Vierergespräch über Zukunft der Ukraine geplant

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Neue diplomatische Initiative in der Ukraine-Krise: Bei einem Vierertreffen wollen der russische Staatschef Wladimir Putin, Frankreichs Präsident François Hollande, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mögliche Lösungen ausloten. Das Treffen ist für den 15. Januar in der kasachischen Hauptstadt Astana geplant.

"Mein diplomatisches Jahr beginnt am 15. Januar mit einem Treffen in Astana im Normandie-Format", sagte Poroschenko gestern in Kiew. Damit bezog er sich auf ein Treffen der vier Politiker am 6. Juni in der Normandie anlässlich des Gedenkens an die Landung der Alliierten in Frankreich im Jahr 1944. Ein zweites Treffen in dieser Konstellation folgte im Oktober in Mailand.

Poroschenko, Putin, Hollande und Merkel telefonieren regelmäßig miteinander, um Wege aus dem Ukraine-Konflikt zu suchen. Auch am 22. Dezember hatten die vier Politiker eine Telefonkonferenz abgehalten. An Heiligabend hatten sich Vertreter der Ukraine, Russlands, der prorussischen Rebellen sowie der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) getroffen. Dabei wurde zwar ein umfassender Gefangenenaustausch vereinbart. In anderen Punkten gerieten die Gespräche aber in eine Sackgasse.

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