NOTIZEN vom 17. Oktober
Lebensrettendes Brett
Stuttgart - . Ein Brett vor dem Kopf hat einem Antiquitätenhändler in Stuttgart vermutlich das Leben gerettet. Der 59-Jährige ging hinter dem Holzregalbrett in Deckung, als ein Räuber bei einem Überfall am Freitagabend zweimal auf ihn schoss. Der Geschäftsinhaber hatte sich zuvor geweigert, mehrere hundert Euro herauszugeben. Nach den Schüssen nahm sich der Täter die Beute und flüchtete zu Fuß.
KZ-Gedenkstätte eröffnet
Mosbach - Mit einer Feier ist in Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis) die neue KZ-Gedenkstätte Neckarelz eröffnet worden. Daran nahmen gestern auch mehrere Überlebende der so genannten "Neckarlager" teil. Tausende KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter aus Osteuropa lebten 1944/45 in einer zum Konzentrationslager umgewandelten Schule und in weiteren Lagern. In nahegelegenen Stollen mussten sie unter Aufsicht der SS vor allem Flugzeugmotoren für Daimler-Benz fertigen. Viele von ihnen kamen ums Leben - wegen Hunger, der schlechten Hygiene und der Schikanen.
Sechsjähriger gestorben
Aalen - Eine Woche nachdem eine Mutter in Aalen (Ostalbkreis) ihren Sohn mit einem Messer lebensgefährlich verletzt hat, ist der Sechsjährige gestorben. Wie die Polizei am Wochenende mitteilte, erlag das Kind am Freitag in einer Klinik seinen Verletzungen. Die 44 Jahre alte Mutter hatte dem Jungen in den Bauch gestochen und ihn gewürgt. Anschließend fügte sie sich selbst schwere Verletzungen mit dem Messer zu.
Hartnäckige Ziegen
Mühlacker - Eine Gruppe von Wanderern ist am Samstag auf ihrer Tour zwischen Mühlacker und Maulbronn (Enzkreis) von drei Ziegen verfolgt worden. Sie waren dabei so ausdauernd, dass die Wanderer per Notruf die Polizei alarmierten. Den Beamten gelang es schließlich, die Tiere festzuhalten. Die hartnäckigen Ziegen waren den Wanderern sogar über eine vielbefahrene Bundesstraße nachgetrottet. Der Eigentümer holte die Tiere beim Kloster Maulbronn ab.
Neue Uniformen
Heidenheim - Innenminister Reinhold Gall (SPD) hat sich für neue und moderne Feuerwehruniformen ausgesprochen. An ihrer Gestaltung könnten sich alle Aktiven beteiligen, sagte Gall bei der Verbandsversammlung in Heidenheim. Schon jetzt seien viele Vorschläge eingegangen. Gall lobte, die Entwicklung des Feuerwehrpersonals sei sehr erfreulich, die Zahl der Aktiven liege aktuell bei über 110 000. Allerdings warb er dafür, auch in diesem Bereich mehr Bevölkerungsgruppen wie Migranten anzuwerben.
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Autor: SWP | 17.10.2011
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