US-Präsident Trump fordert: Terroristen keine Zuflucht bieten

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US-Präsident Donald Trump hat den Kampf gegen den Terrorismus zu einer „Schlacht zwischen Gut und Böse“ erklärt. Es handele sich nicht um eine Schlacht zwischen Religionen oder Zivilisationen, sondern um eine Schlacht zwischen „barbarischen Kriminellen“ und „anständigen Menschen“, sagte Trump am Sonntag in seiner lang erwarteten Rede in der saudischen Hauptstadt Riad. Er rief seine Zuhörer auf, ernsthaft gegen die „Krise des islamistischen Extremismus“ vorzugehen. Die islamische Welt dürfe Terroristen keine Zuflucht bieten. Er forderte: „Vertreibt sie!“ Dem Iran gab Trump die Schuld an „so viel Instabilität in dieser Region“.

Am ersten Tag von Trumps Besuch in Saudi-Arabien hatten die USA und Riad  ein Waffengeschäft in Höhe von rund 110 Milliarden Dollar (knapp 100 Milliarden Euro) abgeschlossen. Das gilt als einer der größten Rüstungsdeals in der Geschichte der USA. Über einen Zeitraum von zehn Jahren soll Saudi-Arabien sogar Waffen im Wert von etwa 350 Milliarden Dollar aus den USA kaufen. Bei dem Geschäft geht es unter anderem um Schiffe für die Küstenwache, das Raketenabwehrsystem Thaad zur Verteidigung vor Kurz- und Mittelstreckenraketen, gepanzerte Fahrzeuge, Raketen und Sprengkörper. Zum Deal gehört nach Angaben der „New York Times“ auch Präzisionsmunition, deren Ausfuhr Trumps Vorgänger, Ex-Präsident Barack Obama, verboten hatte – aus Sorge, Saudi-Arabien könne diese im Nachbarland Jemen einsetzen.

Menschenrechtsgruppen in den USA kritisierten die Rüstungsgeschäfte mit Saudi-Arabien, das seit mehr als zwei Jahren Luftangriffe gegen vom Iran unterstützte Rebellen im Jemen fliegt. Dabei wurden zahlreiche Zivilisten getötet.

In Riad traf sich Trump auch mit seinem ägyptischen Kollegen Abdel Fattah al-Sisi und sagte, „bald“ nach Ägypten reisen zu wollen. Saudi-Arabien ist die erste Station der neuntägigen Reise durch den Nahen Osten und Europa. 

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