Kurz und bündig vom 20. Januar 2016

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An Tür niedergeschossen

Sindelfingen. Die Polizei hat in der Nacht auf Montag einen 49-Jährigen festgenommen, der im Verdacht steht, am Samstagabend in Sindelfingen (Kreis Böblingen) auf eine 39 Jahre alte Frau geschossen und sie lebensgefährlich verletzt zu haben. Der Verdächtige hatte gegen 21.50 Uhr an der Haustür der Frau geklopft. Nachdem die 39-Jährige geöffnet hatte, gab der Mann laut Polizei mit einer Pistole sofort einen Schuss ab und flüchtete. Die Getroffene konnten Nachbarn noch einen Hinweis auf den Täter geben, bevor sie in die Klinik kam und dort notoperiert wurde. Sie ist mittlerweile außer Lebensgefahr. In der Ditzinger Wohnung des Schützen, der in U-Haft sitzt, fanden die Beamten später die Tatwaffe. eb

Filderauffahrt gefordert

Stuttgart. Die CDU und Gewerbetreibende aus dem Stuttgarter Osten haben in einem offenen Brief an OB Fritz Kuhn (Grüne) eine Filderauffahrt gefordert. Gemeint ist eine direkte Verbindung von den Stadtteilen Ost und Wangen hoch auf die Fildern, etwa in Form eines Tunnels. Der Osten werde durch Autopendler stark belastet: "Morgens bis abends zieht eine Kolonne mit den Buchstaben ES, WN, GP die Talstraße, die Hackstraße und die Gablenberger Hauptstraße entlang", heißt es in dem Schreiben. Alle bisherigen Maßnahmen hätten nicht für Linderung gesorgt. Man hoffe auf den Feinstaub-Alarm, glaube aber nicht an einen "bahnbrechenden Erfolg". Auch auf "Tempo 40" auf Steigungsstrecke könne man nicht setzen, das führe nur zu Ausweichverkehr im Stadtbezirk und in Wohngebieten. OB Kuhn solle Autofahrer nicht mit Blockadepolitik gängeln, sondern sich für die vorgeschlagene Umfahrung einsetzen. eb

Ehemann schlägt Frau

Stuttgart. Zeugen haben beobachtet, wie ein Mann am Montagabend am Stuttgarter Hauptbahnhof seiner Frau mit der Hand ins Gesicht geschlagen hat. Sie habe daraufhin das Gleichgewicht verloren und sei zu Boden gefallen. Der körperlichen Attacke soll laut den Zeugen ein Streit zwischen dem 36-Jährigen und der 25-Jährigen vorausgegangen sein. Die Geschlagene trug laut Polizei keine sichtbaren Verletzungen davon. Die Beamten ermitteln wegen Körperverletzung.

Spur der Verwüstung

Ludwigsburg. Ein Lkw hat am Montagabend in Ludwigsburg eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Beim Abbiegen war der 43-jährige Fahrer mit seinem Anhänger hängengeblieben. Ein Stück eines Maschendrahtzaunes hatte sich dabei gelöst - und war vom Lkw mitgeschleift worden. Nach den Ermittlungen der Polizei wurden in der Folge 14 Autos zerkratzt. Sachschaden: 50 000 Euro. Erst nach einiger Zeit bemerkte der Fahrer, was passiert war. Er entfernte den Zaun und machte sich aus dem Staub. Die Polizei konnte ihn jedoch kurze Zeit später dingfest machen.

Flüchtlinge gegen Polizei

Stuttgart. Die Polizei wurde am Montagabend zu einem Streit in einer Flüchtlingsunterkunft in Feuerbach gerufen - und dann selbst zur Zielscheibe. Als die acht Beamten samt Diensthunden eintrafen, wurden sie von 15 Personen empfangen, die laut schreiend auf sie zurannten, wie es im Polizeibericht heißt. Die Polizisten hätten Pfefferspray einsetzen müssen, um sich die Schar vom Hals zu halten. Fünf Iraker wurden festgenommen, einer blieb vorerst in Gewahrsam, weil er sich gegen die Festnahme heftig gewehrt und einen Polizeihund gegen den Kopf getreten hatte.

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