Studenten suchen eine Unterkunft

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Jedes Zimmer zählt, damit Studenten in Stuttgart zu Semesterbeginn ein Dach über dem Kopf haben.  Foto: 

Das Studierendenwerk vermietet derzeit mehr als 7300 Plätze in 35 Wohnanlagen. Doch das reicht nicht aus – auf der Warteliste stehen aktuell knapp 3800 junge Menschen. Deshalb ruft das Studierendenwerk private Immobilienbesitzer dazu auf, ihren Wohnraum zu vermieten. Mit Unterstützung des Landesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst wird über viele Wochen hinweg eine Anzeigenkampagne mit dem Titel „Platz für Studierende“ lanciert. Die Anzeigen sind in Online- und Printmedien sowie auf Bussen und Bahnen zu sehen.

Zimmer kostenfrei anbieten

Außerdem fordert der Haus- und Grundbesitzerverein in Kooperation mit dem Studierendenwerk seine Mitglieder ebenfalls dazu auf, dass sie ihren Wohnraum an Studierende vermieten. Die Bandbreite des Möglichen reicht von Einlieger-Wohnungen über einzelne Zimmer bis hin zum „Wohnen gegen Hilfe“. Kostenfrei einstellen kann man die Angebote auf der Internetseite des Studierendenwerks unter „Privatzimmer“. Junge Menschen können dank verschiedener Filter nach dem für sie Passenden suchen.

Neue Anlagen in Planung

In den nächsten fünf Jahren will das Studierendenwerk Stuttgart weitere 1100 Wohnplätze in eigenen Gebäuden oder angemieteten Objekten schaffen. Das Land hat bereits zwei Grundstücke in Stuttgart-Vaihingen in Aussicht gestellt, die in Erbbaupacht überlassen werden. In Ludwigsburg kann aller Voraussicht  nach bald mit dem Umbau eines bestehenden und dem Bau eines neuen Gebäudes begonnen werden. Damit wären für 840 Plätze die Grundlagen geschaffen.

Das Stadtzentrum und der Campus Vaihingen sind zum Wohnen besonders beliebt, weshalb dort die Wartelisten stets am längsten sind. In Esslingen kann das Studierendenwerk derzeit allen Bewerbern einen Platz anbieten. In Ludwigsburg ist die Zahl der Interessierten im Vergleich zu Stuttgart mit 403 noch immer sehr gering. Da auch diese Wohnanlagen von Stuttgart aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen sind, empfiehlt das Studierendenwerk, sie als Alternative in Betracht zu ziehen.

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