Facebook-Gruppe will keine Bürgerwehr sein

Die nach den Silvester-Übergriffen auf Frauen gegründete Facebook-Gruppe "Stuttgart passt auf" hat sich von fremdenfeindlichem Gedankengut distanziert.

DPA |

Es gehe vor allem um Zivilcourage, sagte ein Organisator der Gruppe, der seinen wirklichen Namen nicht nennen will. "Wir distanzieren uns von Ausländerfeindlichkeit und radikalem Gedankengut."

Bürgerwehr-Streifen, die abends Patrouille gehen, wolle er auch nicht organisieren, nachdem in anderen Städten mit solchen Initiativen schlechte Erfahrungen gemacht wurden.

Die Polizei sieht Bürgerwehren ohnehin kritisch und hält sie in Stuttgart auch nicht für notwendig. Die Gruppe "Stuttgart passt auf" plane nun vielmehr, einen kostenlosen Selbstverteidigungskurs für Frauen zu organisieren, sagte der Sprecher.

Seit den Übergriffen in der Silvesternacht vor allem in Köln sind in Deutschland mehr Bürgerwehren entstanden. Einige der Gruppierungen bereiten Verfassungsschützern schon seit längerem wegen rechtsextremer Tendenzen Sorge. In Tuttlingen und Rottweil hatten Rockergruppen vor kurzem angekündigt, verstärkt Präsenz auf den Straßen zu zeigen.

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