Tja, schön wäre es doch gewesen, wenn auch die Schulen "eines der dynamischsten Wirtschaftszentren Deutschlands" an das "Hochgeschwindigkeitsnetz der Bildung" angeschlossen würden. Aber das wird wohl nie geschehen. Denn die 380 Millionen Euro, die in Stuttgart für gröbste Sanierungsarbeiten an den Schulen benötigt werden, wurden schon lange für den Kauf eines Gleisfeldes verramscht und in S21 investiert. Aber was soll's, die Kinder müssen sich halt im Unterricht an vergammelte Klassenzimmer gewöhnen und werden so permanent an die fatale Fehlentscheidung, die federführend von den schwarz-gelben Filzpantoffeln in diesem Lande getroffen wurde, erinnert. Bildung? Bildungschancen? Braucht man genauso wenig wie gute Luft und preiswerten Nahverkehr. S21 - unsere Zukunft. Fragt sich nur welche?
Das ist unfair gegenüber dem grünen Verkehrsminister:
(..) Im kommenden Jahr fehlen Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) wegen gestiegener Energiekosten und höherer Stations- und Trassenpreise der Bahn 60 Millionen Euro. Haller war jüngst mit Hermann hart ins Gericht gegangen, weil den Minister die aus seiner Sicht absehbaren Kostenerhöhungen "kalt erwischt" hätten. (..)
'kalt erwischt' ist eine ziemliche harte Formulierung.
Der Grüne Verkehrsmister Winfried „Winne“ Hermann hat sich voll und ganz auf die Bekämpfung von S21 bis zu VA konzentriert. Danach hat er so tolle Ideen wie Gleitzeit für Schulen und eine Strassen-(Stadt-)Maut entwickelt. Das alles hat sehr viel Zeit, Energie und Konzentration gekostet. Da kann man schon mal so eine Kleinigkeit wie 60 Mio Euro übersehen. Oder etwa nicht?
Egal. Auf jeden Fall - 'Oben bleiben' in der Politik!
Die unseriösen Geschäfte der ehemaligen Unionsregierung(en) sind leider langfristig wirksam. Von dem unnötigen Erbe S21 ganz abgesehen, sind die Kosten der Verträge mit der Bahn für ein Flächenland zum Beispiel im Vergleich mit Bayern viel zu hoch. Das Budget reicht nun eben nicht für alle Erblasten der Union. Da hilft kein Jammern. Natürlich brauchen wir einen ausreichenden Regionalverkehr. Doch die Bürger/innen haben sich in der Volksabstimmung für Prestigestrecken und einen unnötigen milliardenschweren Bahnhofsneubau entschieden. Nachdem die Steuergelder nicht auf den Bäumen wachsen, muss eben anderswo eingespart werden, beim Regionalverkehr. Ein klare Ansage an die Bürger. Ihr habt S21 gewählt. Nun wird geliefert.
richtig Bürokratieabbau. Einfach die ganzen Sympathiehansele wieder auf die Straße setzten, die nach der Wahl zusätzlich eingestellt wurden. Anscheinend haben diese Personen nichts geleistet oder was tun die Grünen jeden Tag im VM? Darüber hinaus könnte man noch das Migrationsministerium einsparen, von dort konnte man auch noch nichts hören.
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