich gegen tödliche Folgen von Schusswaffen wirkungsvoll schützen wollen gilt:
Alle 40.302.000 Haushalte in Deutschland, verdachtsunabhängig durchsuchen. Die 1,80€ a Quadratmeter sollte unsere Sicherheit schon wert sein. Weiter muss sich jeder, der im öffentlichen Verkehrsraum angetroffen wird wiederstandslos auf Waffen und verbotene Gegenstände untersuchen lassen.
Weiter muss jeder Bundesbürger 1x jährlich zum Psychologen.
Oben angesprochene Maßnahmen müssen wiederkehrend dauerhaft ausgerichtet werden.

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05.01.2012 09:20 Uhr

Ich verstehe das beim besten Willen nicht mehr

Nehmen wir mal ein Mittelmaß von etwa 300 Schußwaffentoten pro Jahr an, legale oder illegale Waffen mal außer Acht gelassen. Demgegenüber stehen über 4000 Verkehrstote pro Jahr. Der überwiegende Teil, so wissen wir aus den Nachrichten, stirbt durch unvorsichtige und den Witterungsverhältnissen unangepasste Fahrweise, also durch Vorsatz.
Inklusive der 20Mio illegalen Waffen gibt es ca 30Mio Waffen in Deutschland. Demgegenüber stehen etwa 51Mio zugelassene Fahrzeuge in D.
Nun die einfache Rechnung: 51Mio Autos produzieren Jährlich 4000 Tote aber 30Mio Waffen nur 300 Tote.
Jeder Tote ist ganz klar einer zu viel, aber um wirkungsvoll etwas für die Sicherheit der Bürger zu tun, wäre es angesichts dieser Zahlen sinnvoller im Straßenverkehr anzusetzen. Aber leider ist die Autolobby noch größer als die Waffenlobby. Wenn die Autofahrer genauso verantwortungsvoll mit ihrem Kfz umgehen würden , wie Waffenbesitzer mit ihrer Waffe, dann hätten wir die Todeszahlen schon mehr als 10fach reduziert.

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02.01.2012 23:56 Uhr

Richtig ist natürlich 0,01%

nicht 0,001...........

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02.01.2012 20:40 Uhr

Statistikfans

Um mal ein paar Zahlen in den Raum zu stellen:

Besitzer legaler Waffen sind in 0,001% der Fälle mit ihren Waffen an Mordtaten beteiligt. Der Rest der Bevölkerung zu 0,05%.

Fazit: Legalwaffenbesitzer sind 5 mal zuverlässiger als Menschen, die keine legalen Waffen besitzen.

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02.01.2012 14:02 Uhr

Populismus pur

Dass sich Herr Gall und seine Rot-Grüne bessermenschen Gemeinschaft nicht schämen, die Opfer von Oslo für Ihre populistischen Ziele zu missbrauchen ist das aller Letzte. Bezeichnenderweise ist in Norwegen noch nicht einmal darüber nachgedacht worden das WaffG zu verschärfen, da nutzen unsere Rot-Grünen Weltverbesserer schamlos die Vorgänge für sich aus. Jede wissentschaftliche Untersuchung, die letzte übrigens von der Bundesregierung in Auftrag gegeben, ergab, das es keinen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Waffen und dem Missbrauch gibt. Das in England nach dem Totalverbot von Faustfeuerwaffen der Missbrauch mit solchen explosionsartig angestiegen ist und man heute in kriminellen Kreisen in London sich Pistolen und Revolver über nach leihen kann, verschweigen unsere Rot-Grünen natülich, denn unbeliebte Wahrheiten passt ja nicht in Ihre Welt und werden verleumdet. Statt dessen wird der nicht sachkundigen Bevölkerung und der Presse Lügen erzählt, weniger Waffen würden ein mehr an Sic

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02.01.2012 09:58 Uhr

Kommentare - so - oder - anders !

Keiner kann sich rühmen, die Dummheit und Bosheit, -

der Menschen, jemals ergründet zu haben !!! .

Günther Kohl

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31.12.2011 19:26 Uhr

Nochwas zum Nachdenken

Waffen - egal welche - sind als solche immer völlig harmlos und haben auch nichts Böses an sich. Es ist immer der Mensch, der die Waffe führt für alles, was mit der Waffe angerichtet wird verantwortlich.

Also, lasst doch die Waffen und kümmert euch um die Probleme der Menschen!!! Was treibt denn einen Jungen dazu Amok zu laufen - die Waffe des Vaters war es mit Sicherheit nicht!!

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01.01.2012 14:23 Uhr

Offensichtlich haben sich die Eltern des Tim K. weder um dessen

Probleme gekümmert, noch hat der Vater die Waffe(n) verantwortungsvoll verwahrt.
Immerhin hatte der Schütze bereits über 120 Schüsse abgegeben, bevor er sich selbst erschoss und war ganz offensichtlich auch geübt im Umgang mit der Waffe.
Dass es also ein einmaliges "Versehen" des Vaters gewesen sein soll, die Waffe und über 120 Patronen nicht wegzuschließen, glaubt da wohl niemand.

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31.12.2011 19:54 Uhr

Unsinn, Waffen sind regelmäßig zum Verletzen oder Töten

entwickelt und produziert.
Was treibt wohl die USA und die EU, sich z.B. über das Nordkoreanische oder das Iranische Atomwaffenprogramm Sorgen zu machen?

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31.12.2011 19:59 Uhr

Na dann

legen Sie mal eine Großkaliberpistole auf den Tisch und warten ab, was das böse Ding so alleine treiben mag.

Da Sies nicht verstanden haben - nochmal: Auch die Atomwaffen der Koreaner oder Iraner tun alleine nix - Menschen haben sie gebaut, Menschen bedienen sie. Es ist der Mensch - und zwar immer! Klar!

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31.12.2011 19:26 Uhr

Freud und Waffen

Die Pistole im Traum hat etwas mit dem Durchsetzungsvermögen des Träumenden und allgemein mit aggressiv behaupteter Macht zu tun. Die Waffe kann dem Selbstschutz und der Selbstbehauptung dienen. Inwieweit andere Menschen dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden, muß der Träumende genau prüfen. Bei Freud männliches Sexualsymbol, auch Zeichen sexueller Spannungen und Verspannungen.

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31.12.2011 19:14 Uhr

Je eniger Schusswaffen in Privatbesitz, je weniger Opfer dieser Schusswaffen

Eine realistischere Möglichkeit, die Zahl der durch Schusswaffen getöteten Menschen in den USA zu verringern, ist es dagegen, die Zahl der Schusswaffen im Privatbesitz zu reduzieren. Das zeigte erst kürzlich wieder eine Studie von Wissenschaftlern der Harvard University in Boston.
Mehr als 200 Millionen Schusswaffen sind in den USA in Privatbesitz. Zwei von drei Mord- oder Totschlagsopfern in den USA sind Kugeln zum Opfer gefallen. Jedes Jahr sind das mehr als 11.000 Menschen. Doch nicht in jedem Bundesstaat ist die Zahl der Todesopfer im Verhältnis zur Bevölkerung die gleiche.

Wie das Team um Matthew Miller vom Injury Control Research Center der Harvard School of Public Health im Februar berichtete, ist die Rate der Fälle von Mord und Totschlag in den US-Bundesstaaten umso größer, je mehr Haushalte im Besitz von Feuerwaffen sind

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01.01.2012 12:48 Uhr

So ein Unsinn !!!

Der legale und kontrollierte Waffenbesitz in D ist nicht mit den Bedingungen in den USA vergleichbar, aber das wissen Sie ja selbst. Richtig ist, dass legale Waffen in Privatbesitz und eren Inhaber bei Verbrechen mit Waffeneinsatz keine Rolle spielen, bzw. es findet gar nicht statt. Also was tun: verschärft nichtlegale Waffen deren Besitzern entziehen und damit für Sicherheit sorgen. Rechtschaffene Bürger verbal zu kriminalisieren ist unredlich oder wenn das bewußt geschieht "Hetzerei". Bitte auch an Ihre Nachbarn und Verwandte denken, gibt es dort Schützen oder Jäger?

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01.01.2012 13:42 Uhr

52 Verbrechen mit 121 Todesopfern fanden seit 1991 schon

statt. Eines der Opfer war die 16-jährige Tochter eines guten Freundes.

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01.01.2012 13:27 Uhr

Unsinn; niemand kriminalisiert hier rechtschaffene Bürger.

Tatsache ist nun mal, dass es unter den Mitgliedern von Schützenvereinen eine Reihe von Waffennarren und psychisch auffälligen / sozial zurückgesetzen Bürgern gibt.

Die Amokläufe bestätigen das ja auch. Die Täter in Erfurt und Winnenden waren ganz offensichtlich geübte Schützen, 31 Todesopfer dürften das ausreichend belegen.

Das heißt ja nicht, dass dies auf alle zutreffen würde. Die Volksweisheit "getroffene Hunde bellen" könnte aber auch hier zutreffen.

Es lässt sich aber nun mal nicht gesetzlich regeln, wer als auffällig gilt und man kann sicher niemand deshalb eine WBK verweigern, weil dieser z.B. ein kleines erfolgloses Kerlchen ist, welches zeitlebens gehänselt wurde und an Minderwertigkeitskomplexen leidet.

Wer das als verantwortungsvoller Sportschütze nicht wahrhaben will, verschließt offensichtlich die Augen vor der Realität.

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31.12.2011 19:13 Uhr

Ach König,

Ihren Namen können Sie ändern, so oft Sie wollen, der Blödsinn, den Sie schreiben, bleibt immer derselbe.
Ach, noch was. Sie sollten lieber Ihre Unterhose so oft wechseln, wie Ihren Namen!

Zur Sache habe ich natürlich auch noch etwas zu sagen.
Es sollen schon Menschen mit bloßen Händen umgebracht worden sein. Sollen wir deswegen nun allen die Hände abhacken?

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31.12.2011 19:32 Uhr

Sollen wir deswegen nun allen die Hände abhacken?

Wer sollte denn dem letzten die Hände abhacken?

Bei Ihnen würde es ggf. schon genügen, Ihnen etwas Verstand einzusetzen.

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31.12.2011 19:16 Uhr

Das ollten Sie, Rauffer, bei der nächsten Sitzung einfach mal

Ihren Therapeuten fragen.

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31.12.2011 19:28 Uhr

Bei Ihrem Deutsch,

würde Ihnen auch ein Therapeut nichts nützen!

"Je eniger Schusswaffen in Privatbesitz, je weniger Opfer dieser Schusswaffen"
"Das ollten Sie, Rauffer, "

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31.12.2011 18:57 Uhr

Zeitbombe Schützenvereine http://www.heise.de/tp/artikel/12/12426/1.html

Der 16-jährige Amokschütze Martin Peyerl richtete am 1. November 1999 ein Blutbad in Bad Reichenhall an, das außer ihm selbst vier Menschen das Leben kostete und sechs Verletzte zurückließ.. Sein Vater war Mitglied bei den Sportschützen ... und auch sein Sohnemann durfte regelmäßig Schießübungen im Wald durchführen. ...
Der Mörder von Erfurt, Robert Steinhäuser, der mit 16 Morden sogar die Dimension von Littleton übertraf, besaß seine beiden Waffen, die Pump-Gun und den Revolver, völlig legal. Er gehörte zwei Erfurter Schützenvereinen an, dem Schützenverein Domblick e. V. und dem Polizeisportverein, und verbrachte anscheinend einen Großteil seiner Freizeit mit intensivem Waffentraining....
Alle vier Mörder hatten bereits ein jahrelanges, intensives Training an realen Waffen hinter sich. Auffällig auch die große Zahl legaler Waffen. Man kann abschätzen, dass im Jahr 2000 lediglich bei 4,1% aller Straftaten "legale" Waffen eingesetzt wurden. Dagegen handelt es sich bei den Amok-Morden (b

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31.12.2011 17:52 Uhr

@ Küpper Statistik

So so seit 1991 starben 121 Menschen durch Sportschützen. Weiterhin starben in dieser Zeit ca. 140 Menschen durch Blitzschlag, ca. 181 wurden ehrengemordet. Ca. 8000 ertranken in deutschen Gewässern. Also ist die Gefahr durch Blitzschlag und Ehrenmord umzukommen größer als die, die von Sportschützen ausgeht. Ich denke die Wahlen in der Schweiz, wo seltsamerweise alle mit einem lockeren Waffenrecht leben können und wollen haben gezeigt, daß Waffen in privater Hand unproblematisch sind. In der Schweiz und Österreich kann man relativ einfach als Volljähriger Waffen (nicht alle aber viele) erwerben, ohne daß Mord und Totschlag herrschen. Einer ganzen Menschengruppe Komplexe zu unterstellen ist wohl genauso zu verurteilen, wie bestimmte ethnische Minderheiten als Diebe zu bezeichnen.
Es soll ja nicht ein Leser denken, daß diese Verbotsprediger nach den Sportschützen einhalten.
Es gibt ja noch Sportwagen, Motorräder, Geländewagen, Hunde usw.!

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31.12.2011 18:24 Uhr

@Hölzer; was schreiben Sie denn für einen hahnebüchenen Unsinn.

Es ist wohl schon ein erheblicher Unterschied, ob jemand VORSÄTZLICH getötet wird, oder durch einen Unfall zu Tode kommt.
Wenn Sie Massaker mit 15 und 16 Opfern als unproblematisch ansehen, sollten Sie sich ggf. auch einmal untersuchen lassen.

In der Schweiz gab es 1999 noch 439 041 Armeewaffen in Privatbesitz und 418 Todesopfer, 2008 noch 206 534 Waffen in Privatbesitz und 257 Todesopfer durch Schusswaffen.

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31.12.2011 18:32 Uhr

Leider nur noch Beleidigungen auf Lager!

Wie immer endet alles in Beleidigungen. Damit haben Sie sich selbst disqualifiziert. Mit Leuten, die mich beleidigen diskutiere ich nicht. Klinke mich daher aus. Viel Spaß beim Verbotspredigen. Ich gehe lieber 'ne Runde schießen.
Freud hat soviel ich's noch zusammenkriege mal gesagt: Die Angst vor Waffen zeugt von emotionaler und sexueller Unreife.

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31.12.2011 19:40 Uhr

Ah !, jetzertle !! hat´s g´schnackelt !!!

Dank jenem Dr. Wolfgang Hölzer !
Als die USA in ihrer Kronkolonie - Deutschland-West ! - massenhaft atomare Erstschagsmassenvernichtungsmittel stationierten !!!, die zum zuvorkommenden Mord an jedem wichtigen Politbüromitglied der KPdSU ! – zum vorzeitigen Abschlagen jenes Kopfes des Huhnes !! – gemünzt waren !!!, so dass die Sowjetunion bei jedem Verdachtsmoment ! allein aus reiner Vorsicht !! Deutschland vernichten hätte müssen !!!,
als die US-Kinder auf nachgedruckten Deutschlandkarten das beliebte Spiel des Totalen ABC-Krieges ! – den Totalen atomaren-, biologischen- und chemischen Krieg spielten !!!!,

als massenhaft denkende Menschen ! - die es sich leisten konnten !! – aus der US-Kronkolonie Deutschland-West ! nach Neuseeland und Australien auswanderten !!!, weil ihnen in Deutschland – wie z.B. jenem US-Amerikaner – US-Chef eines Carl-Schurz-Hauses in Deutschland-West – der Boden in Deutschland zu heiß wurde ! - und z.B. dort – in Neuseeland die Friedensbewegung bereicherten !!

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31.12.2011 19:50 Uhr

zeugte dies nur !

von massenhafter emotionaler und sexueller Unreife !!!!!,

während – freili !- die emotional !! und sexuell reifen !!!
da blieben !!!!

Kommt mir doch da nicht irgendwie was bekannt vor !, das viele Holz des Dr. Wolfgangs der Hölzer der Waffenindustrie !!!????

Ach ja !,

Frank Zappa !!:
My Name is Bobby Brown

http://www.youtube.com/watch?v=GIhiyPjNiAA

Hallo Leute, ich bin Bobby Brown
man sagt, ich bin der süßeste Junge in der Stadt
Mein Auto ist schnell
und meine Zähne blitzen
Ich erzähle allen Mädels,
daß sie meinen Kleinen küssen dürfen
Hier bin ich, an einer berühmten Schule
Ich ziehe mich scharf an und benehme mich cool
Ich habe eine Cheerleaderin hier,
die mir mit meinem Papierkram helfen möchte -
ich lasse sie die ganze Arbeit machen,
und vielleicht vergewaltige ich sie dann später
Oh Gott ich bin der amerikanische Traum
und ich glaube nicht, daß ich zu extrem bin!
Ich bin ein charmanter Hurensohn
Ich werde einen guten Job bekommen und wirklich reich werden ..

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31.12.2011 22:29 Uhr

Und wie war das !?

mit Carl Schurz !??
Ist der nicht nach der Niederlage gegen preußische Truppen vor den Waffen der anderen über einen Abwasserkanal aus der Festung Rastatt geflüchtet und hat sich später in die USA abgesetzt !!???

http://peter-s-kaspar.suite101.de/carl-schurz-a49763

Zeugte dies net freili ! - nach jenem bekannten Dr. Wolfgang Hölzer !! – von emotionaler und sexueller Unreife des Carl Schurz !!!????

Tja !, die emotional und sexuell Unreifen überleben !! und die anderen werden mit den Waffen umgebracht !!!

-----

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Immanuel Kant

-----

..
Doch die Frauenbewegung
verbreitete sich im Land
und Leute, ich war echt nicht darauf vorbereitet
als ich diese Lesbe namens Freddie vernaschte!
Sie hielt eine kleine Ansprache
oh ja, sie wollte es spannend machen...
Sie quetschte mir die Eier wie in einen Schraubstock
aber den Schwanz ließ sie dran!
Ich glaube, er ist immer noch nach ihr süchtig,
aber nun spritzt er zu schnell ab!
..

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31.12.2011 22:46 Uhr

Oh Gott, ich bin der amerikanische Traum

aber nun rieche ich nach Vaseline
Und ich bin ein mieser Hundesohn
Bin ich Mann oder Frau?
ich weiß es nicht
Also kaufte ich mir einen Freizeitanzug
und verkündete meine Veränderung
aber ich bin immer noch scharf
Bekam einen Job beim Radio
und keiner der DJs merkt, daß ich nun schwul bin
Zufällig geriet ich mit einem Freund
so in die Richtung S & M
Ich kann eine Stunde auf dem Höhepunkt bleiben
solange ich meine kleinen "Golden Shower" bekomme
Oh Gott, ich bin der amerikanische Traum
schieb mir was in meinen Hintern
bis ich schreie
und ich tue alles, um noch weiter zu kommen
Ich liege nachts wach und sage "Danke Freddie!"
Oh Gott oh Gott ich bin so fantastisch
dank Freddie bin ich ein sexueller Spastiker
und ich heiße Bobby Brown -
schau mir zu, wie ich abstürze
und ich heiße Bobby Brown -
schau mir zu, wie ich abstürze
und ich heiße Bobby Brown -
schau mir zu, wie ich abstürze

http://www.magistrix.de/lyrics/Frank%20Zappa/Bobby-Brown-Uebersetzung-56457.html

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31.12.2011 18:39 Uhr

Ganz offensichtlich haben Sie doch gar keine Argumente,

so dass sie hier irgendwelche Beleidigungen konstruieren.

Die Zahlen können sie ja nun ganz offensichtlich nicht widerlegen.

121 Opfer durch Sportschützenwaffen sind nun mal 121 Opfer zu viel.

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31.12.2011 19:18 Uhr

Sie sollten sich doch besser informieren

Der Eintritt in einen Schützenverein reicht nicht aus, um eine WBK zu erhalten. Dazu muss mindesten ein Jahr lang regelmäßig am sportlichen Schießbetrieb teilgenommen werden, danach ist eine Befürwortung vom Schützenverein sowie des Verbandes erfordelich. Dann folgt die Zuverlässigkeitsprüfung der zuständigen Behörde und dann erst gibt es die begehrte WBK. Einfacher geht's natürlich am Bahnhof (oder auch anderswo) jeder größeren Stadt, sagen was man will, erfahren was es kostet, und gut. Welchen weg wird jemand wohl gehen, der Böses im Schilde führt?

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31.12.2011 18:02 Uhr

genau

deshalb wurde das ganze Spektakel in der Schweiz auch nur solange in unseren Medien breitgetreten, bis die Schweizer entschieden haben - danach hat man nix mehr gehört. Warum wohl?

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31.12.2011 17:34 Uhr

Ach ja, die Grünen ...

Sind das etwa die gleichen Grünen, die, wenn es um Atommülltransporte geht, auch schon gerne mal mit Pflastersteinen gegen Polizisten vorgehen, oder Bahndämme "entschottern", was übrigens einen schweren Eingriff in den Schienenverkehr darstellt und u.U. zu einer Ktastrophe führen kann. Wehe dem der hier von linkem Terror spricht. Was diese, vermeintlich heroischen, Aktionen dem Steuerzahler wohl kosten mögen.

Es geht hier schlicht um eine Hexenjagd gegen eine Minderheit. Wenn man mit uns Sportschützen fertig ist, wer kommt dann dran? Golfspieler, Fallschirmspringer?

Übrigens, bewaffnete Bürger sind das letzte Bollwerk zwischen Demokratie und Diktatur - was haben die Grünnen bloß vor? Ein Schelm, wer Schlimmes dabei denkt.

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31.12.2011 17:08 Uhr

In Schützenvereinen tummeln sich leider reichlich psychisch auffällige

Menschen, häufig solche mit erheblichen Minderwertigkeitskomplexen, welche dann eben auch außerhalb des Schoießstandes mal zur Waffe greifen.

So auch hier: "Nach den Morden in Genthin rätselt die Polizei über das Tatmotiv. Unklar ist, warum der Schütze Schießen lernen durfte, obwohl er als psychisch auffällig galt."

Eine 41-jährige Frau aus Plochingen ist wegen Mordes an ihrem Ehemann verurteilt worden. Mit dem Urteil des Landgerichts Stuttgart hat die Angeklagte eine lebenslange Freiheitsstrafe zu verbüßen.

"...Die Angeklagte, eine Sportschützin, hat ihren 47-jährigen Ehemann mit gezielten Schüssen mit einer Pistole (Kal. 45) im Wohnzimmer im Erdgeschoss des gemeinsamen Hauses in Plochingen getötet ...."

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31.12.2011 17:33 Uhr

Behauptungen, ohne jede Grundlage

Ich bin fassungslos darüber, dass die Redefreiheit mißbraucht wird, um dadurch andere zu verleumden. Sehr geehrter Herr Küpper, woher nehmen Sie Ihre Weisheiten? Sind Sie Psychologe, um derartige Diagnosen stellen zu können? Sind Sie Mitglied im Schützenverein, um für "In Schützenvereinen tummeln sich leider reichlich psychisch auffällige" statistische Beweise vorlegen zu können? Sie sollten vorsichtig sein, dass diese reichlich vorhandenen Mitglieder sich nicht von IHnen verleumdet fühlen und zur Rechenschaft ziehen. Wieviele tausende von Verkehrstote haben wir jedes Jahr. Sind Sie sich sicher, dass die Schuldigen im Verkehr nicht ebenfalls psychisch auffällig sind? Warum werden dann Autos nicht verboten? Oder besser noch, Mototrräder, dass wäre dann auch eine Gruppe innerhalb der Gruppe. Übroigens:" Mehr Tote durch Sportschützen als durich die RAF" ist der größte Populismus auf dieser Seite und zeigt mal wieder wie hier mit falschen Statistiken Hetzpropaganda gemacht wird.

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31.12.2011 18:05 Uhr

Was schreiben Sie denn für einen Unsinn, Herr Herrling?

Wieso soll man "reichlich" statistisch belegen müssen?

Wie ich bereits ausführte, wurden in den letzten 20 Jharen allein in D 121 Menschen durch Sportschützen / mit legalen Waffen von Sportschützen ermordet.
Welche Zahlen benötigen Sie denn noch?

Sind Ihnen das zu wenig VORSÄTZLICH getötete Opfer?

Ich kenne selbst einige Sportschützen mit psychischen Auffälligkeiten, einer davon (ca. 160 cm, etwa 55 kg, Sonderschule absolviert und m.E. grenzdebil), trug seinen S&W Cal. 44 permanent im Achselholster mit sich rum und konnte deshalb kaum gerade laufen.

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31.12.2011 18:28 Uhr

Was haben Sie denn getan?

Sind Sie Arzt, um grenzdebil bewerten zu können. Wenn ja haben Sie denn Anzeige erstattet? Oder haben Sie weggesehen und ein kommendes Unheil nicht verhindert?
Laut eines Gutachtens des Bremer Rechtsinstituts sind Sportschützen psychisch eher stabiler als Nichtsportschützen und Legalwaffen spielen in der Kriminalstatistik keine Rolle:
http://www.waffenrecht.uni-bremen.de. Das Gutachten gibts als pdf.

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31.12.2011 16:50 Uhr

Mehr Tote durch legale Waffen, als durch die RAF

Sowohl der Amoklauf in Erfurt (16 Tote), als auch der Amoklauf in Winnenden (15 Tote) und der von Alphen erfolgten mit legalen Waffen.
2 Täter (Erfurt, Alphen) waren selbst Sportschützen, in Winnenden war es der Vater.

Auch das Blutbad im Landgericht Landshut 2009 richtete ein Sportschütze an.

Seit 1991 wurden in der Bundesrepublik 121 Menschen durch 52 Sportschützen bzw. legale Waffen getötet.

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31.12.2011 17:59 Uhr

und ohne Schußwaffen?

ja, was wäre wohl ohne Schußwaffen passiert? Das Gleiche! Eben dann mit selbst gebastelten Bomben, Messern, Äxten und meinetwegen auch mit abgebrochenen Bierflaschen.

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31.12.2011 18:09 Uhr

Ohne die Schusswaffen wären die Amokläufe in Erfurt, Winnenden und

viele andere Amokläufe selbstverständlich nicht geschehen.

Nennen sie doch einfach mal einen vergleichbarten Fall ohne Schusswaffen.

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31.12.2011 18:58 Uhr

Gerne

Rostock - 51-järiger tötet Menschen mit Messer, weil es ihm Stimmen aus dem All befohlen haben
Valencia - 33-jähriger geht mit Messer auf Nachbern los
Ansbach-18-järhriger - 3 Brandsätze, 2 Messer, 1 Axt
Japan - Amokläufer tötet 7 Menschen mitt Messer
usw.

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31.12.2011 19:09 Uhr

Nachtrag

Sinn des ursprünglichen Beitrags war, klarzustellen, dass - wenn ein Mensch durchdreht, es egal ist, ob er eine Schusswaffe hat, oder nicht - Schaden kann er immer anrichten. Wenn es um die "Effektivität" der Mittel geht - Anleitungen zum Bombenbau gibt's im Interent, Grundmaterialien sind frei zugänglich!???

Fakt ist aber auch, dass jeder WBK-Inhaber ein völlig unbescholtener Bürger ist, da er explizit auf seine Zuverlässigkeit hin überprüft wurde (hier reicht übrigens ein Trunkenheitsdelikt am Steuer schon aus um keine WBK zu erhalten bzw. diese abgeben zu dürfen). Was man vom Rest der Bürger (nicht böse gemeint) nicht behaupten kann.

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31.12.2011 19:23 Uhr

Auch das ist natürlich Unsinn.

Wenn ein Mensch durchdreht, kann er mit einer Schusswaffe denknotwendig wesentlich leichter und wesentlich mehr Schaden anrichten als mit einem Messer oder einer Axt.

Allerdings kann man eben, wie jeder halbwegs denkende Mensch weiß, nur das Führen von Messern verbieten, da Messer, Äxte u.a. eben auch noch sinnvoll benutzt und hierfür eben benötigt werden, eine Vielzahl von Messern wurde übrigens bereits verboten.

Schusswaffen von Sportschützen hingegen können eben nur zum ballern benutzt werden und haben keine andere, sinnvolle Verwendungsmöglichkeit.

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31.12.2011 20:07 Uhr

Unsinn

ist das, was Sie hier ständig von sich geben! Argumente, Fakten, Zahlen, das Alles interessiert Sie nicht.
Machen Sie doch einfach von unsrem wertvollsten Recht gebrauch, der Freiheit, es gibt genug Länder in denen der private Waffenbesitz verboten ist.
Und Tschüß!

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31.12.2011 17:54 Uhr

hier tummeln sich anscheinend auch psychisch auffällige, einer mindestens

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31.12.2011 17:40 Uhr

und ohne Schußwaffen?

ja, was wäre wohl ohne Schußwaffen passiert? Das Gleiche! Eben dann mit selbst gebastelten Bomben, Messern, Äxten und meinetwegen auch mit abgebrochenen Bierflaschen.

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31.12.2011 16:49 Uhr

Ja, die Sportschützen wissen es schon länger ...

Wir erfahren als Bevölkerungsgruppe schon seit einiger Zeit, was es bedeutet Opfer einer "politischen Verbotskultur" zu sein und zu den "Buhmännern" bestimmter Politker zu zählen.

Jeder Anlass (sogar im Ausland, wo andere Gesetze und Bedingungen gelten) werden herangezogen um Sportschützen (oder besser legale Waffenbesitzer) zu diffamieren und in eine "Gruppenhaftung" zu nehmen.

Diese Verbotskultur geht einher mit einem schleichenden Demokratieabbau und dem Verlust von Freiheitsrechten, was den meisten Bürgern aber gar nicht bewußt wird, da sie erst mal nicht unittelbar betroffen sind.

Noch nicht; und das sollte sich jeder klar machen,
Denn morgen kann es vielleicht schon gegen ihn gehen.
Und wer ist dann noch da, der für die Rechte dieser Menschen eintritt?

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31.12.2011 15:30 Uhr

Machtmissbrauch durch die Politik

Es drängt sich einem tatsächlich immer mehr der EIndruck auf, dass es tatsächlich die Politiker sind, denen man hier eindeutig Machtmissbrauch vorwerfen muss. Rot/Grün unterstellt dem mündigen Bürger durch die Teilnahme an einem Sport einen Dachschaden und mordlüsterne Absichten. Nun, vielleicht sollte dem Bürger auch das Wahlrecht entzogen werden, wenn als Ergebnis diese kleinen Diktatoren an Macht gewinnen. Es gibrt keinen plausiblen Grund einen mündogen Bürger weiter in seinen Rechten einzuschränken. Also muss manhinter die Fassade sehen. Offenbar gibt es in der Politik eine gewisse Grundangst gegen Waffen. Diese scheint vielleicht nicht so ganz unbegründet, wurden in der Vergangenheit despotische Politiker häufig mit Waffengewalt zur Verantwortung gezogen, weil alle anderen demokratischen Mitte bereits durch die Politik entzogen wurden. Offenbar merken auch unsere Politiker, dass sie den Bogen längst überspannt haben. Der Rest ist klar, ... kleine Kläffer beißen.

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30.12.2011 21:19 Uhr

Versteh noch einer die SPD....

Die Partei bei der lange Jahre die Forderung nach Volksbewaffnung im Parteiprogramm hatte, will regelmäßig überprüfte, gesetzestreue Sportler entwaffenen.
Na ja, die SPD hat ja 2011 bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg schon das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren. Da kann man sich ruhig noch mit ein paar Interessengrupen anlegen.
Wieso die SPD zusammen mit den Grünen jetzt ein Bundesgesetz meinen ändern zu müssen, daß Ihre eigene Koalition 2002 verabschiedet hat, muss man auch nicht verstehen. Statistisch spricht nichts für eine Verschärfung des Waffenrechtes. Die Schußwaffenkriminalität ist insgesamt weiter rückläufig. Legale Waffen werden so gut wie nicht für kriminelle Taten verwendet. Im Bezug auf illegale Waffen hüllt sich Herr Gall dann vollends in Schweigen.
Mir wäre es lieber, unser Innenminister würde sich erstmal um die Einhaltung von Recht und Gesetz im Stuttgarter Schloßgarten kümmern.

Guten Rutsch wünscht

C.O.Jones

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30.12.2011 07:14 Uhr

Sind Sportschützen irre oder rechtsradikalt? SPD will sportliches Schießen quasi verbieten.

Politiker diffamieren Sportschützen, in dem sie u.a. mit einem Großkaliber-Verbot den Schießsport „entmilitarisieren“ wollen, wie z.B. der Bremer SPD Fraktionsvorsitzende Björn Tschöpe oder ihnen „Machtgefühle und einen Defekt in ihrem Ego“ unterstellen. Legale Schusswaffenbesitzer sind auf Zuverlässigkeit geprüfte Bürger und dürfen als Minderheit nicht diskriminiert werden. Eine kaliberbezogene Einschränkung des Schießsports ist im Hinblick auf die Vermeidung des Missbrauchs von Schusswaffen, insbesondere bei Amoktaten, ein total ungeeignetes Mittel. Eine Reduzierung des Waffenbestandes im Schießsport auf sogenannte Kleinkaliberwaffen brächte keinen Sicherheitsgewinn.
Politiker der SPD und Grünen sind gegenüber Fakten verblendet und nehmen nicht zur Kenntnis, das legale Waffen bei Straftaten keine Relevanz haben. Unpopolistische Fakten unter http://www.sg-donzdorf.de/data/files/3/233/evaluation-waffenrecht-berlin.pdf . Diese Initiative der SPD / Grünen ist rein populistisch.

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