Union und SPD wollen Deckel für Managergehälter

Union und SPD haben sich in den Koalitionsverhandlungen auf strengere gesetzliche Regeln für Managergehälter geeinigt.

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Union und SPD haben sich in den Koalitionsverhandlungen auf strengere gesetzliche Regeln für Managergehälter geeinigt. Geplant ist, dass der Aufsichtsrat börsennotierter Unternehmen künftig prozentual festlegen muss, um wie viel höher der Verdienst jedes Vorstandsmitglieds gegenüber dem durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommen der Firma maximal sein darf. Dies wäre ein weiterer Pluspunkt, mit dem die SPD ihren Mitgliedern den Koalitionsvertrag mit der Union schmackhaft machen könnte. Bei Regionalkonferenzen in Baden-Württemberg hatte sich gezeigt, dass die SPD-Basis weiterhin erhebliche Vorbehalte hat.

In der Schweiz ist eine Initiative zur Begrenzung von Managergehältern gestern durchgefallen. Die Initiatoren wollten erreichen, dass Managervergütungen auf das maximal Zwölffache des tiefsten Lohns im selben Unternehmen begrenzt werden. Laut Hochrechnungen stimmten 65 Prozent der Referendumsteilnehmer dagegen.

Unterdessen sollen sich die deutschen Koalitionäre auch in einer wichtigen Personalie geeinigt haben. Nach "Spiegel"- Informationen soll SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier Außenminister werden. Er war dies bereits von 2005 bis 2009.

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Kommentare

25.11.2013 07:06 Uhr

Ein Deckel ohne Topf?

Glaubwürdigkeit, wo bist du nur geblieben? Die CDU lässt sich auf eine Koalition mit einer SPD ein, die in "Sekundeschnelle" vom Wahlgegner zur Verbündeten mutiert ist. Da fällt Vetrauen schwer und aus der Geschichte darf man gelernt haben, das so eine SPD auch für Überraschungen in die andere Richtung gut ist, sollten die Fleischtöpfe dort verführerischer duften.
Die "Grünen" äffen nun dieses unwürdige Geschlängel um ihre eigenen "Überzeugungen" nach und sollten nicht überrascht sein, wenn das Vertrauen und die Achtung der Wähler sich in entgültig verabschiedet.

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