1000 Menschen unterstützen Petition gegen Gundremmingen

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Zufälliges Zusammentreffen der Dunstwolke aus dem Kühlturm des AKW Gundremmingen und einer Gewitterwolke.  Foto: 

Etwa 1000 Atomkraftgegner fordern in einer Petition an den Bayerischen Landtag ein baldiges Abschalten des Kernkraftwerks in Gundremmingen. Drei Anti-Atom-Organisationen aus Süddeutschland haben am Dienstag im Maximilianeum die ersten Unterschriftenlisten für die Petition übergeben. Die Initiatoren rechnen aber mit noch viel mehr Unterstützern, denn die Unterschriftensammlung soll bis Oktober fortgesetzt werden. Durch die frühe Übergabe der ersten Listen sollte nur das parlamentarische Verfahren in Gang gesetzt werden, erklärte ein Sprecher.

In der Petition wird gefordert, dass beide noch betriebenen Blöcke in Gundremmingen noch in diesem Jahr abgeschaltet werden. Block B des Atommeilers in Schwaben wird Ende des Jahres vom Netz genommen, Block C darf nach dem vereinbarten Atomausstiegsfahrplan aber noch bis 2021 weiterlaufen.

Die Petition wird von den Landesverbänden aus Bayern und Baden-Württemberg des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie der Anti-Atom-Bürgerinitiative Forum verantwortet. Die Initiatoren sagen, dass die beiden Blöcke besonders riskant seien, denn es seien Deutschlands letzte Siedewasserreaktoren. Diese wiesen Sicherheitslücken im Notkühlsystem auf.

Neben der Petition wurden auch mehr als 28.000 vom Umweltinstitut München und der Initiative Ausgestrahlt gesammelte Unterschriften für ein Abschalten des Atomkraftwerks übergeben.

Hier geht es zur Petition.

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Kommentare

19.07.2017 06:22 Uhr

Antwort auf „Wow ! 1000”

Natürlich sind 1000 Unterschriften nicht sehr viel, aber der Bericht darüber kann helfen dass es mehr werden. Gundremmingen ist der Reaktor mit der höchsten Anzahl an Pannen. Hier wäre eine Obergrenze angebracht!

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18.07.2017 19:34 Uhr

Wow ! 1000

1000 Unterschriften gegen ein AKW und schon wird berichtet.
Wenn sich 0,001% der Deutschen dafür aussprechen, sollte die Politik sofort regieren.

Das Foto ist einer neutralen Berichterstattung unwürdig.

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