4000 Narren beim Treffen des Viererbunds

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Rottweiler Fedarahannes und Biss sind beim Viererbundtreffen unterwegs.  Foto: 

Kaum war der Narrentag in Elzach (Kreis Emmendingen) 2013 vorbei, da stürzten sich die Rottweiler in die Vorbereitungen für das nächste Treffen – in ihrer eigenen Stadt. An diesem Wochenende ist es soweit. Die vier Zünfte des Viererbunds aus Rottweil, Oberndorf, Überlingen und Elzach treffen sich in der ältesten Stadt des Landes. Frank Huber von der Narrenzunft Rottweil sagte, dass 4000 Fastnachter erwartet werden. Sie präsentieren ihre Häser, Kleidle, Masken und Larven in zwei großen Umzügen.

Das Narrentreffen, das nur alle vier Jahre stattfindet, beginnt am Freitag um 18 Uhr mit der Eröffnung von vier Ausstellungen. In ihnen werden alte Rottweiler Narrenkleider gezeigt. Die Schnitzerwerkstatt des Künstlers Erich Hauser ist zu sehen und das Kunstwerk „Larventurm“ von Willi Bucher. Außerdem werden in 60 Schaufenstern alte Narrenbücher gezeigt.

Einer der Höhepunkte ist der Sternlauf der vier Zünfte am Samstag von 19 Uhr an. Dabei werden die Schuttig aus Elzach mit ihren Fackeln für eine besondere Atmosphäre sorgen. Am Sonntag von 14 Uhr an präsentieren sich die Narren in einem großen Umzug. Sie werden von 20 Musikkapellen begleitet. Die Narrenzunft erwartet bis zu 20.000 Zuschauer, die der Kälte trotzen. Frank Huber empfiehlt den Gästen, eine der 70 Besenwirtschaften zu besuchen, um sich darin aufzuwärmen. Für die Sicherheit sorgen Polizei, Sicherheitsdienste, DRK und Feuerwehr.

Viel Arbeit im Ehrenamt

Mehr als 8000 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden in die Vorbereitung investiert, geschätzte 75.000 E-Mails durch das Netz gejagt. Der größte Kostenposten sind die zwölf mobilen Toiletten-Anlagen für 25.000 Euro.

Die Zünfte, die heute den Viererbund bilden, haben in den 1950er Jahren wegen Streitigkeiten die Vereinigung Schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte verlassen und sich im Jahr 1963 per Handschlag zu dem neuen Bund zusammengetan. Auch die Narrozunft Villingen ist damals gegangen, dann aber für sich geblieben.

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