Zuversicht im Atomstreit mit dem Iran

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Die Atomverhandlungen mit dem Iran gehen in eine viermonatige Verlängerung. Darauf haben sich Unterhändler des Iran sowie der fünf UN-Vetomächte und Deutschlands jetzt geeinigt. Die erste Frist für ein Abkommen wäre gestern abgelaufen. Die neue endet am 24. November.

Es habe in einigen Bereichen greifbare Fortschritte gegeben, in anderen existierten aber noch erhebliche Differenzen, erklärten die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton und der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif. Zu den noch ungelösten Hauptproblemen zählt die Urananreicherung. Der Iran will möglichst viele und moderne Zentrifugen - derzeit sind 10 000 im Einsatz und 19 000 installiert - behalten, um den geplanten Ausbau seines Atomprogramms mit eigenem Brennmaterial vorantreiben zu können. Der Westen hingegen will die Zahl der Zentrifugen möglichst gering halten. Außerdem ist umstritten, wie die für den Iran so wichtige Lockerung der Sanktionen ablaufen soll.

Es sei klar, dass die Verhandlungen nicht endlos fortgesetzt werden könnten, so Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD). "Diese wenigen Monate bis November könnten für lange Zeit die letzte Chance sein, den Nuklearstreit friedlich beizulegen." Im November finden in den USA Kongresswahlen statt, und es endet die Amtszeit der EU-Außenbeauftragten Ashton.

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