Land will muslimische Feiertage stärken

Ein neuer Passus für Muslime im Feiertagsgesetz, Antidiskriminierungsstellen an Hochschulen, ein regelmäßiger Landesintegrationsbericht: Die Landesregierung plant, die Teilhabe von Migranten zu verbessern.

ROLAND MUSCHEL | 47 Meinungen

Die Landesregierung will mit einem neuen Passus im Feiertagsgesetz Muslimen und Aleviten das Recht garantieren, "an ihren jeweils drei wichtigsten religiösen Feiertagen den Gottesdienst zu besuchen". Nur bei sehr gewichtigen betrieblichen Gründen dürfen Firmenchefs das Ansinnen künftig noch ablehnen. Das sieht ein Eckpunkte-Papier von Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) zur Verbesserung der Teilhabe von Migranten in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens vor. Mit der Änderung des Feiertagsgesetzes, heißt es in dem zehnseitigen Entwurf, werde dem Umstand Rechnung getragen, dass im Südwesten zirka 550.000 Muslime und Aleviten leben.

Morgen präsentiert Öney die Pläne, die der SÜDWEST PRESSE vorliegen, im Kabinett. Kern des geplanten Maßnahmenbündels sind Eckpunkte für ein neues Partizipations- und Integrationsgesetz; es enthält aber auch, wie beim Feiertagsgesetz, Änderungen bestehender Vorschriften und Gesetze. So sollen zur Verbesserung der Chancengleichheit der rund 2,7 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, die derzeit in Baden-Württemberg leben, auch das Schul- und das Landhochschulgesetz angepasst werden.

Laut der Kabinettsvorlage wird Hochschulen künftig vorgeschrieben, "bei unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen" gezielt für ein Studium zu werben. Zudem werden sie explizit verpflichtet, die Integration ausländischer Studenten zu fördern, die in Baden-Württemberg ein Vollzeitstudium absolvieren. Für Fälle von Diskriminierungen aus rassistischen Gründen oder wegen der ethischen Herkunft müssen die Hochschulen Antidiskriminierungsstellen schaffen.

Auch die Schulen werden verpflichtet, sich der Integration und Partizipation von Migranten stärker anzunehmen. So wird folgender Absatz in Paragraf 3 des Schulgesetzes eingefügt: "Die Verwirklichung gleicher Bildungschancen für alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihren sozialen Verhältnissen oder ihrem Migrationshintergrund ist Aufgabe aller Schulen." An anderer Stelle heißt es künftig, dass die Schule die Eltern bei der Wahrnehmung ihrer schulischen Elternrechte fördert und unterstützt - "dies gilt in besonderer Weise für Eltern mit Migrationshintergrund".

Das neue Partizipationsgesetz selbst sieht vor, dass der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in der Landesverwaltung von derzeit zehn Prozent sukzessive so erhöht wird, dass er dem Migrantenanteil an der Gesamtbevölkerung entspricht. Der liegt in Baden-Württemberg derzeit bei knapp 26 Prozent; bei den unter Fünfjährigen sogar bei über 35 Prozent. Als Migranten im Sinne des Gesetzes gelten alle Ausländer, die im Südwesten leben, sowie alle, die nach 1955 eingewandert sind und deren Kinder. Angehörige der dritten Zuwanderergeneration sind von der Definition dagegen nicht erfasst, sie sei denn, sie besitzen keinen deutschen Pass.

Das Partizipationsgesetz solle für alle Behörden, Hochschulen und Gerichte des Landes und für Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts gelten, heißt es in der Vorlage. Auch der Südwestrundfunk soll es beachten.

Das Gesetz sieht zudem vor, dass Migranten künftig in allen Gremien, für die dem Land ein Berufungs- oder Vorschlagsrecht zusteht, "zu einem angemessenen Anteil" vertreten sind. Ausnahmen sind Gremien mit gewählten Mitgliedern. Laut den Eckpunkten wird zudem ein Landesbeirat für Integration eingerichtet, der die Landesregierung beraten soll. Über die Anwendung des neuen Gesetzes und erzielte Fortschritte soll ein Landesintegrationsbericht alle fünf Jahre Zwischenbilanz ziehen.

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47 Kommentare

13.05.2015 05:41 Uhr

Logik oder Polemik

Natürlich kann Herr Ulmer Polemik zur Unterhaltung der RTL2-Zielgruppe nutzen.
Doch wenn es um eine Gesetzesvorlage zu Feiertagen geht, könnte auch ein wenig Logik nicht schaden.

Den größten Anteil in der Bevölkerung haben nach den christlichen Kirchen mit ihren vielen unterschiedlichen Konfessionen und Glaubensrichtungen die Muslime und auch die Aleviten.

Die vielen anderen Religionen in Deutschland sind aktuell von der Anzahl der Gläubigen her, vernachlässigbar.
Dies ist keine Bewertung von Religionsgemeinschaften, sondern emotionslose Statistik.

Wenn in einem Unternehmen ein großer Anteil der Belegschaft von Kollegen und Kolleginnen islamischen oder alevitischen Glaubens an den gleichen Tagen Urlaub beantragte, um ihre religösen Feiern abzuhalten, konnten Arbeitgeber dies bisher untersagen, weil zu viele Arbeitsplätze unbesetzt geblieben wären. Diese Diskussion gab es für christliche Feiertage (grenzüberschreitende Feiertage ausgenommen) natürlich nicht.
Für die anteilig wenigen Mitglieder der weiteren Religionsgemeinschaften in den Unternehmen wurden auch bisher bereits individuelle Lösungen gefunden, um diesen die Möglichkeit zu geben, beispielsweise den jüdischen Feiertagen, beiwohnen zu können.
Was sich sich nun ändert, ist die gesetzliche Verpflichtung für Unternehmen, in ihrer Personalplanung die 3 höchsten islamischen und alevitischen Feiertage miteinbeziehen zu müssen.

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13.05.2015 05:55 Uhr

Antwort auf „Logik oder Polemik”

Ergänzung: es muss natürlich Sunniten und Alevithen heißen, im Bezug auf die anteilg größten muslimischen Glaubensrichtungen in Deutschland.

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13.05.2015 13:18 Uhr

@ Bernhard Gärtner - Antwort auf „Logik oder Polemik”

Lieber Herr Gärtner,

vielen Dank für Ihren Versuch einen 'konstruktiv und kritischen' Kommentar zu verfassen.

Ich klinke mich an dieser Stelle aus der Diskussion aus.
Und verweise auf den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg:
(..) Regierungschef Kretschmann hat die Pläne, muslimische Feiertage per Gesetzesänderung aufzuwerten, gestoppt. (..)
Heutige SWP - http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Kretschmann-interveniert-bei-Feiertagsgesetz;art4319,3214756

Wenden Sie sich künftig doch einfach mit Ihren 'kontruktiv und kritischen' Ideen an das Büro des Grünen MP.

MfG & schönen Feiertag

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13.05.2015 07:38 Uhr

Ähnliche Gesetze in NRW und Berlin

Ähnliche Gesetze haben die Linken bereits in Berlin und NRW auf den Weg gebracht.

Das scheint also ein politisches "Standard"-Programm von SPD und Grünen zu sein.

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13.05.2015 12:42 Uhr

Um was gehts?

Es soll den muslimischen Mitgliedern unserer Gesellschaft ermöglicht werden, dass Sie an DREI Feierlichkeiten Ihrer Religion einen URLAUB beantragen können, der Ihnen NICHT verwehrt werden sollte.

Das ist eigentlich alles.

Wo ist jetzt das Problem?

Wer fühlt sich benachteiligt?

Wer erleidet Schaden?

Es geht ja nicht um einen zusätzlichen freien Tag.Kein Mensch wird durch diese Regelung benachteiligt. Was soll der ganze Aufstand hier wieder?

Kein Mensch wird durch diese Regelung benachteiligt.

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13.05.2015 13:27 Uhr

Sie haben den Bericht gar nicht gelesen.

Sie haben offenkundig nur die Überschrift gelesen. Den Bericht selbst aber haben sie gar nicht gelesen.

Die Schaffung islamischer Feiertage ist nur eine, noch relative harmlose, Massnahme des geplanten Partizipationsgesetzes.

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13.05.2015 13:53 Uhr

Antwort auf „Sie haben den Bericht gar nicht gelesen.”

Oh doch, ich kann schon sehr gut lesen. Ich vermute eher, Sie sie sind der Deutschen Sprache nicht so mächtig, denn von einer "Schaffung islamischer Feiertage" so wie Sie schreiben ist nicht die Rede.

Aber ich will Ihnen gerne den Passus noch einmal zitieren:
+++ZITAT SWP: Die Landesregierung will mit einem neuen Passus im Feiertagsgesetz Muslimen und Aleviten das Recht garantieren, "an ihren jeweils drei wichtigsten religiösen Feiertagen den Gottesdienst zu besuchen". Nur bei sehr gewichtigen betrieblichen Gründen dürfen Firmenchefs das Ansinnen künftig noch ablehnen.+++

Haben Sie noch mehr gefunden?

Wo ist jetzt das Problem? In wie weit sind Sie denn davon betroffen?

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12.05.2015 12:43 Uhr

bilkay öney

schickt sie dahin woher sie gekommen ist

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12.05.2015 14:50 Uhr

Antwort auf „bilkay öney”

Die Frau bleibt!
Sie darf uns mit den kleingeistigen Nationalisten nicht allein lassen.

(Zitat Öney: "Ich bin länger Bundesbürgerin als Angela Merkel")

Recht hat sie.

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12.05.2015 17:45 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „bilkay öney””

Sehr geehrter Herr Gärtner,

selbstverständlich bleibt Ihnen Frau Öney erhalten.
Und mit den Nationalisten läßt sie Sie nicht allein. Sie kümmert sich hervorragend um ihre Nationalisten (Graue Wölfe, Gülen, Milli Görüs usw), das tat sie schon bis 2006 in ihrer Tätigkeit als Redakteurin für den staatlichen Propagandasender der Türkei (TRT).

Mit freundlichem Gruß,
Patrik Greeven

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12.05.2015 12:44 Uhr

Antwort auf „bilkay öney”

Das Posting wurde doppelt abgegeben und daher gesperrt.

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11.05.2015 21:37 Uhr

Sonderrechte sind Ungleichbehandlung Anderer

In einem säkularisierten Staat sollten religiöse Feiertage weniger werden und nicht noch für politischen Wahlkampf instrumentalisiert werden.

Weshalb keine Feiertage für Shintoisten, Buddhisten, Wiccaner, Heiden oder Juden (immerhin wären doch "gerade wir aufgrund unserer Vergangenheit" diesen zu besonderem Entgegenkommen verpflichtet)?

Ganz einfach: Muslime sind für die Grünen potentielle Wähler und deshalb in den Augen der Grünen besonders fördernswert.
Dies degradiert die Muslime jedoch zu reinen Funktionsexistenzen und das ist menschenverachtend - nichts Neues bei den selektivwahrnehmenden Ökosektierern, denn diese machten sich die Welt schon immer, wie sie ihnen gerade in den Sinn passte.

Die Grünen haben da ein ganz einfaches Prinzip: alle hellhäutigen Christen sind verkappte Nazis und alle Anderen deren potentielle Opfer.
Daß dies im selben Maße rassistisch ist, wie die These eines Nazitrottels, der vor Trauer aufgelöst darüber halluziniert, wie die bösen Neger der ethanolpatriotischen Herrenrasse sein Schland puttmachen, merken die Grünen dabei nicht, denn alles was die Deutungsmonopolisten beschließen, gilt als unantastbar und wer das anders sieht, ist ein dummer Nazi.

Besonders absurd ist dies alles, da ja die Grünen keine Gelegenheit auslassen um über die Christen zu hetzen, weil Religion ja schließlich nur reaktionärer und ewiggestriger Faschistenkäse sei. Interessanterweise ist aber der Islam dies anscheinend nicht, obwohl es eben nicht die Christen sind, die derzeit im Namen einer Gottheit Menschen schlachten - Religion dafür instrumentalisiert oder nicht, spielt keine Rolle.

Religion und Staat haben getrennt zu bleiben.

Wenn die NPD Feiertage für Anhänger keltischer Mythen fordern würde, wären die Grünen da nicht die Ersten, die mit Termini wie "Populismus" oder "Religioten" nicht geizen würden?

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12.05.2015 10:11 Uhr

Lesen und verstehen

Anscheinend haben einige Leser*innen den Artikel gelesen. Leider hat zumindest einer ihn aber nicht verstanden.
Mit keinem Wort werden im Artikel von den Grünen Extrafeiertage gefordert.
Grünenbashing mag manchem Altvorderen ein inniges Anliegen sein, ist aber meist nur ein Zeichen der eigenen sozialen Inkompetenz.

Es geht im Artikel um einen Gesetzentwurf, der von der erfolgreichen grün-roten Regierung in Baden-Württemberg auf den Weg gebracht wurde, um für 25% unserer Landeskinder eine gerechtere Partizipation am gesellschaftlichen Leben und eine gezieltere Integration zu erreichen.
Wir haben in Deutschland überwiegend christliche Feiertage, die je nach konfessioneller Mehrheit unterschiedlich in den Bundesländern freigestellt sind.
Diese Feiertage MÜSSEN auch von den Anders- oder Nichtgläubigen freigenommen werden.
Es gibt leider Fälle, in denen diesen Kolleginnen und Kollegen zu ihren religiösen Feiern vom Arbeitgeber aus nichtigen Gründen kein Urlaub gewährt wurde.
Um dieser Willkür Einhalt zu gebieten, soll mit diesem Passus nun der Anspruch gesetzlich geregelt werden.
Auch andere Punkte im Gesetzentwurf sind realitätsnah und notwendig.
Ein Viertel der Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund, doch aufgrund der im artikel genannten Ursachen ist ihr Anteil in den Vereinsgremien, Verbandsgremien und auch in den Parteien sowie im gesamten öffentlichen Leben unterrepräsentiert.
Einige dieser Ursachen werden nun per Gesetz richtiggestellt und damit für eine gerechtere Partizipation in der Gesellschaft gesorgt.
Die moralische Reife einer demokratischen Gesellschaft zeigt sich in ihrem Umgang mit Minderheiten.
Es macht mein sozialdemokratisches Herz stolz, einen Teil dieser Initiative mitgestalten zu können.
Der Kampf um Chancengleichheit für alle gesellschaftlichen Schichten fängt in der Kita an und hört erst im Altersheim auf. Egal wo man geboren wurde, ist es ein Grundrecht, seine neue Heimat mitgestalten zu dürfen.
Gut gemacht, Grün-Rot!

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13.05.2015 06:57 Uhr

Antwort auf „Lesen und verstehen”

"Es geht im Artikel um einen Gesetzentwurf, der von der erfolgreichen grün-roten Regierung in Baden-Württemberg auf den Weg gebracht wurde, um für 25% unserer Landeskinder eine gerechtere Partizipation am gesellschaftlichen Leben und eine gezieltere Integration zu erreichen."

Richtig. Und das tut man, indem man die 75% der "restlichen Landeskinder" – und vermutlich auch der 2/3 der 25% die keine Muslime sind– die Partzipation erschwert und ihre Chancengleichheit mindert.

Dieses Gesetzes ist von Anfang bis Ende rassistisch.

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12.05.2015 11:48 Uhr

Kollektivismus ist Faschismus

Teil einer großen Bewegung zu sein, mag Sie mit Stolz erfüllen, Herr Gärtner, ist aber angesichts der Vergangenheit dieses Landes unangemessen. Wer mit der Herde mitrennt, folgt in der Regel nur Hinterteilen.

Wie ich bereits erwähnte, hat Religion sich vom Staat fernzuhalten und deshalb hat auch der Staat keine religiösen Feiertage anzugleichen oder neu einzuführen.

Ein Viertel dieser Bevölkerung mag Migrationshgintergrund haben aber nicht alle sind Muslime. Weshalb die Anpassung nur für Muslime und nicht für Alle? Das wäre eine Gleichbehandlung der Migranten aber die alleinige Miteinbeziehung der Muslime ist kein Minderheitenschutz, sondern platte Klientelpolitik der Rotgrünen - biliger Stimmenfang.

Die Kita ist eine Erfindung der Nationalsozialisten, dort wurden die neuen Generationen auf Parteilinie getrimmt und so will es nach Braun nun auch Rot-Grün, denn ohne Gehirnwäsche wird man den absurden Irrsinn dieser Verbrecher nicht freiwillig in sich aufnehmen.

Die Libertären werden den Filz der faschistoiden Herdenwähler im Laufe der Zeit vertreiben, denn Menschen sind kein Vieh.

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12.05.2015 14:43 Uhr

Antwort auf „Kollektivismus ist Faschismus”

Es geht doch nichts über Pauschalisierungen!
Ich bin gerne das schwarze Schaf in der Herde.
Eine striktere Trennung von Kirche und Staat befürworte ich durchaus.
Dies beginnt beim oft schlechteren Kirchenrecht im Arbeitsleben oder den von Steuermitteln bezahlten Hofstaaten der Bischöfe der beiden großen christlichen Kirchen und endet beim Einzug der Mitgliedsbeiträge als Kirchensteuer.

Doch allein den Status Quo der Feiertage zu behalten, aber Angleichungen im Feiertagsgesetz zugunsten anderer Religionen abzulehnen, ist heuchlerisch, Herr Hummel.

Wer die KITA's erfunden hat, ist mir herzlich egal. Sie sind Realität und sie helfen den Familien und vor allem den Alleinerziehenden, trotz Kindern weiterarbeiten zu können, die Karriere nicht zwingend aufgeben zu müssen und letztlich ist es eine Chance auf Bildung vom Anfang an für alle Kinder.
Wer seine Kinder lieber zu hause erzieht, kann dies weiterhin tun. Es wird kein Kind vom Staat zum KITA-Besuch gezwungen. Doch das Recht auf einen KITA Platz ist richtig und wird in Baden-Württemberg von der Grün-Roten Landesregierung auch ernst genommen.
Da wo einst die CDU 150 Millionen jährlich zur verfügung stellte, sind nun über eine Milliarde Euro für die Kleinsten im Haushalt. tendenz steigend. es wurde nicht nur in Beton, sprich in die Qualität von Gebäuden und Ausstattung investiert, sondern vor allem in die Qualität der Ausbildung und der pädagogischen Konzepte.
In 4 Jahren vom Schlusslicht zum Spitzenreiter im Vergleich der Bundesländer. Und das mit schwarzen Zahlen im Haushalt. Da merkt man, wer etwas von Bildung versteht und wer nicht nur Sonntagsreden produziert. Diese Regierung investiert im Gegensatz zu den Vorgängern unsere Steuergelder nachhaltig und mittelfristig für die Träger der Einrichtungen planungssicher. Der Staat hat eine Verantwortung für alle Einwohner*innen. Die Grün-Rote Landesregierung nimmt diese ernst. Bildung ist das Wertvollste was wir unseren Kindern mitgeben können. Und diese Bildung muss gerecht für alle Gesellschaftsschichten zugänglich sein. Und in der KITA fängt die Bildungsgerechtigkeit an.
Und deshalb ist es mir egal, wer die KITA's erfunden haben soll.
Oder fahren sie etwa auch nicht auf Autobahnen, Herr Hummel?

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12.05.2015 16:47 Uhr

Schwarze Zahlen

Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher gesperrt.

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12.05.2015 19:28 Uhr

Total im Ton vergriffen

Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher gesperrt.

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12.05.2015 17:30 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Kollektivismus ist Faschismus””

Sehr geehrter Herr Gärtner,
aus Sicht Ihrer Partei ist es sicherlich lobenswert, daß Sie in Ihren Kommentaren einen von „oben“ abgesegneten und vorformulierten Textbaustein nach dem anderen zusammenwürfeln. Braver Parteisoldat.
Ich kritisiere nur den ersten.

„Es geht doch nichts über Pauschalisierungen!“
Ihre (nachfolgenden) Formulierungen enthalten mehr Pauschalisierungen, als sämtliche, teilweise auch polemischen, Kommentare.

„Ich bin gerne das schwarze Schaf in der Herde.“
Dann sind Sie als schwarzes Schaf doch bestens integriert, denn Sie folgen dem Hinterteil des voran laufenden Schafs, wie auch die weißen es tun. Herde eben.

„Eine striktere Trennung von Kirche und Staat befürworte ich durchaus.“
Was ist denn das für eine Formulierung? Entweder es gibt eine Trennung, oder es gibt keine. Eine „striktere Trennung“ ist ähnlich der Formulierung „ein bisschen schwanger“.
Nebenbei: Etwas befürworten bedeutet, nicht die Initiative zu ergreifen, sondern darauf zu warten, was andere vorschlagen.

„Dies beginnt beim oft schlechteren Kirchenrecht im Arbeitsleben“
1. Schlechter als was? Sie sollten diese Halbausage ausformulieren, damit die Leser wissen was Sie meinen.
2. "Oft" bedeutet nicht immer. Also in welchen Punkten sehen Sie Kirchenrecht als besser als was an?

„oder den von Steuermitteln bezahlten Hofstaaten der Bischöfe der beiden großen christlichen Kirchen und endet beim Einzug der Mitgliedsbeiträge als Kirchensteuer.“
Die von Ihnen sogenannten „Hofstaaten der Bischöfe“ werden ausschließlich durch kircheneigene Mittel finanziert. Nur zur Info: In der evangelischen Kirche gibt es solche „Hofstaaten ...“ nicht, machen Sie sich vorher schlau, bevor Sie katholische und evangelische Kirche in einen Topf werfen, also pauschalisieren.

Ich mag nicht weiter auf Ihre Textbausteine eingehen, da die folgenden ähnlich gravierende Mängel aufweisen.

Mit freundlichem Gruß,
Patrik Greeven

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13.05.2015 08:16 Uhr

Bevorteiligung für die Einen, ist Benachteiligung für die Anderen.

Eine „besondere Förderung“ eines Teils der Bevölkerung bedeutet immer auch eine Benachteiligung des anderen Teils der Bevölkerung.
Den Anteil einer Gruppe unter Gremien, Behörden und Universitäten zu erhöhen, bedeutet andere Gruppen aus Gremien, Behörden, und Universitäten zu drängen.

Selbst das System der „Apartheid“ in Südafrika kann euphemistisch formuliert als ein System der besonderen „Förderung“ der weißen niederländischstämmigen Südafrikaner beschrieben werden.

Und mit „Chancengleichheit“, wie das SPD-Parteimitglied Gärtner daher redet, hat dieses Gesetz rein gar nichts zu tun. Ganz im Gegenteil, dieses Gesetz zielt darauf ab, Chancengleichheit zu zerstören. Echte Chancengleichheit führt nämlich nicht automatisch dafür, dass alle Gruppen entsprechend ihres Bevölkerungsteils überall gleich vertreten sind.

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13.05.2015 07:14 Uhr

Linksgrünes Feindbild

"Die Grünen haben da ein ganz einfaches Prinzip: alle hellhäutigen Christen sind verkappte Nazis und alle Anderen deren potentielle Opfer. "

"Verkappte Nazis" das ist etwas drastisch formuliert, obwohl einige Radikale tatsächlich so denken mögen, aber "hellhäutigen Christen" sie bilden eindeutig das Feindbild der heutigen Linken in Deutschland. Und das zeigen sie immer deutlicher in Wort und Tat.

Dieses Gesetz sollte uns eigentlich wachrütteln. Es sollte uns eine Mahnung sein, wohin die Reiße für uns geht, mit dieser politischen Bewegung.

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12.05.2015 16:36 Uhr

Hinweis fehlt 'Keine Islamisierung'

(..) Die Landesregierung will mit einem neuen Passus im Feiertagsgesetz Muslimen und Aleviten das Recht garantieren, "an ihren jeweils drei wichtigsten religiösen Feiertagen den Gottesdienst zu besuchen". (..)

rundsätzlich fehlt im Artikel fehlt der Hinweis, das es keine Islamisierung in Deutschland gibt.

Eine Frage sei aber an die Inegrationsministerin erlaubt - obschon ihre Schwerpunkttätigkeit der Erfüllung verschiedenster Wünsche einer bestimmten Glaubensrichtung:

Sind andere Religionen mit ihren dazugehörigen Feiertagen derartig 'Minderwertig', das sie keine Regelung benötigen?
Lese-Tipp für Minderheits-Tolerante Integationsmister - http://de.wikipedia.org/wiki/Religionen_in_Deutschland

.

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13.05.2015 09:36 Uhr

Landtagswahl 2016 wird's richten.

Die Landtagswahl 2016 wird in BaWü wieder alles gerade rücken.
Bremen hat gezeigt, wie's geht.

Für muslimische Feiertage ist plötzlich eine Mehrheit ausschlaggebend.
Für frühkindliche sexuelle Qualifikation im Rahmen eines Bildungsplanes der sexuellen Vielfalt für (Schul-)Kinder ist eine Minderheit ausschlaggebend.

Lustig.
Grün/Rot findet immer ein (tot)schlagendes Argument seine vermeintlichen Wählergruppen ein Geschenk zu machen.

Noch sind diese Grün/Roten vermeintlichen Wählergruppen aber in der Minderheit - und das wird Grün/Rot bei der nächsten BaWü-Landtagswahl bemerken.
'Oben bleiben' in der Politik wird Vergangenheit sein - dafür kann das Grüne geplärre 'Oben Bleiben' wieder im Kontext Stuttgart 21 losgehen. Vorteil - die GrünenInnen brauchen keinen neuen 'Plärr-Spruch' zu lernen.

.

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13.05.2015 06:53 Uhr

Deutsche und europäische Migranten werden zu Menschen 2. Klasse

Die einheimischen Deutschen wie auch gesamte europäische Bevölkerung im Land wird immer mehr verdrängt, und als wäre das nicht genug, wird wir auch noch systematisch gedemütigt und entrechtet.

Diese Gesetz läuft auf eines hinaus: Institutioneller Rassismus. Institutioneller Rassismus - eine staatlich geförderte, gesetzlich festgeschriebene Diskriminierung und Benachteiligung von Deutschen ohne Migrationshintergrund und im weiteren Sinne von allen im Land lebenden Europäern.
Deutsche und europäische Migranten werden zu Menschen 2. Klasse

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13.05.2015 10:41 Uhr

Antwort auf „Deutsche und europäische Migranten werden zu Menschen 2. Klasse”

Ich zumindest als zufällig einheimischer Deutscher fühle mich durch die geplanten Änderungen in keiner Weise benachteiligt.
Auch eine Demütigung und Entrechtung meines Status als einheimischer Deutscher kann ich beim besten Willen nicht empfinden. Auch ein Mensch 2.Klasse bin ich keineswegs.
Ich möchte damit lediglich zum Ausdruck bringen, dass Herr Rizzoli mit Sicherheit nicht für alle Deutschen und Europäer spricht mit seinen unbelegten Aussagen.
Kommt hier doch ein meiner Meinung nach gelinde gesagt wenig reflektiertes Bauchgefühl eines "Bürgers in Wut" zum Ausdruck, der bemerkt, dass die Zeiten auch in unserem Land rauer werden.
Meiner Meinung nach ist es aber nicht sinnvoll, dafür eine Gruppe von Menschen verantwortlich zu machen, die zufällig anderen Glaubens sind als die Mehrzahl der genannten "einheimischen Deutschen".
Man könnte auch mal über den Tellerrand blicken und sich zum Beispiel die Entwicklung in den USA und auch Großbritannien anschauen, von weiten Teilen des "aufstrebenden" Asiens und Nahen Ostens ganz zu schweigen.
Dort fallen die Gesellschaften immer weiter auseinander, es gibt dort eine Gruppe sehr weniger Menschen, die in zunehmend perversem materiellem Reichtum leben, und eine große Anzahl Menschen, die auch durch harte Arbeit kaum mehr ihre grundlegenden Lebenshaltungskosten bestreiten können.
Die Mittelschicht, die Basis einer jeden funktionierenden Demokratie wird zunehmend dünner.
Über die Ursachen dieser Entwicklungen kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen, zum Beispiel über die Rollen von internationalen Großbanken und Großkonzernen wie Amazon, Starbucks odder Google und welchen Teil diese Unternehmen zum Wohle der gesellschaft und der hart arbeitenden Menschen beitragen ducch faire Geschäfte, faire globele Arbeitsbedingungen und Bezahlung von fairen Steuern.
Mit einer Bevölkerungsgruppe, die islamischen Glaubens ist, hat das aber überhaupt nichts zu tun.
Wenn wir es nicht schaffen, unsere soziale Marktwirtschaft, unter besonderer Betonung des Wortes "sozial" aufrechtzuerhalten, werden wir allerdings zunehmend schlechten Zeiten für einen Großteil der Bevölkerung entgegengehen.
Sich hier zu engagieren ist sicherlich sinnvoller, als sich auf recht bequeme Weise (mal wieder) Sündenböcke zu suchen.

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13.05.2015 13:35 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Deutsche und europäische Migranten werden zu Menschen 2. Klasse””

„Auch eine Demütigung und Entrechtung meines Status als einheimischer Deutscher kann ich beim besten Willen nicht empfinden. Auch ein Mensch 2.Klasse bin ich keineswegs.“

– Wenn dieses Gesetz durchkommt, sind sie es, ganz objektiv gesehen, ob sie sich nun subjektiv so fühlen wollen oder nicht.

"Meiner Meinung nach ist es aber nicht sinnvoll, dafür eine Gruppe von Menschen verantwortlich zu machen, die zufällig anderen Glaubens sind als die Mehrzahl der genannten "einheimischen Deutschen"."

– Das hat auch keiner gemacht, schon gar nicht ich. Haben sie meinen Kommentar überhaupt gelesen? Ich habe im ganzen Kommentar kein Wort der Kritik gegenüber den muslimischen Menschen geäußert. Diese Gruppe kommt in meinem Kommentar noch gar nicht mal vor.

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13.05.2015 16:45 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Deutsche und europäische Migranten werden zu Menschen 2....

So so, wenn also einige meiner Mitmenschen das Recht bekommen, an zwei oder drei ihrer religiösen Feiertage freizunehmen, dann werde ich Ihrer Meinung nach dadurch also "objektiv" entrechtet, gedemütigt und als "einheimischer Deutscher" also zu einem Menschen 2. Klasse degradiert.
Mit Verlaub, das ist Blödsinn.
Und was genau meinen Sie denn mit "einheimischer Deutscher"? Gibt es auch "Nicht-einheimische Deutsche" und wenn ja, wer soll das sein? Zielen Sie vielleicht darauf ab, dass "Nicht-einheimische Deutsche" nicht in Deutschland geboren sind oder womöglich nicht seit mehreren Generationen "Einheimische Deutsche" als Vorfahren haben?
Da gäbe es dann aber eine schwere Enttäuschung für Sie.
Deutscher ist jeder, der die deutscheStaatsbürgerschaft besitzt, völlig egal, welcher ethnischen Herkunft er ist, wo er geboren wurde und schon völlig egal, welcher Religionsgemeinschaft er angehört.
Mir ist schon bekannt, dass es Menschen gibt, die einen anderen Begriff von "Teutsch-Sein" haben (sie wissen schon, von wegen "Blut, Boden und Ehre"...) , aber ich halte mich dann doch lieber an unsere Verfassung. Sie gegebenenfalls nicht?
Zum Schluß noch mit auf den Weg: was "ganz objektiv gesehen" die Wahrheit ist, bestimmen Gott sei Dank nicht Sie, und das ist auch gut so!

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15.05.2015 14:32 Uhr

Es geht hier nicht um Feiertage

Sie haben allem Anschein nach weder den Artikel, noch meinen Kommentar gelesen. Das einzige, was sie gelesen haben ist die Artikelüberschrift.

Das geplante Gesetz beschränkt sich nicht nur auf Einführung neuer islamischer Feiertage. Und mein Kommentar bezog sich auf nicht auf besagte Feiertage, sondern auf die anderen, viel weitreichenderen Maßnahmen.

"Laut der Kabinettsvorlage wird Hochschulen künftig vorgeschrieben, "bei unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen" gezielt für ein Studium zu werben. Zudem werden sie explizit verpflichtet, die Integration ausländischer Studenten zu fördern, die in Baden-Württemberg ein Vollzeitstudium absolvieren"

"Das neue Partizipationsgesetz selbst sieht vor, dass der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in der Landesverwaltung von derzeit zehn Prozent sukzessive so erhöht wird, dass er dem Migrantenanteil an der Gesamtbevölkerung entspricht. Der liegt in Baden-Württemberg derzeit bei knapp 26 Prozent; bei den unter Fünfjährigen sogar bei über 35 Prozent"

"Und was genau meinen Sie denn mit "einheimischer Deutscher"? Gibt es auch "Nicht-einheimische Deutsche" und wenn ja, wer soll das sein? Zielen Sie vielleicht darauf ab, dass "Nicht-einheimische Deutsche" nicht in Deutschland geboren sind oder womöglich nicht seit mehreren Generationen "Einheimische Deutsche" als Vorfahren haben?"

– Gegenfrage: Was meinen die Grünen und die SPD mit "Migranten" bzw. Personen mit "Migrationshintergrund"? Und wie wollen sie diesen messen? Gehören wir Deutsch-Italienier auch dazu, oder sind wir denen nicht fremd und muslimisch genug? Ich bezweifle, sdass wir in der Praxis dazu gehören werden.

Nicht ich bin es, der Menschen aufgrund ihrer Herkunft in Bürger 1. Klasse und Bürger 2. Klasse einteilt. Rote und Grüne sind es.

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15.05.2015 16:39 Uhr

Antwort auf „Es geht hier nicht um Feiertage”

Nun ja, Herr Rizzoli, den anderen immer wieder zu unterstellen, sie hätten weder den Artikel noch die Kommentare gelesen, ist nicht wirklich hilfreich. Nicht wenige Ihrer Mitmenschen könnten das so langsam als arroganten Tick von Ihnen auffassen (Dank auch an Hern Dombrowsky).
Anscheinend haben Sie aber doch, was Sie bislang ja in Abrede gestellt haben, ein spezielles Problem mit Muslimen, wenn Sie schreiben "oder sind wir denen nicht fremd und muslimisch genug?"
Gut, hätten wir das wenigstens geklärt.
Solange Sie aber nicht bereit sind, die Frage zu beantworten, was Sie unter "einheimischen Deutschen " verstehen, und damit verbunden auch unter "Nicht-einheimischen Deutschen", macht eine weitere Diskussion wenig Sinn. Was hindert Sie an einer Antwort?
Ich kann dann nur annehmen, dass ich mit meinen Vermutungen in meinem vorigen Kommentar ins Schwaze getroffen haben, was kein gutes Licht auf Sie werfen würde.
Zu guter Letzt: gerade als Deutsch-Italiener sollten Sie bei dem Thema Ausgrenzung vielleicht etwas mehr sensibilisiert sein. Gab es doch in den 60er und 70er Jahren leider genug dumme bis bösartige "einheimische Deutsche", die gegenüber den Arbeitsmigranten aus Italien, Spanien und Griechenland etc. äußerst ablehnend und gehässig aufgetreten sind.
Wollen Sie diesen Fehler jetzt selber in gleichem Maße wieder machen?

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15.05.2015 18:57 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Es geht hier nicht um Feiertage””

Das war nicht arrogant, sondern noch höflich.

Was soll ich anders vermuten, wenn sie auf das Thema islamische Feiertrage zu sprechen kommen, um die es in meinem Kommentar nicht ging, und von Muslimen reden, die in meinem Kommentar gar nicht erwähnt wurden, dass sie meinen Kommentar und den Artikel nicht gelesen haben.

Ich war nicht arrogant, ich war mit meiner Vermutung sogar sehr höflich. Denn wenn sie ihn gelesen haben, würde das bedeuten, dass sie ihn nicht richtig verstanden haben, oder gar nicht verstehen wollen.

"Was spricht dagegen, ausländische Studenten und Deutsche mit Ausländischen Wurzeln (dazu gehören auch die Italiener ) zu fördern. Eine Integration der Migranten wird doch ständig von Deutschen gefordert. "

Dass die Förderung "ausländischer Studenten und Deutsche mit Ausländischen Wurzeln" nolens volens eine Benachteiligung deutscher Studenten und Deutsche ohne ausländische Wurzeln bedeutet - das spricht dagegen. Das spricht sogar sehr dagegen.

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15.05.2015 15:38 Uhr

Antwort auf „Es geht hier nicht um Feiertage”

Merkwürdig, dass Sie der Ansicht sind, keiner habe den Artikel gelesen!

Es geht weder um die Einführung neuer Feiertage (die Feiertage gibt es schon), sondern lediglich um das Recht der Muslime, beruflich an islamischen Feiertagen vom Arbeitgeber freigestellt zu werden.

Für jeden christlichen Arbeitgeber müsste das eine Selbstverständlichkeit sein, denn Christen respektieren auch andere Religionen und deren Feierlichkeiten. Immerhin wird dieses Regelung in verschiedenen Bundesländern bereits praktiziert und ist somit "nix NEUES".

Was spricht dagegen, ausländische Studenten und Deutsche mit Ausländischen Wurzeln (dazu gehören auch die Italiener ) zu fördern. Eine Integration der Migranten wird doch ständig von Deutschen gefordert.

Bei Wikipedia können Sie unter dem Stichwort Migrationshintergrund nachlesen, was damit gemeint ist.

Ich verstehe Ihr Problemnacht. Können Sie es mir bitte erklären?

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15.05.2015 19:37 Uhr

Sie verzerren die deutsche Verfassung etwas

Sie bringen hier einige Dinge durcheinander, werfen mit Begriffe um sich, die überhaupt nichts mit der Frage des "Deutsch-seins" zu tun haben, und verzerren die Bedeutung des Grundgesetz hinsichtlich der Staatsbürgerschaft.

So einfach, wie sie es darstellen, ist es nämlich nicht.

Das Grundgesetz definiert, so wie alle Verfassungen, wer zum Staatsvolk, "Deutsche im Sinne des Grundgesetzes" gehört. Das bedeutet freilich nicht, dass es deshalb andere Definitionen des deutschen Volkes delegitimiert oder verbietet, diese haben nur keine juristische, offizielle Bedeutung.

Das Grundgesetz besagt nur, dass - unter anderem - alle deutsche Staatsbürger zu diesem Staatsvolk gehören. Wer alles und unter welchen Bedingungen diese Staatsbürgerschaft erlangen kann, darf oder soll, regelt es allerdings nicht vollumfänglich.

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15.05.2015 19:43 Uhr

Antwort auf „Sie verzerren die deutsche Verfassung etwas”

Nun ja, Ihr Begriff von Deusch-Sein ist ja nun hinreichend klar geworden.
Deutsche und italienische Politik haben ja dazu in der Geschichte des 20. jahrhunderts zumindest ca. zwei Jahrzehnte lang die gleichen Positonen vertreten.
Schön, dass Sie immer noch Anhänger dieser Ideologie sind.

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15.05.2015 19:52 Uhr

Großbanken und Großkonzerne wollen Zuwanderung

"Über die Ursachen dieser Entwicklungen kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen, zum Beispiel über die Rollen von internationalen Großbanken und Großkonzernen"

Und diese von ihnen genannten Großbanken und Großkonzerne haben eingestandermaßen ein großes Interesse an Zuwanderung und an der Heterogenisierung der Gesellschaft, wie sie das geplante Gesetz ja auch zumindest forciert.

Und die Linken mit ihrem Multikulturalismus und "No border, no nation" -Forderungen agieren derzeit leider als deren "nützlichen Idioten".

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15.05.2015 19:09 Uhr

Was einheimische Deutsche sind

"Solange Sie aber nicht bereit sind, die Frage zu beantworten, was Sie unter "einheimischen Deutschen " verstehen, und damit verbunden auch unter "Nicht-einheimischen Deutschen", macht eine weitere Diskussion wenig Sinn. Was hindert Sie an einer Antwort?"

Ich glaube, sie wissen sehr wohl, was ich unter einheimische Deutsche gemeint habe.
Aber nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass sie tatsächlich kein Unwissen vortäuschen, erläutere ich den Begriff.

Mit einheimische Deutsche habe ich autochthone Deutsche oder indigene Deutsche gemeint - oder anders formuliert Deutsche o h n e Migrantionshintergrund.

Ihr Freund Dombrowski schrieb in seiner Antwort, die sie ja geselesen haben:

"Bei Wikipedia können Sie unter dem Stichwort Migrationshintergrund nachlesen, was damit gemeint ist."

Einheimische Deutsche sind entsprechend alle, die nicht unter diese Definition fallen.

Natürlich kann man autochthone Deutsche je weiter man in der Geschichte zurückgeht beliebig einengen. Aber im gleichen Maße kann man auch den Gegenbegriff des Migranten bzw. Person mit Migrationshintergrund beliebig ausweiten.

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15.05.2015 20:00 Uhr

Antwort auf „Was einheimische Deutsche sind”

Ja, da haben Sie fast recht.
Wenn man die jüngere oder auch ältere Geschichte betrachtet oder auch die Menschheitsgeschichte der letzten ca. hunderttausend Jahre, dann dürfte es deutlich werden, dass es gerade keine "Deutschen" gibt, die Ihrer biologistisch-rassischen Definition von "Deutsch-Sein" entsprechen.
Aber ohne diese lediglich behauptete Kategorisieriung und Bewertung fällt Ihre Ideologie natürlich komplett in sich zusammen.
Darum ruhig weiter von "einheimichen Deutschen" schwadronieren, ist ja eigentlich ganz unterhaltsam und macht deutlich, welcher Ideologie Sie anhängen. Darum ging es ja eigentlich.

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23.05.2015 14:03 Uhr

PS: Wenn sie ein Problem mit Rassismus haben...

wenn sie wirklich Rassismus auch nur in seiner offekundingsten Form ablehnen, dann beschäftigen sie sich mal besser mit diesem unseligen Gesetzentwurf. Denn dieses Gesetz ist nämlich genau das: Rassismus. Lupenreiner, offenkundiger Rassismus.

Aber damit scheinen sie überhaupt keine Probleme zu haben. Ihr vermeintlicher Anti-Rassismus, den sie hier so großkotzig und plakativ vor sich her tragen, ist in Wahrheit nicht viel mehr ein Antideutscher Rassismus bzw. Antiweißer Rassismus.

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23.05.2015 14:37 Uhr

Antwort auf „PS: Wenn sie ein Problem mit Rassismus haben...”

Soso, "großkotzig" also.
Dafür herzlichen Dank!
Mit Pöbeleien regiert Ihresgleichen eigentlich immer, wenn sie keine (Schein-)Argumente mehr haben und merken, dass man sie erwischt hat; manchmal stoßen sie dann sogar noch mehr oder weniger verschwurbelte Drohungen aus.
Aber so wichtig ist das ja alles nicht, jetzt da Ihre biologistisch-rassischen Positionen völlig klar geworden sind.
Ansonsten kann sich jeder geneigte Leser ja selber ein Urteil bilden.

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23.05.2015 13:53 Uhr

@ Meine Ideologie

"Wenn man die jüngere oder auch ältere Geschichte betrachtet oder auch die Menschheitsgeschichte der letzten ca. hunderttausend Jahre, dann dürfte es deutlich werden, dass es gerade keine "Deutschen" gibt, die Ihrer biologistisch-rassischen Definition von "Deutsch-Sein" entsprechen.
Aber ohne diese lediglich behauptete Kategorisieriung und Bewertung fällt Ihre Ideologie natürlich komplett in sich zusammen."

WAS? Meine Ideologie? Bin ich es denn, der Menschen aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit – oder nach "biologistisch-rassistisch" Definition wie sie es nennen – benachteiligen und diskriminieren möchte? Nein, das sind ihre Freunde von den Grünen und der SPD.

Der Begriff "biologistisch-rassistisch" zeigt übrigens sehr deutlich ihre eigene, extrem linke Ideologie. Biologismus ist nämlich ein typischer, naturwissenschaftsfeindlicher Kampfbegriff der extremen Linken, mit dem diese gegen Biologen und Naturwissenschaftler hetzen, die bzw. deren Studien ihren ideologischen Dogmen widersprechen.

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23.05.2015 14:39 Uhr

Antwort auf „@ Meine Ideologie”

Nochmals danke (siehe oben).
Ach übrigens, eigentlich ist der Pradmanns eher ein CDU-Wähler...

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25.05.2015 05:35 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „@ Meine Ideologie””

>Ach übrigens, eigentlich ist der Pradmanns eher ein CDU-Wähler...<

Schön. Ein weiterer Beleg dafür, dass die CDU zu einer linken Partei geworden ist.

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25.05.2015 09:34 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „@ Meine Ideologie”””

Na ja, von da aus betrachtet, wo Sie politisch stehen, sind natürlich fast alle Parteien "links" und ca. 95 bis 98 Prozent der Menschen links bis linksextrem.
Das ist ja nicht wirklich überraschend, sagt aber wenig über die demokratischen Parteien und die Mesnchen in Deutschland aus, aber recht viel über Ihre Ideologie.
Und jetzt kommt Ihnen auch noch die AfD abhanden, Sie Armer. Obwohl, das ist in Ihren Augen vielleicht ja auch eine linke Partei grinsen

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23.05.2015 20:33 Uhr

Zurück zum Thema

Zurück zum Gesetz.
Es geht darum bisher Benachteiligten (den Migranten, insbesondere den Anteil der im Artikel beschrieben Muslime), zu ihrem Recht zu verhelfen.
So wie die Frauenquote in vielen Bereichen, erst die Tür öffnen musste, um in der patriarchalen Welt der Wirtschaft, den Frauen erst einmal die Möglichkeit zum Einstieg und damit zum späteren Aufstieg zu geben, so ist auch dieses Gesetz für die Migranten eine Hilfestellung. Es ist richtig und gerecht, die Ursachen des verhältnismäßig geringen Anteils an Migranten als Studierende oder in politischen Gremien, per Gesetz anzugehen. Und die Ursachen sind Ausgrenzung und mangelnde Förderung.
Denn diese Menschen sind genauso schlau und gebildet wie alle hier geborenen. Sie brauchen nur unsere Unterstützung beim ersten Schritt zu einer Akademikerlaufbahn oder für einen Posten in einem Vereinsvorstand. Erst wenn die Migranten in allen Lebensbereichen, ihrem Bevölkerungsanteil gemäß, anzutreffen sind, ist eine Integration auch wirklich vollständig gelungen. Das Land kommt voran, dank unserer grün-roten Regierung. Weiter so!

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25.05.2015 06:27 Uhr

PS: Widerspüchliches:

„Denn diese Menschen sind genauso schlau und gebildet wie alle hier geborenen.“

Sie widersprechen sich und den Plänen ihrer Genossen ja selbst – vor dem Hintergrund, dass einige dieser Bevorteilung auf Schulen und Universitäten abzielen. Wenn „diese Menschen“ bereits genauso gebildet wären, bräuchte es keine Bevorteilung in Hochschulen und Schulen.

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25.05.2015 10:45 Uhr

Antwort auf „PS: Widerspüchliches:”

Ein äquivalenter Bildungungsstand ändert nichts an der Alltagsdiskrimininierung durch willkürliche Anerkennung von ausländischen Zeugnissen und Berufsabschlüssen.
Oft reicht schon der ausländische Name oder die entsprechende Anschrift, um in die Ablage P eingeordnet zu werden. Dass dies leider Realität ist, steht außer Frage.
Aufgabe der Politik ist es, diesen Alltagsrassismus zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu treffen, um Chancengleichheit für die betroffenen, in diesem Fall für die Migranten, zu erreichen.
Bestehende Ungerechtigkeit auszugleichen ist keine Diskriminierung von Deutschen, sondern für eine stabile Demokratie notwendige Angleichung der Gerechtigkeit für alle.
Marco Rizzoli, ihre Paranoia, dass alle, die nicht ihrer Meinung sind, einen Hass auf Deutschland haben, ist dringend behandlungsbedürftig.
Es geht uns allen im Alb-Donau-Kreis und überhaupt in Süd-Württemberg recht gut.
Wir haben nicht umsonst die niedrigsten Arbeitslosenquoten in Deutschland und die höchste Geburtenrate in Baden-Württemberg. Die Menschen leben gerne hier. Also scheinen wir in der Landes- und Kreispolitik, entgegen Marko Rizzolis fiktiver Albtraumwelt, einiges richtig zu machen. Natürlich wird es immer Bruddler geben, die sich als zu kurz gekommen sehen. Doch für unsere Psychiater und die Rechtsausleger in der Parteienlandschaft, braucht es ja auch noch ein bißchen Arbeit und Zuhörer zwinkern

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01.06.2015 08:37 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „PS: Widerspüchliches:””

"Bestehende Ungerechtigkeit auszugleichen ist keine Diskriminierung von Deutschen, sondern für eine stabile Demokratie notwendige Angleichung der Gerechtigkeit für alle."

--Welche Ungerechtigkeit, wo? Wieso ist es eine Ungerechtigkeit wenn Deutsche -- kollektiv betrachtet -- erfolgreicher sind?

Wenn Leute die kulturellen Prägung oder einen niedrige erbliche Durchschnittsintelligenz (Sarrazin) als Erklärung für niedrige schulische Leistungen oder geringen wirtschaftlichen Erfolg gewisser Migrantengruppen vorbringen, dann werden sie von euch in der Regel als Kulturalisten oder Rassisten diffamiert.

Aber die Deutschen kollektiv irgendwie für den relativ geringeren Erfolg (bestimmter) Migranten verantwortlich zu machen, und mit dieser Begründung dann auch noch zu benachteiligen und zu diskriminieren, ist aus eurer Sicht natürlich nicht rassistisch.

Mit welchem Recht bestrafen sie und ihre Genossen Deutsche dafür, dass sie etwa erfolgreicher sind als andere ethnische Gruppen?!

Ich finde es absolut unredlich von ihnen, dass sie von Chancengleichheit reden, aber eigentlich Ergebnisgleichheit meinen.

„Es geht uns allen im Alb-Donau-Kreis und überhaupt in Süd-Württemberg recht gut.“

– Ja, nur weil sie und ihre Freunde SPD Armut und Elend nicht sehen (wollen), heißt das nicht, dass es nicht existiert. Aber eigentlich müsste ich ihnen danken. Denn sie bestätigen meine Aussagen leider in Gänze:

„Die Frage der sozialen Gerechtigkeit – sozialer Gerechtigkeit unter allen Menschen jenseits von ethnischen Kategorien– habt ihr aufgegeben. Die deutschen Arbeiterschichten und Unterschichten habt ihr fallen gelassen.“

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25.05.2015 06:24 Uhr

Benachteiligung als Strafe für wirtschaftlichen Erfolg

„Es geht darum bisher Benachteiligten (den Migranten, insbesondere den Anteil der im Artikel beschrieben Muslime), zu ihrem Recht zu verhelfen.“

Aha! Sie werfen den indigenen Deutschen, die ja vielerorts ohnehin nur mehr eine Minderheit sind, vor „die Migranten“ (gemeint sind vermutlich die Muslime) zu benachteiligen. Für diese Behauptung haben sie und ihre SPD-Genossen natürlich keinen stichhaltigen Beweis. Ihr irrationaler Hass gegen alles Deutsche und Europäische muss genügen.

Und als vermeintliche Gegenmaßnahme zu dieser imaginierten Benachteiligung befürworten sie Programm zur gezielten Benachteiligung der Deutschen.

„Es ist richtig und gerecht, die Ursachen des verhältnismäßig geringen Anteils an Migranten als Studierende oder in politischen Gremien, per Gesetz anzugehen. Und die Ursachen sind Ausgrenzung und mangelnde Förderung.“

Nein, ist es nicht. Es ist ein zum Himmel schreiendes Unrecht.
Nur weil Deutsche wirtschaftlich besser gestellt sind oder in Gremien stärker repräsentiert sind als (bestimmte) Migranten, bedeutet das noch lange nicht, dass diese (bestimmen) Migranten von den Deutschen benachteiligt oder „ausgegrenzt“ werden. Aus einem niedrigen sozialen Status folgt noch lange keine Benachteiligung.

Es ist einfach nur bösartig, den Deutschen wegen ihres relativ höheren wirtschaftlichen Erfolg die Benachteiligung anderer Gruppe vorzuwerfen und sie dafür bestrafen zu wollen.

Apropos Förderung? Wie ist eigentlich mit den armen und unterprivilegierten Deutschen aus, von denen es gerade dank der SPD-Kahlschlagspolitik in Baden-Württemberg sicher Hundertausende gibt. Die sind euch ganz offensichtlich völlig egal. Die Frage der sozialen Gerechtigkeit – sozialer Gerechtigkeit unter allen Menschen jenseits von ethnischen Kategorien– habt ihr aufgegeben. Die deutschen Arbeiterschichten und Unterschichten habt ihr fallen gelassen.

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