Unterstützung ruandischer Terroristen: Mann vor Gericht

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Der Eingang des Oberlandesgerichtes in Stuttgart. Foto: Lino Mirgeler/Archiv

Die Unterstützung ruandischer Terroristen von Deutschland aus wird einem 47 Jahre alten Mann aus Ketsch bei Mannheim seit Montag am Oberlandesgericht Stuttgart vorgeworfen. Rund zwei Jahre lang soll er dem Präsidenten der „Demokratischen Kräfte zur Befreiung Ruandas“ (FDLR) mit Dienstleistungen zugearbeitet haben - wohl wissend, welche Ziele die FDLR mit welchen kriegerischen Mitteln in Afrika verfolgt, so die Anklage. Die Rebellen werden mit Tötungen, Verschleppungen, Plünderungen und Vergewaltigungen in Verbindung gebracht. Der FDLR-Präsident war wegen Rädelsführerschaft in einer Terrorvereinigung und Beihilfe zu Kriegsverbrechen zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte wolle zu den Vorwürfen eine Erklärung abgeben, kündigte sein Anwalt an. (Az: 3-36 OJs 1/16)

OLG zum Prozess

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