Sperre für Station aufgehoben

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Das Krankenhaus Bad Cannstatt  hat am Montagabend nach einer gründlichen Desinfektion den Betrieb seiner Intensivstation wieder aufgenommen. Sie war Anfang Januar für Neuaufnahmen geschlossen worden, weil fünf Patienten  von dem hochresistenten Erreger „Acineobakter baumannii“ besiedelt waren. Bereits am Freitag hatte das städtische Gesundheitsamt die Station für wieder aufnahmebereit erklärt. Das Klinikum Stuttgart, zu dem das Cannstatter Haus gehört, wartete jedoch noch die Expertise des Bonner Hygiene-Professors Martin Exner ab.

Auch Exner kam nach seiner Begutachtung am Montag zu dem Ergebnis, dass der Wiederaufnahme des Betriebs nichts im Wege stehe. Er hatte etwa 100 Dokumente überprüft und die Station besichtigt. Bei insgesamt 380 Proben auf der Station konnte an keiner Stelle der Ausbruchserreger nachgewiesen werden.

Nach Darstellung von Matthias Trautmann, dem Chefhygieniker des Klinikums, ist sicher, dass der Keim durch einen schwerkranken Intensivpatienten eingeschleppt worden ist. Offen blieb jedoch, wie von ihm der Erreger auf die anderen vier Patienten übertragen wurde. Das habe trotz intensiver Überprüfung nicht geklärt werden können. Trautmann sagte, es sei kein Prozess ersichtlich, bei dem man sagen könne, „daran hat es gehangen“. Alle Patienten, die von dem Keim besiedelt waren, seien inzwischen entlassen oder in Reha-Einrichtungen verlegt worden. web

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