Weiter Mängel bei Vergabe von Studienplätzen

|

Das seit Jahren angekündigte neue Studienplatzvergabesystem für örtlich zulassungsbeschränkte Fächer wird auch im Wintersemester 2013/14 in Deutschland noch nicht flächendeckend funktionieren. Trotz positiver Erfahrungen im Pilotbetrieb bleiben damit, wie in den vergangenen beiden Jahren, erneut tausende Studienplätze unbesetzt. Das "dialogorientierte Serviceverfahren" (DOSV) soll mit Hilfe einer Internetplattform Mehrfachzulassungen und die Blockade freier Plätze verhindern. Doch trotz eines Appells der Kultusministerkonferenz vom Oktober 2012 beteiligen sich bislang nur 17 Hochschulen aus acht Bundesländern an dem Verfahren. Darunter sind die baden-württembergischen Universitäten Freiburg, Mannheim und Heidelberg. 2200 Plätze in 22 Studiengängen wurden mit dem DOSV bundesweit verteilt - bei 3400 zulassungsbeschränkten Bachelor-Studiengängen an staatlichen Hochschulen.

Die von Ländern und Hochschulen getragene Stiftung für Hochschulzulassung (SFH) ist zuständig für die Einführung des DOSV. Für das Wintersemester sei die Teilnahme von 40 bis 60 der mehr als 380 Hochschulen absehbar, hieß es. Dann soll auch die Uni Tübingen an das System angeschlossen werden, kündigte eine Sprecherin an.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Gaffer von Heidenheim soll mit Video identifiziert werden

Die Polizei hofft, den Gaffer von Heidenheim mit Hilfe von Videoaufnahmen eines Autofahrers identifizieren zu können. weiter lesen