Ausbildung beim IS geplant: Prozess gegen 30-Jährigen

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Auf der Richterbank im Gerichtssaal liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archiv

Der Prozess gegen einen 30-Jährigen, der sich laut Staatsanwaltschaft von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ausbilden lassen wollte, hat am Donnerstag vor dem Landgericht Stuttgart mit der Verlesung der Vorwürfe begonnen. Dem Mann wird die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und ein Vergehen gegen das Passgesetz vorgeworfen. Der Anklagebehörde zufolge war er im Sommer 2016 von Tübingen bis nach Ungarn gereist, obwohl ihm sein Pass entzogen und eine Ausreise untersagt worden war. Der 30-Jährige wollte demnach nach Syrien, um sich dem IS anzuschließen. Ziel sei es gewesen, am bewaffneten Kampf teilzunehmen und Menschen zu töten.

Der 30-Jährige kündigte am Donnerstag an, sich zu den Vorwürfen äußern zu wollen. Als Termin dafür kündigte die Vorsitzende Richterin den 16. Februar an. Der Mann gilt wegen einer psychischen Erkrankung allerdings als vermindert schuldfähig. Die Unterbringung in einer Psychiatrie ist wahrscheinlich (Az.: 18 KLs 240 Js 76176/16).

Verhandlungstermin

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