8,8 Millionen Euro abgeschöpft
Ulm/Stuttgart.
Die Staatsanwaltschaften in Baden-Württemberg haben im vergangenen Jahr etwa 8,8 Millionen Euro Vermögenswerte aus Straftaten abgeschöpft, die dem Landeshaushalt zugute kommen. Am erfolgreichsten war dabei die Staatsanwaltschaft Ulm, die alleine 3,8 Millionen Euro dazu beigetragen hat, 43 Prozent. Eine absolute Ausnahme, wie der Ulmer Behördenleiter Wolfgang Zieher bei der Jahrespressekonferenz sagte. Tatsächlich waren es im Jahr zuvor nur 38 000 Euro, also etwa nur der hundertste Teil.
Zugegriffen haben die Ulmer Ermittler hauptsächlich in zwei jeweils sehr umfangreichen Serien. In einem Fall hatte eine Fälscherbande Versicherungsunterlagen zu Kurzzeitkennzeichen gefälscht. Im anderen Fall ging es um ein Verfahren wegen Bestechlichkeit gegen einen Betriebsratsvorsitzenden und einen Versicherungsmakler.
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Autor: HUM | 10.02.2012
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