„Der Name lag irgendwie in der Luft“

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„Väter Stuttgarts“: Hans-Dieter Kainzbauer-Hilbert, Wolfgang Kurr und Kai Wolff (v.l.).  Foto: 

Das Dutzend ist voll. Seit zwölf Jahren treten die „Väter Stuttgarts“ gemeinsam auf. Die Titel führen weit zurück in die Popgeschichte. Das Trio spielt Stücke von Creedence Clearwater Revival, Bob Dylan oder Johnny Cash, um nur einige Namen zu nennen. Anklänge an Folk- und Hillbillymusik sind unverkennbar. Schließlich sind Akustikgitarren und Gesang das Markenzeichen der Freizeitmusiker.

Natürlich spielen sie unplugged. Das liegt wieder im Trend. Aber um den geht es den Gitarristen Hans-Dieter Kainzbauer-Hilbert und Kai Wolff sowie Sänger Wolfgang Kurr gar nicht. Sie wollen einfach gute Musik machen. Und wer sie gehört hat, weiß, dass alle hervorragende Musiker sind. Ihre Version der bekannten Songs hat eine feine, manchmal auch etwas melancholische Note.

Sie treten auf Kleinkunstbühnen oder bei privaten Festen in der Region auf. Alle drei machen seit der Kindheit Musik. Wolff hat mit klassischer Gitarre begonnen. Im Trio spielt er ein sechs- oder zwölfsaitiges Instrument. Kainzbauer-Hilbert hat als Gitarrist schon immer das Fingerpicking fasziniert. In den 80er Jahren spielte er in einer Band. Und Kurr hat in Chören Erfahrungen gesammelt. Alle sind um die 60 und berufstätig. Das Trio entstand nach einem Urlaub in Griechenland. Da lernten sich Kurr und Kainzbauer-Hilbert kennen. Dieser hatte seit den 90er Jahren mit Wolff zusammengespielt.

Natürlich werden sie immer wieder gefragt, wie sie zu ihrem Namen gekommen sind. Die Vermutung liegt nahe, dass die „Söhne Mannheims“ Pate standen. Eine gewisse Assoziation habe es bei der Namensfindung schon gegeben, räumt Kainzbauer lachend ein. Die Themen Erziehung und Vaterschaft bildeten des Ausgangspunkt der Überlegungen. „Wir sind Väter mit sechs Kindern und arbeiten oder leben in Stuttgart, da lag dann der Name eines Abends irgendwie in der Luft“, erzählt Kainzbauer-Hilbert.

Auf eine bestimmte Stilrichtung wollen sie sich nicht festlegen lassen. Sie nehmen auch deutsche Liedermacher in ihr Repertoire auf. „Wir machen Musik, die uns gefällt“, heißt es auf der Homepage.  

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