Ulm/Neu-Ulm:

wolkig

wolkig
18°C/9°C

Gewalt zu Weihnachten: Kinder und Väter rasten aus - Toter in Bayern

Ein Kind greift seine Mutter an, ein Ehemann schlägt seine Frau zu Boden. Auch brutale Attacken mit Hämmern und ein tödlicher Messerangriff halten die Polizei an Weihnachten in Atem. Mehrere Menschen werden verletzt. In Bayern stirbt ein 15-Jähriger.

Gewalt am Fest der Liebe: Auch dieses Jahr musste die Polizei an den Weihnachtsfeiertagen immer wieder ausrücken.

Gerade einmal zehn Jahre alt war ein Junge, der an Heiligabend mit einem Messer seine Mutter bedroht. Die Frau wählte hilfesuchend den Notruf, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung der Polizei. Als Beamte in der Wohnung im Kreis Offenburg eintrafen, wurden sie ebenfalls von dem Kind beleidigt und bedroht. Der Junge wurde in Handschellen abgeführt und über die Feiertage in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht.

Am Bodensee in Tettnang stieß ein Mann seine Ehefrau so heftig zu Boden, dass sie mit dem Hinterkopf aufschlug und benommen liegen blieb. Nachdem die Frau wieder zu sich gekommen war, informierte sie die Polizei. Der 37 Jahre alte Ehemann wurde in der Nähe der Wohnung angetroffen, gegen ihn wurde ein Platzverweis erteilt.

Bei einer Freiburger Familie endete das Weihnachtsfest schon einen Tag vor Heiligabend im Chaos. Ein Elfjähriger hatte die Polizei um Hilfe gerufen, weil sein Vater ausgerastet war. Der 35-Jährige soll die Mutter des Jungen geschlagen und mit einem Messer bedroht haben. Der 35-jährige Schläger wurde am Sonntag in eine Fachklinik gebracht, die 31 Jahre alte Mutter verbrachte Weihnachten mit ihren beiden Kindern auf eigenen Wunsch in einem Frauenhaus.

In Bayern wurde ein Jugendlicher bei einer Familienfeier von seinem Cousin erstochen. Im rheinischen Krefeld überfiel ein Rentner seine Nachbarin und verletzte die alte Dame mit einem Hammer schwer. In Brandenburg schlug ein Fahrgast in einem Regionalexpress ohne erkennbaren Grund mit einem Hammer auf einen Mitreisenden ein.

1 Kommentar

26.12.2012 19:38 Uhr

Kommentar... Zensur?

warum kann dieser Artikel http://www.swp.de/ulm/lokales/polizeibericht/Zwei-junge-Maenner-ueberfallen-Frau-in-Wiblingen;art3458,1781140

http://tinyurl.com/cr3ohgw

nicht kommentiert werden?

Antworten Kommentar melden guter Kommentar Guter Kommentar (0)

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Zum Schluss

Miss Wollie und ihr Häkelkleid

Schön bunt ist Tanja Becks Häkelflitzer. Die 23-jährige Laupheimerin hat allein für das Bekleben des Autos 60 Stunden gebraucht.

Schön bunt ist Tanja Becks Häkelflitzer. Die 23-jährige Laupheimerin hat ihr Auto komplett eingehäkelt. mehr

April, April mit Pac-Man

Auf Google Maps kann man am heutigen 1. April Pac-Man spielen - hier frisst er sich gerade durch die Ulmer Innenstadt.

Google hat sich für den 1. April einen kurzweiligen Scherz ausgedacht: Auf Google-Maps kann man sich heute als Pac-Man durch die eigene Nachbarschaft fressen. mehr

Wenn Schwaben lachen

Die Schauspielerin und "Prenzlschwäbin", Bärbel Stolz: "Ich bin ganz viel mein eigenes Klischee".

Berlin und die Schwaben: Erst gab es Schrippen-Streit am Prenzlauer Berg. Jetzt lachen die Prenzlschwaben über sich selbst. Eine gebürtige Esslingerin gibt eine intelligente Antwort auf den „Spätzle-Krieg“. mehr