Ein grüner Politprofi auf dem Schleudersessel
19.05.2011 12:27 Uhr |
soistes
Einfach
Jeder Bürger Baden-Württembergs muss eine Sondersteuer von 10% bezahlen für den Bau von S21
19.05.2011 11:25 Uhr |
TRG
Fahrtzeitgewinn: 1:20 bzw. 56%
Der reguläre Fahrpreis ist um 39 % höher (64 statt 46 Euro).
Im Regionalexpress zahlt man ca. 35 Euro für 3:20 Fahrtzeit.
Kann ja jeder entscheiden, welchen Zug er nehmen will.
Stuttgart-Ulm im ICE über Filstal ~56 Minuten, auf der Neubaustrecke ~28 Minuten.
Fahrtzeitgewinn ca. 50 %.
Der reguläre Fahrpreis (alles auf heutigem Preisniveau): 24 Euro. Analog würde das etwa 32..33 Euro über die Neubaustrecke bedeuten.
Aber selbst wenn der komplette Fernverkehr über die Neubaustrecke fahren würde, bleibt der IRE im Filstal für 17,40 für 1:00 Fahrtzeit. Oder über die Neubaustrecke in ca. 40 Minuten.
Wahlfreiheit
Die Fahrt Frankfurt (M)-Köln dauert im ICE über Koblenz 2:23 h, auf der Neubaustrecke 1:03 hFahrtzeitgewinn: 1:20 bzw. 56%
Der reguläre Fahrpreis ist um 39 % höher (64 statt 46 Euro).
Im Regionalexpress zahlt man ca. 35 Euro für 3:20 Fahrtzeit.
Kann ja jeder entscheiden, welchen Zug er nehmen will.
Stuttgart-Ulm im ICE über Filstal ~56 Minuten, auf der Neubaustrecke ~28 Minuten.
Fahrtzeitgewinn ca. 50 %.
Der reguläre Fahrpreis (alles auf heutigem Preisniveau): 24 Euro. Analog würde das etwa 32..33 Euro über die Neubaustrecke bedeuten.
Aber selbst wenn der komplette Fernverkehr über die Neubaustrecke fahren würde, bleibt der IRE im Filstal für 17,40 für 1:00 Fahrtzeit. Oder über die Neubaustrecke in ca. 40 Minuten.

19.05.2011 12:22 Uhr |
K21_Befuerworter
Übrigens: wenn man an Werktagen tagsüber vom Ulmer HBF zur "Neuen Mitte" möchte, dann steht man in der Regel auf dieser Strecke von ca. 1 km 2 oder 3 mal vor einer roten Ampel und muss am Bahnhof, wenn man Pech hat, 10 Minuten (!) auf den nächsten Bus zur "Neuen Mitte" warten. Mitten im Stadtzentrum gibts oft nur alle 10 Minuten einen Bus oder eine Tram. Aber das interessiert die S21-Befürworter im Ulmer Gemeinderat herzlich wenig...
stimmt...
...stimmt alles. Man kommt mit der Neubaustrecke deutlich schneller nach Stuttgart, aber nur, wenn man bereit ist, für diese objektiv bessere Leistung wesentlich mehr zu zahlen. Und letzteres, also der höhere Fahrpreis, wird hier in Ulm seit Jahren verschwiegen. Leider hat auch die SWP sich hierzu nie geäußert. In Ulm heißt es bei den Befürwortern wie OB Gönner "in 24 Minuten zum Flughafen UND in 28 Minuten nach Stuttgart". Die schnellere Fahrzeit ist kein "Geschenk", auch wenn es einem in Ulm immer so eingeredet wird. Sie kostet Geld...Übrigens: wenn man an Werktagen tagsüber vom Ulmer HBF zur "Neuen Mitte" möchte, dann steht man in der Regel auf dieser Strecke von ca. 1 km 2 oder 3 mal vor einer roten Ampel und muss am Bahnhof, wenn man Pech hat, 10 Minuten (!) auf den nächsten Bus zur "Neuen Mitte" warten. Mitten im Stadtzentrum gibts oft nur alle 10 Minuten einen Bus oder eine Tram. Aber das interessiert die S21-Befürworter im Ulmer Gemeinderat herzlich wenig...
19.05.2011 08:38 Uhr |
K21_Befuerworter
1. Derzeit ist die Fahrzeit Richtung S 56 Minuten, in Richtung Ulm 54 Minuten. Hier sind aber Fahrzeitreserven enthalten; S - Ulm kann man in 48 Minuten fahren. Sind in den angekündigten 28 Minuten Reserven enthalten, und wenn ja, wie viele Minuten?
2. In Ulm wird immer die Bedeutung eines Haltes am Stuttgarter Flughafen betont. Züge, die dort halten, brauchen laut Werbung 24 min Ulm - Flughafen und 8 min von dort zum unterirdischen Stuttgarter HBF. Mit 2 min Halt am Flughafen sind das nicht 28 Minuten nach S HBF, sondern (mindestens) 34 Minuten.
3. Es werden immer wieder Beispiele genannt, wie sich angeblich die Fahrzeit durch S21 verkürzt. Ulm - Tübingen ist nie dabei. Bisher kann man mit IC oder IRE nach Plochingen und dort umsteigen. In Zukunft kann man nur noch mit dem IRE nach Plochingen und umsteigen, oder man nimmt den ICE nach Stuttgart und steigt dort um. Letzteres bedeutet einen großen Umweg und deutlich höhere Fahrpreise.
Fahrzeiten mit S21
Ulm - S dauert laut Werbung 28 Minuten.1. Derzeit ist die Fahrzeit Richtung S 56 Minuten, in Richtung Ulm 54 Minuten. Hier sind aber Fahrzeitreserven enthalten; S - Ulm kann man in 48 Minuten fahren. Sind in den angekündigten 28 Minuten Reserven enthalten, und wenn ja, wie viele Minuten?
2. In Ulm wird immer die Bedeutung eines Haltes am Stuttgarter Flughafen betont. Züge, die dort halten, brauchen laut Werbung 24 min Ulm - Flughafen und 8 min von dort zum unterirdischen Stuttgarter HBF. Mit 2 min Halt am Flughafen sind das nicht 28 Minuten nach S HBF, sondern (mindestens) 34 Minuten.
3. Es werden immer wieder Beispiele genannt, wie sich angeblich die Fahrzeit durch S21 verkürzt. Ulm - Tübingen ist nie dabei. Bisher kann man mit IC oder IRE nach Plochingen und dort umsteigen. In Zukunft kann man nur noch mit dem IRE nach Plochingen und umsteigen, oder man nimmt den ICE nach Stuttgart und steigt dort um. Letzteres bedeutet einen großen Umweg und deutlich höhere Fahrpreise.

19.05.2011 09:26 Uhr |
TRG
Durch die Entmischung des Verkehrs zwischen langsamen und schnellen Zügen kann man künftig auch etwas an Puffer sparen.
2. Für Züge, die am Flughafen halten, ist die Fahrtzeit natürlich in der genannten Größenordnung (6 MInuten) länger. Anfahren und Abbremsen, das Ausschleifen und das Ein- und Aussteigen brauchen etwas Zeit. Geplant ist aber, nicht jeden Zug dort halten zu lassen. 6 Minuten sind nicht so entscheidend, wenn die Anschlüsse passen. Letztlich werden die Kunden entscheiden, welchen Zug sie bevorzugen.
3. Auch ein IRE fährt stündlich über die Neubaustrecke und den Flughafen. Mit Umstieg dort verkürzt sich die Fahrt Ulm-Tübingen um etwa eine halbe Stunde. Und zwar zum günstigen Nahverkehrstarif. Das habe Ihnen ich schon mehrfach dargelegt.
Fahrtzeiten
1. Es hat schon seinen Grund, warum heute NICHT in 48 Minuten von Ulm nach Stuttgart kommt, sondern in 56 oder 57.Durch die Entmischung des Verkehrs zwischen langsamen und schnellen Zügen kann man künftig auch etwas an Puffer sparen.
2. Für Züge, die am Flughafen halten, ist die Fahrtzeit natürlich in der genannten Größenordnung (6 MInuten) länger. Anfahren und Abbremsen, das Ausschleifen und das Ein- und Aussteigen brauchen etwas Zeit. Geplant ist aber, nicht jeden Zug dort halten zu lassen. 6 Minuten sind nicht so entscheidend, wenn die Anschlüsse passen. Letztlich werden die Kunden entscheiden, welchen Zug sie bevorzugen.
3. Auch ein IRE fährt stündlich über die Neubaustrecke und den Flughafen. Mit Umstieg dort verkürzt sich die Fahrt Ulm-Tübingen um etwa eine halbe Stunde. Und zwar zum günstigen Nahverkehrstarif. Das habe Ihnen ich schon mehrfach dargelegt.
18.05.2011 14:48 Uhr |
Verreisen
Schuster, bleib bei deinem Leisten! = beim Kopfbahnhof = K21
Träume sind bekanntlich Schäume - TRG - Ca. 11:25 Uhr
Da müssten Sie aber mindestens 10 Jahre warten, bis Ihr angebliches, aber vergebliches Erfolgerlebnis = wesentlich schnellere Fahrzeit, in Erfüllung ginge. Von den 10-jährigen Verkehrsbehinderungen in und um Stuttgart einmal abgesehen. Der Wunsch nach einer schnelleren Fahrzeit würde automatisch häufig durch immer wieder auftretende Reparaturen in den langen Tunnels sehr schnell zu einem ständigen Ärgernis. Der Lämmerbuckel-Tunnel ist ein gutes Lehrbeispiel! - Außerdem würde sich die Bahn durch deftige Fahrpreiserhöhungen ihr Geld (= noch mehr ...) von den Fahrgästen zurückholen. - Ergo: Auch durch noch so oftes 'gesundbeten' wird S-21 nicht sinnvoller, im Gegenteil. S-21 ist und bleibt ein Schildbürgerstreich. Ich hoffe, Sie kennen die witzige Geschichte von den Schildbürgern? - Deshalb:Schuster, bleib bei deinem Leisten! = beim Kopfbahnhof = K21

18.05.2011 15:03 Uhr |
K21_Befuerworter
Verursacht wurde dies durch Bauarbeiten im Gleisvorfeld, die mangelhaft geplant waren. Momentan läuft es wieder besser, aber man fragt sich, wie lange noch. Ich habe in 2010 wg. S21 jedenfalls genug Zeit verloren und mehr als einmal Anschlusszüge deswegen verpasst. Als es in Ulm um den Ausbau der Straßenbahn ging, warnte die lokale CDU immer vor den Behinderungen durch Baumaßnahmen. Jetzt wirbt die Ulmer CDU massiv für Stuttgart 21 und verschweigt, dass auch die Ulmer während der Bauphase mit Beeinträchtigungen rechnen müssen. Aber die CDU-Herrschaften müssen ja nicht mit der Bahn nach Stuttgart pendeln...
Behinderungen durch S21 gibts schon längst
Verkehrsbehinderungen wg. S21 kommen nicht "irgendwann", es hat sie schon längst gegeben, insbesondere im 2. Halbjahr 2010. Da kam es in S HBF ständig zu Änderungen bei den Abfahrtsgleisen, und die Züge fuhren ständig zu spät ab - sogar Züge, die in S eingesetzt wurden.Verursacht wurde dies durch Bauarbeiten im Gleisvorfeld, die mangelhaft geplant waren. Momentan läuft es wieder besser, aber man fragt sich, wie lange noch. Ich habe in 2010 wg. S21 jedenfalls genug Zeit verloren und mehr als einmal Anschlusszüge deswegen verpasst. Als es in Ulm um den Ausbau der Straßenbahn ging, warnte die lokale CDU immer vor den Behinderungen durch Baumaßnahmen. Jetzt wirbt die Ulmer CDU massiv für Stuttgart 21 und verschweigt, dass auch die Ulmer während der Bauphase mit Beeinträchtigungen rechnen müssen. Aber die CDU-Herrschaften müssen ja nicht mit der Bahn nach Stuttgart pendeln...

18.05.2011 16:09 Uhr |
TRG
Soviel dazu und nun Fakten statt Polemik:
1. Der Lämmerbuckeltunnel stammt aus den 1930er Jahren und ist dementsprechend alt. Damals hatte man mit Stahlbeton noch nicht die Erfahrung und das Wissen (Carbonatisierung etc.), das man heute hat. Zudem setzen ihm die aggressiven Abgase der Autos zu. Das mit einem modernen Bahntunnel zu vergleichen ist schon dreist.
2. Die Erfahrung von den bestehenden Schnellbahnstrecken der Bahn mit vielen Tunnels (z.B. Mannheim-Stuttgart) zeigen eine hohe Verfügbarkeit und weniger Ausfälle als auf freier Strecke.
3. Ganz ohne Verkehrsbehinderungen lässt sich noch nicht einmal der vorhandene Kopfbahnhof sanieren. Verglichen mit dem S-Bahn-Bau Mitte der 1970er ist S21 vergleichsweise harmlos bezüglich Behinderungen.
4. Die Fahrpreise des ICE werden evtl. ein paar Prozent steigen (Beispiele gibt es genug), im Nahverkehr werden die Preise vom Aufgabenträger festgelegt.
Fakten
Lieber warte ich die 10 Jahre bis S21 fertig wird als 20 Jahre auf K21.Soviel dazu und nun Fakten statt Polemik:
1. Der Lämmerbuckeltunnel stammt aus den 1930er Jahren und ist dementsprechend alt. Damals hatte man mit Stahlbeton noch nicht die Erfahrung und das Wissen (Carbonatisierung etc.), das man heute hat. Zudem setzen ihm die aggressiven Abgase der Autos zu. Das mit einem modernen Bahntunnel zu vergleichen ist schon dreist.
2. Die Erfahrung von den bestehenden Schnellbahnstrecken der Bahn mit vielen Tunnels (z.B. Mannheim-Stuttgart) zeigen eine hohe Verfügbarkeit und weniger Ausfälle als auf freier Strecke.
3. Ganz ohne Verkehrsbehinderungen lässt sich noch nicht einmal der vorhandene Kopfbahnhof sanieren. Verglichen mit dem S-Bahn-Bau Mitte der 1970er ist S21 vergleichsweise harmlos bezüglich Behinderungen.
4. Die Fahrpreise des ICE werden evtl. ein paar Prozent steigen (Beispiele gibt es genug), im Nahverkehr werden die Preise vom Aufgabenträger festgelegt.

18.05.2011 23:10 Uhr |
ares
Noch nicht bezahlt ( bis 2014 abzuzahlen!) und schon inkontinent, dank quellendem Anhydrit.
So wird modern gebaut @TRG!
Engelbergbasistunnel
Ein besseres Beispiel für deutsche "Ingenieurskunst" ist der Engelbergbasistunnel.Noch nicht bezahlt ( bis 2014 abzuzahlen!) und schon inkontinent, dank quellendem Anhydrit.
So wird modern gebaut @TRG!

19.05.2011 10:56 Uhr |
TRG
Müssen wir jetzt wirklich auf so ein Niveau?
Überall kann etwas schiefgehen. In den vergangenen 30 Jahren gab es mehrere ernste Situationen im Stuttgarter Kopfbahnhof, bei dem Züge erst vom Prellbock zum Stehen gebracht wurden; ich erinnere mich noch gut, vor ca. 15 Jahren rollte ein (Gott-hab-ihn-selig) IR auf Gleis 14 auf den Prellbock und kam erst kurz vor der Wand der Haupthalle zum Stehen. Dass es nur größeren Sachschaden gab, aber keine Personen verletzt wurden, grenzt an ein Wunder.
Darf man den jetzigen Stuttgarter Hauptbahnhof deshalb als "unsicher" bezeichnen?
Ich denke: Nein. Umgekehrt wird aber von vielen, jede nur erdenkliche Eventualität als Argument gegen einen Umbau des Bahnhofs verwendet.
Engelbergtunnel
Natürlich findet sich immer irgendwo ein Tunnel, der Probleme macht. Der Hasenbergtunnel macht keine und ist für S21 wesentlich repräsentativer. Es sind auch schon Gleise auf freier Strecke abgesackt (zuletzt zwischen Zuffenhausen und Korntal).Müssen wir jetzt wirklich auf so ein Niveau?
Überall kann etwas schiefgehen. In den vergangenen 30 Jahren gab es mehrere ernste Situationen im Stuttgarter Kopfbahnhof, bei dem Züge erst vom Prellbock zum Stehen gebracht wurden; ich erinnere mich noch gut, vor ca. 15 Jahren rollte ein (Gott-hab-ihn-selig) IR auf Gleis 14 auf den Prellbock und kam erst kurz vor der Wand der Haupthalle zum Stehen. Dass es nur größeren Sachschaden gab, aber keine Personen verletzt wurden, grenzt an ein Wunder.
Darf man den jetzigen Stuttgarter Hauptbahnhof deshalb als "unsicher" bezeichnen?
Ich denke: Nein. Umgekehrt wird aber von vielen, jede nur erdenkliche Eventualität als Argument gegen einen Umbau des Bahnhofs verwendet.

19.05.2011 12:11 Uhr |
ares
Ein Satz wie: "Überall kann etwas schiefgehen" ist den Menschen in Fukushima heute auch nicht mehr zu vermitteln.
Die moderne Ingenieurskunst wird von den geologischen Realitäten leider oft überholt.
Siehe Köln, Hohenstaufen, usw.!
Es ist die Aufgabe der Planer Worst Case Szenarien offen und realistisch zu benennen.
Was erwartet uns bei Variante S21 bzw K21 im schlimmsten Unglücksfall?
Wie sehen die Rettungsmöglichkeiten aus?
Gibt es Abweichungen bei S21 von gängigen Sicherheitsvorschriften des Eisenbahnbundesamtes?
Als Bahnnutzer möchte ich schon meine Überlebenschancen klar definiert haben.
Und das ist mir und vielen anderen wichtiger als möglicherweise 20 Minuten schneller im Einkaufsparadies Stuttgart anzukommen.
Da sie sicher Bahncard 100 Nutzer sind @TRG,
können ihnen die höheren Streckenkosten ja egal sein.
Die Masse der DB Kunden wird ihren Vorteil ja bestimmt gerne mitfinanzieren.
Realist?
Sie haben uns doch die heutigen modernen Baumethoden angepriesen.Ein Satz wie: "Überall kann etwas schiefgehen" ist den Menschen in Fukushima heute auch nicht mehr zu vermitteln.
Die moderne Ingenieurskunst wird von den geologischen Realitäten leider oft überholt.
Siehe Köln, Hohenstaufen, usw.!
Es ist die Aufgabe der Planer Worst Case Szenarien offen und realistisch zu benennen.
Was erwartet uns bei Variante S21 bzw K21 im schlimmsten Unglücksfall?
Wie sehen die Rettungsmöglichkeiten aus?
Gibt es Abweichungen bei S21 von gängigen Sicherheitsvorschriften des Eisenbahnbundesamtes?
Als Bahnnutzer möchte ich schon meine Überlebenschancen klar definiert haben.
Und das ist mir und vielen anderen wichtiger als möglicherweise 20 Minuten schneller im Einkaufsparadies Stuttgart anzukommen.
Da sie sicher Bahncard 100 Nutzer sind @TRG,
können ihnen die höheren Streckenkosten ja egal sein.
Die Masse der DB Kunden wird ihren Vorteil ja bestimmt gerne mitfinanzieren.

19.05.2011 07:57 Uhr |
K21_Befuerworter
"ein paar Prozent"
zu 4., "ein paar Prozent": Frankfurt - Köln kostet mit ICE über die Schnellfahrstrecke 64 Euro, mit dem ICE über Koblenz (ca. 1 h länger) aber nur 46 Euro. So viel zu den Fakten.
18.05.2011 11:21 Uhr |
TRG
Als (nahezu) täglicher Bahnfahrer, der auch oft genug von Ulm nach Stuttgart muss, hoffe ich auch auf eine möglichst baldige Fertigstellung. Gerade, wenn man in den Filderraum oder den Süden Stuttgarts muss, spart man künftig leicht bis zu einer Stunde Fahrtzeit. Auch viele andere Regionalverbindungen werden beschleunigt, Im Filstal kann mehr Nahverkehr, mehr Güterzüge und eine S-Bahn vielleicht bis nach Donzdorf fahren, auch von Ulm ist ein S-Bahn-ähnliches System geplant.
Nun kann man sich darüber streiten, ob man das Geld dafür aufbringen möchte oder nicht, ob es evtl. billiger oder besser gegangen wäre (m.E. zumindest nicht beides zusammen), aber sinnleere Vokabeln wie "Immobilienprojekt" oder "Prestigeprojekt" ersetzen keine Argumente.
Muss er nicht
Stuttgart 21 hat zwar Vorteile für die Stadtentwicklung, aber dennoch bringt es viele Verbesserungen für den Bahnverkehr.Als (nahezu) täglicher Bahnfahrer, der auch oft genug von Ulm nach Stuttgart muss, hoffe ich auch auf eine möglichst baldige Fertigstellung. Gerade, wenn man in den Filderraum oder den Süden Stuttgarts muss, spart man künftig leicht bis zu einer Stunde Fahrtzeit. Auch viele andere Regionalverbindungen werden beschleunigt, Im Filstal kann mehr Nahverkehr, mehr Güterzüge und eine S-Bahn vielleicht bis nach Donzdorf fahren, auch von Ulm ist ein S-Bahn-ähnliches System geplant.
Nun kann man sich darüber streiten, ob man das Geld dafür aufbringen möchte oder nicht, ob es evtl. billiger oder besser gegangen wäre (m.E. zumindest nicht beides zusammen), aber sinnleere Vokabeln wie "Immobilienprojekt" oder "Prestigeprojekt" ersetzen keine Argumente.

18.05.2011 12:54 Uhr |
lsg0y
Die Neubaustrecke macht nur Sinn, wenn auch Güterzüge fahren können.
Nur damit Sie schneller nach Stuttgart kommen, dafür lohnt der finanzielle Aufwand leider nicht.
Neubaustrecke und S21 sind zweierlei
Die Stuttgarter wollen S21 nicht.Die Neubaustrecke macht nur Sinn, wenn auch Güterzüge fahren können.
Nur damit Sie schneller nach Stuttgart kommen, dafür lohnt der finanzielle Aufwand leider nicht.

18.05.2011 13:32 Uhr |
TRG
Ich kann sehr wohl zwischen NBS und S21 unterscheiden.
Die Filderanbindung oder die schnellen Verbindungen von und nach Tübingen (auch von ausserhalb Stuttgarts) gibt es nur mit S21.
Die Entlastung der S-Bahn-Station Hauptbahnhof gibt es nur mit S21.
Ob eine alternative Einführung der NBS in den bestehenden Hauptbahnhof überhaupt sinnvoll und genehmigungsreif möglich wäre, ist auch nicht sicher. Recht sicher ist allenfalls, dass das zusammen mit einer Rückabwicklung von S21 auch nicht billiger käme.
Im übrigen schafft auch die Neubaustrecke Güterverkehrskapazitäten. Jeder Fernzug, der auf der Altstrecke entfällt, kann mehrere Güterzug- oder Nahverkehrstrassen (aufgrund der dann gleichmäßigeren Durchschnittsgeschwindigkeit) freimachen.
Und die anderen?
Und die anderen Stuttgarter, die S21 wollen, sind dann keine Stuttgarter, oder wie? Ich habe lange genug in Stuttgart gewohnt, um zu wissen, dass selbst in Stuttgart nicht von einer überwältigenden Mehrheit gegen S21 gesprochen werden kann.Ich kann sehr wohl zwischen NBS und S21 unterscheiden.
Die Filderanbindung oder die schnellen Verbindungen von und nach Tübingen (auch von ausserhalb Stuttgarts) gibt es nur mit S21.
Die Entlastung der S-Bahn-Station Hauptbahnhof gibt es nur mit S21.
Ob eine alternative Einführung der NBS in den bestehenden Hauptbahnhof überhaupt sinnvoll und genehmigungsreif möglich wäre, ist auch nicht sicher. Recht sicher ist allenfalls, dass das zusammen mit einer Rückabwicklung von S21 auch nicht billiger käme.
Im übrigen schafft auch die Neubaustrecke Güterverkehrskapazitäten. Jeder Fernzug, der auf der Altstrecke entfällt, kann mehrere Güterzug- oder Nahverkehrstrassen (aufgrund der dann gleichmäßigeren Durchschnittsgeschwindigkeit) freimachen.

18.05.2011 13:46 Uhr |
ares
Weg von der teuren Geislinger Steige.
Bereits jetzt gibt es genug Kapazitäten für einen durchgehenden S-Bahn Verkehr im Filstal.
Es scheitert bisher vor allem am politischen Willen der Regierungsbezirke und vor allem am GELD.
Also verkaufen sie uns keine leeren Versprechungen @TRG, davon gibt es bereits genug.
Mit dem IMMOBILIENPROJEKT S21, und genau das ist es vorwiegend, sind die finanziellen Mittel von Land und Regierungsbezirken langfristig gebunden.
Die Schuldenbremse verhindert weitere Kreditaufnahmen.
Woher soll denn das geld für die von ihnen erträumten Vorteile kommen?
Güterverkehr will nicht auf Filstalstrecke!
Die gesunkenen Gütertransportzahlen zeigen doch klar den trend.Weg von der teuren Geislinger Steige.
Bereits jetzt gibt es genug Kapazitäten für einen durchgehenden S-Bahn Verkehr im Filstal.
Es scheitert bisher vor allem am politischen Willen der Regierungsbezirke und vor allem am GELD.
Also verkaufen sie uns keine leeren Versprechungen @TRG, davon gibt es bereits genug.
Mit dem IMMOBILIENPROJEKT S21, und genau das ist es vorwiegend, sind die finanziellen Mittel von Land und Regierungsbezirken langfristig gebunden.
Die Schuldenbremse verhindert weitere Kreditaufnahmen.
Woher soll denn das geld für die von ihnen erträumten Vorteile kommen?

18.05.2011 17:32 Uhr |
TRG
1. Der Güterverkehr auf der Bahn steigt momentan bundesweit kräftig. Die Filstalstrecke hat in der Tat ein Wettbewerbsproblem, weil schwere Güterzüge eine Schiebelok für die Geislinger Steige bei DB Netz chartern müssen. Solange es genügend Kapazität über preiswertere Strecken gibt, wird deshalb ausgewichen. Mit zunehmendere Auslastung der anderen Strecken (und mit Elektrifizierung der Südbahn) wird die Filstalroute aber wieder attraktiver.
2. Die Regierungsbezirke haben mit dem S-Bahn-Angebot nichts zu tun und haben keinen eignen Etat.. Aufgabenträger ist das Land bzw. der VRS (für die S-Bahn Stuttgart).
3. Im derzeitigen Konzept wäre max. ein Stundentakt für eine S-Bahn möglich. Das ist nicht attraktiv.
4. Bindung von Mitteln: Nahverkehrs-Zugangebote werden durch Regionalisierungsmittel des Landes bezahlt. Davon wird aber nur ein geringer Teil für S21 ausgegeben. Die übrigen Investitionen stammen aus anderen Töpfen, die damit nichts zu tun haben.
@ares
Noch mehr Fakten:1. Der Güterverkehr auf der Bahn steigt momentan bundesweit kräftig. Die Filstalstrecke hat in der Tat ein Wettbewerbsproblem, weil schwere Güterzüge eine Schiebelok für die Geislinger Steige bei DB Netz chartern müssen. Solange es genügend Kapazität über preiswertere Strecken gibt, wird deshalb ausgewichen. Mit zunehmendere Auslastung der anderen Strecken (und mit Elektrifizierung der Südbahn) wird die Filstalroute aber wieder attraktiver.
2. Die Regierungsbezirke haben mit dem S-Bahn-Angebot nichts zu tun und haben keinen eignen Etat.. Aufgabenträger ist das Land bzw. der VRS (für die S-Bahn Stuttgart).
3. Im derzeitigen Konzept wäre max. ein Stundentakt für eine S-Bahn möglich. Das ist nicht attraktiv.
4. Bindung von Mitteln: Nahverkehrs-Zugangebote werden durch Regionalisierungsmittel des Landes bezahlt. Davon wird aber nur ein geringer Teil für S21 ausgegeben. Die übrigen Investitionen stammen aus anderen Töpfen, die damit nichts zu tun haben.

18.05.2011 14:54 Uhr |
K21_Befuerworter
1. Wenn man die RE mit über 10 Zwischenhalten und entsprechend hoher Fahrtzeit ignoriert, dann stellt man fest, dass Ulm - S den ganzen Tag über innerhalb von 15 min 2 oder (meist) 3 schnelle Züge fahren und dass dann eine Lücke von 45 Minuten klafft - in beiden Richtungen. Morgens ab Ulm um 6.02, dann erst wieder 6.51. Zurück um 17.12, dann nichts bis 17.58.
2. Die letzte akzeptable Fernverkehrsverbindung ab S nach Ulm ist abends um 22.12, dann gibt es noch 2 RB (über 90 min Fahrzeit). D.h. das kulturelle Angebot Stuttgarts kann man als Ulmer nicht nutzen - nur als Autofahrer. Aber das interessiert die Ulmer Kommunalpolitiker nicht - die wollen ja "nur" zum Flughäfele.
Verbesserungen im Bahnverkehr schon lange möglich
Ich bin ebenfalls regelmäßiger Bahnfahrer auf der Strecke Ulm - S (ich pendle beruflich bedingt dort seit 12 Jahren und kenne die Strecke und Stuttgart HBF). Ich lehne die Neubaustrecke und vor allem den unterirdischen Bahnhof Stuttgart ab, weil man Verbesserungen gerade für Pendler schon längst hätte erreichen können:1. Wenn man die RE mit über 10 Zwischenhalten und entsprechend hoher Fahrtzeit ignoriert, dann stellt man fest, dass Ulm - S den ganzen Tag über innerhalb von 15 min 2 oder (meist) 3 schnelle Züge fahren und dass dann eine Lücke von 45 Minuten klafft - in beiden Richtungen. Morgens ab Ulm um 6.02, dann erst wieder 6.51. Zurück um 17.12, dann nichts bis 17.58.
2. Die letzte akzeptable Fernverkehrsverbindung ab S nach Ulm ist abends um 22.12, dann gibt es noch 2 RB (über 90 min Fahrzeit). D.h. das kulturelle Angebot Stuttgarts kann man als Ulmer nicht nutzen - nur als Autofahrer. Aber das interessiert die Ulmer Kommunalpolitiker nicht - die wollen ja "nur" zum Flughäfele.
18.05.2011 10:08 Uhr |
Bahnfahrer
Isgüy
Eins macht Herr Hermann immerhin nicht: er folgt nicht den rein plakativen Äusserungen wie der ihren. Er ist ein Gegner von Stuttgart 21 wegen der hohen Kosten. Das schaffen von ca 15 km Tunnelstrecken (im Gotthard sind es 57) kann sicher nicht als Immobilienprojekt bezeichnet werden. Dass dabei Immobilienflächen abfallen, ohne die es schwer wäre, das Projekt überhaupt zu finanzieren, ist sicher kein Nachteil. Der Nebeneffekt, dass das scheußliche Gleisvorfeld das Stuttgart Nord und Ost zur Zeit trennt endlich wieder aus dem Talkessel verschwindet, mag zwar ein Immobilienprojekt sein, dieses verfolgen aber ja die Kopfbahnhofbefürworter ebenfalls weiter, allerdings mit der massiven Einschränkung, dass in die von Gleisgewurschtel umgebenen Immobilien kein Mensch wirklich einziehen will.
19.05.2011 01:02 Uhr |
Obenbleiber
Wieder einmal verbreitet einer die Mär, die Stadtteile Nord und Ost würden durch ein Gleisgewurschtel getrennt. Beileibe nicht, denn diese Bezirke waren schon immer natürlich getrennt, bekanntlich durch den Schlossgarten und den Rosensteinpark. Sie können auch nie zusammenwachsen, denn der Osten wird durch die sechsspurige B14 mehr als abgeriegelt. Dazu mit einem Dauerlärmpegel rund um die Uhr.
Die Schienenstränge nach Cannstatt, Feuerbach und der Gäubahn verlaufen dagegen durch den Baumbestand kaschiert bzw. sanft emporgleitend auf begrünten Böschungen eher idyllisch durch die Stadtlandschaft und verursachen bei weitem keinen solchen Krach.
Ergo, im Verwurschteln von gebetsmühlenartig vorgetragenen leeren Sprechblasen und vorgefertigten Textbausteinen sind Sie wahrlich Weltmeister.
Wer's glaubt wird selig!
@Bahnfahrer - Das Ihrer Meinung nach scheußliche Gleisvorfeld besteht schon seit 150 Jahren. Und kein Mensch hat's seither je gejuckt, denn wo die Eisenbahn fahren soll, müssen auch Schienen hin.Wieder einmal verbreitet einer die Mär, die Stadtteile Nord und Ost würden durch ein Gleisgewurschtel getrennt. Beileibe nicht, denn diese Bezirke waren schon immer natürlich getrennt, bekanntlich durch den Schlossgarten und den Rosensteinpark. Sie können auch nie zusammenwachsen, denn der Osten wird durch die sechsspurige B14 mehr als abgeriegelt. Dazu mit einem Dauerlärmpegel rund um die Uhr.
Die Schienenstränge nach Cannstatt, Feuerbach und der Gäubahn verlaufen dagegen durch den Baumbestand kaschiert bzw. sanft emporgleitend auf begrünten Böschungen eher idyllisch durch die Stadtlandschaft und verursachen bei weitem keinen solchen Krach.
Ergo, im Verwurschteln von gebetsmühlenartig vorgetragenen leeren Sprechblasen und vorgefertigten Textbausteinen sind Sie wahrlich Weltmeister.
18.05.2011 09:51 Uhr |
lsg0y
Dieser Satz ist falsch !
Gerade als passionierter Bahnfahrer muß er gegen S21 sein, da dies nur ein verkapptes Immobilienprojekt ist , das den Bahnvekehr für sehr viel Geld verschlechtert.
"trotz seines Kampfes gegen S 21"
"Schließlich ist er passionierter Bahnfahrer trotz seines Kampfes gegen S 21."Dieser Satz ist falsch !
Gerade als passionierter Bahnfahrer muß er gegen S21 sein, da dies nur ein verkapptes Immobilienprojekt ist , das den Bahnvekehr für sehr viel Geld verschlechtert.
18.05.2011 09:30 Uhr |
TRG
Vielleicht hat Herr Hermann - wie manch anderer - sich mit seiner Meinung zu früh festgelegt. Das verstellt mitunter den Blick, Dinge unvoreingenommen zu betrachten. Dann hätte er vielleicht erkennen können, dass Stuttgart 21 gar nicht so schlecht zu grüner Verkehrspolitik passt und ein Abbruch zum jetzigen Zeitpunkt jahrelangen Stillstand im Bemühen für eine Verbesserung des Bahnverkehrs in Baden-Württemberg bedeuten würde.
Jetzt ist es natürlich schwer, da gedanklich wieder herauszukommen, verbal abzurüsten und die Energie in die Optimierung der Planung zu stecken anstatt Fundamentalopposition zu betreiben. Aber es wäre möglich und könnte vielleicht zum Vorbild werden, dass man nie aufhören sollte, dazu zu lernen und seine Meinungen und Vorurteile selbstkritisch zu überprüfen.
Zu früh festgelegt
"Von vornherein konnte er es nicht nachvollziehen, Milliarden in den Durchgangsbahnhof zu investieren. "Vielleicht hat Herr Hermann - wie manch anderer - sich mit seiner Meinung zu früh festgelegt. Das verstellt mitunter den Blick, Dinge unvoreingenommen zu betrachten. Dann hätte er vielleicht erkennen können, dass Stuttgart 21 gar nicht so schlecht zu grüner Verkehrspolitik passt und ein Abbruch zum jetzigen Zeitpunkt jahrelangen Stillstand im Bemühen für eine Verbesserung des Bahnverkehrs in Baden-Württemberg bedeuten würde.
Jetzt ist es natürlich schwer, da gedanklich wieder herauszukommen, verbal abzurüsten und die Energie in die Optimierung der Planung zu stecken anstatt Fundamentalopposition zu betreiben. Aber es wäre möglich und könnte vielleicht zum Vorbild werden, dass man nie aufhören sollte, dazu zu lernen und seine Meinungen und Vorurteile selbstkritisch zu überprüfen.
18.05.2011 09:25 Uhr |
Bahnfahrer
Es ist eigenartig
Die Grünrote Landesregierung, die angetreten ist, gegen die Spaltung der Bevölkerung in Stuttgart in Gegner und Befürworter vorzugehen und als Integrator zu wirken, erreicht innerhalb einer Woche im Amt das genaue Gegenteil. Der neue Verkehrsminister polarisiert mit seinen Äußerungen wie kein anderer vor ihm, man kann schon annehmen, er ist angetreten um dem Bayern Söder Konkurrenz zu machen. Kretschman - und selbst Kühnast pfeifen ihn zurück, mit dem Erfolg, dass er dem weggemobbten Projektleiter Azer auch noch hinterherwirft "hätte er sich eben nicht für das Projekt engagiert". Hermann hat innerhalb von ein paar Tagen klar gemacht, dass er als Integrationsfigur, und damit als Minister in der aktuellen Situation in Stuttgart ungeeignet ist. Will man den Konflikt befrieden, muss ein Integrator her, und Hermann weg.Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar
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Ach die liebe Zeit - ach du liebe Zeit - @TRG - 19.05.2011
Immer noch schneller. Und trotzdem haben die Leute immer noch weniger Zeit! Da hilft nur noch ein Privat-Jet ... Immer noch schneller von Stgt nach Ulm (bzw. Ulm - Stgt) kommen. Das klappt nur dann, wenn es keine Verspätungen gibt. Und die sind bei Stgt-21 - mit nur noch 8 unterirdischen Durchgangsgleisen, eindeutig vorprogrammiert. Sobald 1 Zug Verspätung hat, wird es bereits eng. Ganz abgesehen davon, daß die vielen umsteigenden Fahrgäste ohnehin häufig das Nachsehen hätten. Wie bereits häufig erwähnt: S-21 ist an den Haaren herbeigezogen, weil die Immobilien-'Haie' (+ die Stadt Stgt + das Land BW) , unbedingt das Rosenstein-Viertel bauen wollen. Der Rücktritt des Tunnel-Chef-Ingenieurs ist ein weiterer Wink mit dem Zaunpfahl, endlich die Finger von dem völlig unnötigen höchst riskanten S-21-Projekt zu lassen, sowohl aus sicherheits-technischen - als auch geologischen Gründen.