15 Prozent des Grünlands im Südwesten sind Weideland

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Baden-Württemberg war und ist Schäferland: Knapp 3000 Schäfereien mit 170 500 Mutterschafen (Stand 2010) gibt es dort - nur Bayern zählt noch mehr. Neben dem Nordschwarzwald ist die Schwäbische Alb ein Zentrum der Schafhaltung. Da noch gut 60 Prozent der Betriebe auf Wanderschäferei und stationäre Hütehaltung setzen, sind gerade im Herbst und Winter im Neckar-, Rhein- und Donautal sowie den Gäuflächen und rund um den Bodensee häufiger Herden anzutreffen. Dadurch hat die Schäferei Breitenwirkung: 15 Prozent der Grünlandflächen im Land werden von Schafen beweidet.

Wie in der übrigen Landwirtschaft geht der Trend hin zu größeren Betrieben, die kostengünstiger arbeiten können. Dennoch weist der Schafreport 2011 der Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft eine insgesamt unbefriedigende ökonomische Lage der Branche aus. Bei 35 bis 40 Euro Gewinn pro Schaf komme man auf einen Stundenlohn von höchstens 4,74 Euro. zie

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