Vorgeschichtliche Kostbarkeiten

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Der Goldschatz von Eberswalde (Brandenburg) ist der größte deutsche Goldfund aus der Bronzezeit und galt nach dem Zweiten Weltkrieg bis vor wenigen Jahren als verschollen. In der großen Ausstellung in der Eremitage in St. Petersburg wird er das erste Mal überhaupt wieder zu sehen sein. Seit bekannt ist, dass der rund 2,6 Kilogramm schwere Schatz im Moskauer Puschkin-Museum lagert, fordert Berlin die Rückgabe der rund 80 vorgeschichtlichen Teile. Darunter sind acht reich verzierte Trinkschalen sowie Hals- und Armbänder, Spiralringe und einige Goldbarren.

Im Jahr 1913 war der Schatz bei Bauarbeiten in einem Tongefäß auf dem Gelände eines Messingwerkes bei Eberswalde gefunden worden. Er stammt etwa aus dem 9. Jahrhundert vor der Zeitrechnung. Der Besitzer des Messingwerks überließ den Schatz Kaiser Wilhelm II., der ihn der prähistorischen Abteilung des Völkerkundemuseums übergab, aus der wenig später das Staatliche Museum für Vor- und Frühgeschichte hervorging. Per Flugzeug gelangte das Gold am 1. Juni 1945 nach Moskau - zusammen mit anderen Exponaten des Berliner Museums, darunter auch der Schatz des Priamos. dpa

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