46-Jähriger soll Ehefrau erhängt haben - Angeklagter schweigt

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Weil er seine getrennt von ihm lebende Ehefrau gewürgt und erhängt haben soll, steht seit Mittwoch ein 46-Jähriger vor dem Landgericht Ravensburg. Zum Prozessauftakt schwieg er. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord vor. Er soll die 43-Jährige im Juli 2016 bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und danach im Heizungskeller erhängt haben, um einen Suizid vorzutäuschen.

Angaben zur Tat wolle sein Mandant momentan noch nicht machen, so der Verteidiger. Die Staatsanwaltschaft vermutet als Motiv für die Tat einen Trennungsstreit. Demnach wollte der Mann neben den drei Kindern auch das gemeinsame Anwesen beziehungsweise den Erbteil daran bekommen. Auch soll er es auf Leistungen aus einer Risikolebensversicherung abgesehen haben – gut 50.000 Euro .

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