38-Jähriger gesteht Mord an Seniorin

Nach der Tötung einer 79-Jährigen in Giengen (Kreis Heidenheim) hat die Polizei am Montag einen Verdächtigen gefasst. "Die Tat war sehr gut vorbereitet", sagte ein Sprecher am Montag.

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Am Samstag gegen 9 Uhr habe der 38-Jährige wohl an der Türe der Frau geklingelt und um ein Gespräch gebeten. Die beiden kannten sich: "Der Mann hat bis zum Jahr 2011 als Mieter in einer Immobilie der Frau auf dem Areal gewohnt", sagte die Polizei.

Der Mann sei laut Polizei davon ausgegangen, dass die Frau Geld zu Hause hat. Nachdem er eingelassen wurde, habe er die Seniorin bedroht und gewaltsam Geld gefordert. "Im weiteren Tatverlauf stach er mehrmals mit einem Küchenmesser auf die Frau ein", erklärten die Ermittler. Der Mann habe das Messer nicht mitgebracht, sondern in der Wohnung gefunden. Nach der Tat habe der 38-Jährige die Geldbörse der Frau mit einem niedrigen Bargeldbetrag genommen und sei geflüchtet. Die Frau erlag am Tatort ihren Verletzungen. Ein Bekannter fand die Leiche am Samstag.

Die Polizei stieß in der Wohnung auf Spuren des 38-Jährigen. "Weitere Ermittlungen im Umfeld des Zeugen und Erkenntnisse aus der Tatortarbeit ergaben dann einen Tatverdacht gegen den Mann", erklärten die Ermittler. Der am Sonntag Festgenommene habe am selben Abend die Tat eingeräumt. Er war schon zuvor polizeilich in Erscheinung getreten.

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