„Für Stuttgart ein Juwel geschaffen“

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Pominenten-Auflauf zwischen den Blöcken des neuen Quartiers.  Foto: 

Seit Ende Mai schon flanieren die Leute durch das Viertel, das zwischen Markthalle und Breuninger entstanden ist, und frequentieren die Lokale und Geschäfte. Doch erst am gestrigen Donnerstag zelebrierte die Bauherrin, die Breuninger GmbH, die Eröffnung ihres Dorotheenquartiers, kurz auch „DoQu“ genannt. Zu der Feier in einem Zelt vor den drei Blöcken mit insgesamt 65 000 Quadratmetern Fläche erschien viel Prominenz: Ministerpräsident Winfried Kretschmann war da, EU-Kommissar Günther Oettinger, Landtagspräsidentin Muhterem Aras, OB Fritz Kuhn mit Frau Waltraud Ulshöfer, Verkehrsminister Winfried Hermann und Architekt Stefan Behnisch.

Breuninger-Geschäftsführer Willy Oergel attestierte Behnisch, er habe „für Stuttgart ein Juwel geschaffen“. Der Ministerpräsident zeigte sich auch sehr angetan von der Architektur und dem Flair des neuen Viertels und versicherte dem  Geschäftsführer: „Sie hätten uns allen kein schöneres Geschenk machen können, Herr Oergel.“

OB Kuhn beschrieb das DoQu als „gelungenes urbanes Quartier mit viel Raum“ und versprach, dass die Stadt  nachziehen und den Marktplatz – auf der anderen Seite des Kaufhauses Breuninger – aufwerten wolle, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern.

Oergel brachte vor der versammelten Polit-Prominenz seine Sorge wegen der drohenden Fahrverboten zum Ausdruck. Da der Handel ohnehin mit der Online-Konkurrenz zu kämpfen habe, sei nach einer Kundenbefragung mit Einbußen zu rechnen. Kretschmann nahm in seiner Rede den Faden auf und versprach, das Ziel der Schadstoffverringerung „möglichst ohne Fahrverbote“ zu  erreichen: „Da strengen wir uns an, das können Sie uns glauben.“ Wegen der Stickoxid-, Feinstaub- und Parkproblematik trifft sich am heutigen Freitag Oergel mit Kuhn.

Die Läden im Dorotheenquartier sind inzwischen alle belegt. Nur noch nicht die Büros. Das Verkehrs- und das Sozialministerium sowie Teile des Finanzministeriums werden im Oktober einziehen.

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