Verkauf von Diesel-Autos sackt ab

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Die Diskussion um den Dieselmotor hat sich in der Landeshauptstadt negativ auf den Absatz von Autos mit Selbstzünder ausgewirkt. Im Oktober ist der Verkauf von Diesel-Personenwagen im Vergleich zum Oktober 2015 um 19,5 Prozent eingebrochen. Damit liegt Stuttgart weit über dem Bundesdurchschnitt. In der Bundesrepublik wurden im Oktober 12,6 Prozent weniger Dieselautos zugelassen.

Der Obermeister der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, Torsten Treiber, führt den Rückgang in Stuttgart auf die ungeklärte Frage, wie es mit dem Diesel weitergeht, neuen Vorwürfen im Abgasskandal gegen Hersteller, den Feinstaub-Alarm und drohende Fahrverbote zurück.  „Alle werden vorsichtig“, sagt Roger Schäufele, Stuttgarter Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. Im Landkreis Böblingen sind die Neuzulassungen bei Diesel-Pkw sogar um 34,3 Prozent zurückgegangen.

Die Diesel-Krise macht sich auch im Gebrauchtwagenmarkt bemerkbar. „Diesel-Pkw in Zahlung zu nehmen, will gut überlegt sein“, sagt Schäufele, „denn wenn eine blaue Plakette kommt, verlieren Fahrzeuge mit grüner Plakette rapide an Wert.“ Gegenüber dem Oktober 2015 wurden in diesem Oktober 7,7 Prozent weniger Neuwagen zugelassen. Doch trotz der derzeit geringeren Nachfrage hält Schäufele noch einen Rekord bei den Neuzulassungen für möglich. Bis jetzt sind 45 340 Autos neu zugelassen worden, 2,9 Prozent mehr als 2015. eb 

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