Bis zu 40 Zentimeter Neuschnee
Meteorologen warnen: Heftigste Schneefälle des Winters
Reutlingen. Der Winter kommt noch mal mit aller Macht und er kommt zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt: Während immer mehr Städte ihre Streusalzvorräte komplett aufgebraucht haben, warnen Meteorologen vor den heftigsten Schneefällen dieses Winters.
An diesem Dienstagabend soll es losgehen: 30 bis 40 Zentimeter Neuschnee sind in der Nacht im Schwarzwald möglich, überall sonst im Land könnten immerhin 20 Zentimeter runterkommen, sagte Martin Jonas vom Deutschen Wetterdienst in Stuttgart. „Wenn man dem Herr werden will, sollte man schon Streusalz vorrätig haben.“ Immer mehr Städte tun deshalb alles, um an Salz zu kommen - egal woher und zu welchem Preis.
Heidelberg hat Salz in Serbien bestellt - zum Preis von 195 Euro je Tonne. Normalerweise zahlt die Stadt knapp 80 Euro für ihr Streusalz. „Der Markt hat auf die extrem hohe Nachfrage reagiert“, sagte eine Sprecherin. Bei Auktionen werde Salz teilweise für mehr als 300 Euro je Tonne verkauft.
Die Stadt Reutlingen hat eine Bestellung in Rumänien aufgegeben. 15 Lastwagen sollten sich am Dienstag auf den mehr als 1500 Kilometer weiten Weg machen und am Donnerstag in Reutlingen ankommen. Die gut 112 000 Einwohner zählende Stadt hat seit vergangenem Donnerstag kein Streusalz mehr.
Weil der Winter in Nord- und Ostdeutschland noch deutlich härter ist als in Baden-Württemberg, wird derzeit sehr viel Salz dorthin geliefert. Die Bestellungen etwa bei den Südwestdeutschen Salzwerken (SWS) in Heilbronn übersteigen weit die geförderte Salzmenge. Geliefert wird vor allem an die Winterdienste für die Autobahnen. Die Städte und Gemeinden gehen leer aus. (lsw)
Heidelberg hat Salz in Serbien bestellt - zum Preis von 195 Euro je Tonne. Normalerweise zahlt die Stadt knapp 80 Euro für ihr Streusalz. „Der Markt hat auf die extrem hohe Nachfrage reagiert“, sagte eine Sprecherin. Bei Auktionen werde Salz teilweise für mehr als 300 Euro je Tonne verkauft.
Die Stadt Reutlingen hat eine Bestellung in Rumänien aufgegeben. 15 Lastwagen sollten sich am Dienstag auf den mehr als 1500 Kilometer weiten Weg machen und am Donnerstag in Reutlingen ankommen. Die gut 112 000 Einwohner zählende Stadt hat seit vergangenem Donnerstag kein Streusalz mehr.
Weil der Winter in Nord- und Ostdeutschland noch deutlich härter ist als in Baden-Württemberg, wird derzeit sehr viel Salz dorthin geliefert. Die Bestellungen etwa bei den Südwestdeutschen Salzwerken (SWS) in Heilbronn übersteigen weit die geförderte Salzmenge. Geliefert wird vor allem an die Winterdienste für die Autobahnen. Die Städte und Gemeinden gehen leer aus. (lsw)
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02.02.2010
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