UN-Konvoi in Gaza attackiert

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Bei einem Besuch im Gazastreifen ist der Konvoi von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon von palästinensischen Demonstranten angegriffen worden. Wie Augenzeugen berichteten, bewarfen rund 50 Palästinenser die Fahrzeuge kurz hinter dem Grenzübergang Eres mit Steinen und Schuhen.

Damit protestierten sie dagegen, dass Ban nicht die Angehörigen von in Israel inhaftierten Palästinensern besuchte. Unter den Demonstranten waren zahlreiche Familienmitglieder von Palästinensern, die in Israel im Gefängnis sitzen. Sie verlangten ein Treffen mit dem UN-Generalsekretär, um mit ihm über die Situation der Häftlinge zu sprechen. Auf Plakaten warfen sie ihm vor, Israel zu bevorzugen.

Nach dem Zwischenfall setzte Ban seine Reise nach Chan Junis im Süden des Gazastreifens fort. Seine Pressekonferenz dort wurde zeitweise von Protestrufen unterbrochen. In seiner Rede forderte Ban beide Seiten zur Änderung ihres Verhaltens auf.

"Die Menschen von Gaza müssen aufhören, auf Israel zu feuern", sagte er, nachdem am Vortag mehrere Raketen aus Gaza in Israel eingeschlagen waren, ohne Opfer oder Schäden zu verursachen. Israel habe die Blockade des Gazastreifens etwas gemildert, müsse aber mehr tun, sagte Ban weiter. UN-Projekte in dem Gebiet müssten öfter genehmigt und Grenzübergänge für Exporte geöffnet werden. fp

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