1899 Hoffenheim peilt den Klassenerhalt an

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Mit aller Ernsthaftigkeit geht 1899 Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr) ins letzte Auswärtsspiel der Saison beim feststehenden Absteiger Hannover 96. Trainer Julian Nagelsmann erwartet bei den Niedersachsen keinen Spaziergang: "Die spielen unter Trainer Daniel Stendel einen anderen Fußball, sie wollen sicherlich ihr letztes Heimspiel positiv gestalten." Der 28-Jährige hat eigene Pläne. "Wir wollen unbedingt gewinnen und den Klassenerhalt fix machen. Wenn wir drei Punkte holen, kann uns völlig egal sein, wie die anderen spielen", sagte Nagelsmann am Freitag.

Mit bisher 23 gewonnen Punkten hat der Trainer-Novize die TSG aus dem Tabellenkeller der Bundesliga geführt. Die bisher zu Buche stehenden 37 Punkte könnten schon reichen, verlassen wollen sich Trainer und Mannschaft darauf nicht. "Wir schauen weiterhin nur auf uns und blicken nicht auf die anderen Spiele. Was in den 90 Minuten auf den anderen Plätzen passiert, ist mir egal. Es ist immer noch eng." Hannover ist ein Lieblingsgegner der Kraichgauer. Die letzten fünf Partie gewann alle die TSG.

Dass die Hoffenheimer die Partie beim Absteiger, der unter Stendel fünf Punkte in vier Spielen holte, unterschätzen könnten, glaubt Nagelsmann nicht. "Die Stimmung im Stadion ist schwer einzuschätzen, vor allem nach dem Unfalltod des Nachwuchsspielers am vergangenen Wochenende. Die Situation für den Club ist sicherlich nicht einfach", meinte der 1899-Trainer. Hannovers Jungprofi Niklas Feierabend war am vergangenen Sonntag bei einem Autounfall tödlich verunglückt.

Personell sind die Hoffenheimer für den Ausflug nach Niedersachsen gut gerüstet. Neben dem verletzten Steven Zuber fehlt nur Tobias Strobl nach der fünften Gelben Karte. "Eduardo Vargas hatte am Donnerstag mit einer leichten Erkältung zu kämpfen. Aber das geht schon wieder", berichtete Nagelsmann über den chilenischen Offensivspieler.

Der jüngste Trainer der Liga ist zufrieden mit der Einstellung seines Personals. "Mentalität, Qualität und Engagement haben immer gestimmt", betonte Nagelsmann und hob Abwehrspieler Ermin Bicakcic heraus. "Das ist ein absoluter Teamplayer, der sich immer reinwirft und seine Grenzen ständig nach oben verschiebt."

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