Tod junger Frau bleibt rätselhaft

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hat die Suche nach dem mutmaßlichen Mörder von Nadine Ertugrul verstärkt. Die Behörde richtete eine Sonderkommission mit 55 Ermittlern ein, die nach Hinweisen auf die Tat sucht.

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Die 36-jährige Mutter von zwei kleinen Kindern war am Dienstag in einem Gebüsch nahe den Gleisen der S-Bahn-Linie 4 bei der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg tot aufgefunden worden. Zuletzt war sie am Abend des 12. Oktober lebend gesehen worden. Der Leichnam wies laut Polizei Verletzungen auf, die auf ein Gewaltverbrechen schließen lassen.

Die Staatsanwaltschaft hat die Tote inzwischen obduzieren lassen, gab am Mittwoch aber aus ermittlungstaktischen Gründen weiterhin keine Auskünfte zur Art der Verletzungen. Der Bericht darüber werde frühestens am Wochenende veröffentlicht, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums. Die im Ludwigsburger Stadtteil Eglosheim wohnhafte Frau war am Abend des 12. Oktober mit ihrem VW Caddy zum Einkaufen gefahren. Als sie davon nicht zurückkehrte, wurde auf der Suche nach ihr das Auto an der Haltestelle Favorite-Park verschlossen aufgefunden. Das Mobiltelefon der Vermissten wurde zuletzt gegen 21.30 Uhr in diesem Bereich geortet.

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