Lehrer wollen kleinere Klassen
Stuttgart.
Nach den Realschullehrern pochen auch die Pädagogen an Gymnasien auf kleinere Klassen. Durch den Wegfall der 13. Jahrgangsstufe würden 2000 Lehrkräfte an Gymnasien frei, "600 dieser Lehrkräfte könnten, ohne Kosten zu verursachen, sinnvoll zur Senkung des Klassenteilers eingesetzt werden", sagte Bernd Saur, Landeschef des Philologenverbands. Stattdessen bevorzuge das Kultusministerium die geplanten Gemeinschaftsschulen mit einem Klassenteiler von 28 Schülern. An Gymnasien wird eine Klasse erst bei mehr als 30 Schülern geteilt. Der Verbandschef forderte zunächst einen Teiler von 29 Schülern für die Gymnasien im Land. Saur erinnerte auch an 30 000 Wochenstunden Mehrarbeit, die den Lehrern vom kommenden Schuljahr an zurückgegeben werden müssen. "Wenn das nicht passiert, verstößt das Ministerium gegen gesetzlich verbrieftes Recht."
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Autor: LSW | 07.02.2012
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