„Mit Karacho zurück in die erste Liga“

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Die Mannschaftsmitglieder des in die erste Bundesliga zurückgekehrten VfB haben sich am Montag in das goldene Buch der Stadt Stuttgart eingetragen. Vor dem Rathaus hatten sich zahlreiche Fans zur Begrüßung um den schwarzen Mannschaftsbus versammelt.

Der Ansturm auf dem Marktplatz am späten Nachmittag war allerdings weitaus geringer als am Tag zuvor bei der Siegesfeier auf dem Cannstatter Wasen. Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) empfing die Fußballer auf der Rathaustreppe und gratulierte im großen Sitzungssaal Spielern, Trainer und dem VfB-Management „von ganzem Herzen“ zu dem schnellen Wiederaufstieg und versicherte ihnen unter Beifall:  „Wir sind stolz auf euch!“

Mit „Karacho zurück in die erste Liga“ – dies zu schaffen sei eine „besondere Leistung“, die nicht nur, so Kuhn, auf die Stuttgart ausstrahle, sondern ebenso auf die gesamte Region. Umgekehrt habe die Begeisterung der Menschen in der gesamten Region über den VfB zum Erfolg beigetragen. Viele Mannschaften seien abgestiegen, „aber nur wenige sind gleich wieder aufgestiegen“. VfB-Präsident Wolfgang Dietrich zeigte sich sehr erleichtert darüber, dass Fans und auch Sponsoren dem Verein in der zweiten Liga treu geblieben sind. Der VfB habe in dem einen Jahr in der zweiten Liga 9000 neue Vereinsmitglieder hinzugewonnen. Doch trotz allen Optimismus’ sei vor einem Jahr ein solcher Triumph unvorstellbar gewesen.

Wie OB Kuhn betonte Dietrich, dass der VfB mit dem Sieg am Sonntag über Würzburg und der ausgelassenen Siegesfeier bundesweit für positive Schlagzeilen gesorgt habe, die nicht allein den VfB, sondern ebenso die Stadt Stuttgart und die Region „in ein anderes Licht gesetzt haben“. Eines sei klar: „Die Mannschaft hat gesiegt, aber gewonnen haben wir alle – die Stadt, die Fans, die Bürger“, sagte er.

VfB-Kapitän Christian Gentner bestätigte die Feststellung seines Präsidenten:  Die Menschen hätten dem VfB den Abstieg nicht übel genommen und auch in der zweiten Liga zur Mannschaft gehalten. „Das zeigt die Wertigkeit, die der Fußball in dieser Stadt hat.“

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