Kritik an Plänen der Taxi-Zentrale

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Die anvisierte Preiserhöhung der Taxi-Auto-Zentrale (Taz) Stuttgart stößt dem Filderstädter Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel (Grüne) sauer auf: Die „saftige Erhöhung“ sei nicht gerechtfertigt, schließlich würden in Stuttgart bereits die dritthöchsten Tarife im Vergleich der zwölf deutschen Großstädte gelten. Dies hat eine Analyse des Abgeordneten ergeben. Der zufolge zahlen Kunden in Stuttgart etwa für eine zehn Kilometer lange Fahrt 24,10 Euro. Nur in Hamburg und Düsseldorf sind die Preise höher. Eine Untersuchung des ADAC war jüngst zu ähnlichen Ergebnissen gekommen.

Im Januar hatte die Taz bei der Stadt einen Antrag auf Erhöhung der Tarife in Stuttgart, Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen eingereicht. Diese müsste die entsprechende Rechtsverordnung ändern. Das werde derzeit noch geprüft, teilte ein Rathaus-Sprecher mit. Die Taz möchte den Grundtarif um 50 Cent auf 3,50 Euro erhöhen. Auf kürzeren Strecken bis zu vier Kilometern soll zudem jeder angefangene Kilometer drei Euro statt 2,40 Euro kosten, auf längeren Strecken soll der Kilometerpreis von 1,90 auf 2,40 Euro steigen. Die Taz rechtfertigt ihre Pläne unter anderem mit gestiegenen Sprit- und Personalkosten. Zuletzt waren die Preise Anfang 2015 erhöht worden – diese hielten dem bundes- und landesweiten Vergleich nicht mehr stand, so die Taz.

Nicht Preissteigerungen, sondern ein besserer Service sei vonnöten, findet indes Verkehrsexperte Gastel. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten sei in Stuttgarter Taxen etwa die Zahlung per EC-Karte oft nicht möglich.

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