Umfrage sieht SPD nur noch bei 22 Prozent

Drei Monate vor der Bundestagswahl ist die SPD in einer Forsa-Umfrage auf nur noch 22 Prozent zurückgefallen. Union und FDP dagegen kommen in dieser Umfrage wieder auf eine eigene Mehrheit.

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Drei Monate vor der Bundestagswahl ist die SPD in einer Forsa-Umfrage auf nur noch 22 Prozent zurückgefallen. Union und FDP dagegen kommen in dieser Umfrage wieder auf eine eigene Mehrheit.

Die Sozialdemokraten liegen in dem gestern veröffentlichten Wahltrend von "Stern" und RTL mit einem Verlust von zwei Punkten noch unter ihrem bisher schlechtesten Bundestagswahlergebnis von 2009 (23 Prozent). Die jüngsten Spannungen in der SPD-Spitze schlagen sich in diesen Daten noch nicht nieder, weil die Werte vorher erhoben wurden. Die Union blieb stabil bei 40 Prozent, die FDP verbesserte sich um einen Punkt auf 6 Prozent.

Allerdings werden in der SPD die Forsa-Zahlen kritisch gesehen, denn in anderen Umfragen kam die Partei zuletzt auf bis zu 27 Prozent. In letzter Zeit hatten Spannungen zwischen Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Parteichef Sigmar Gabriel den Wahlkampf der SPD belastet. Steinbrück hatte öffentlich Loyalität von Gabriel eingefordert. Dieser betonte beim Parteikonvent am Sonntag in Berlin, ihre politische Ehe sei lebendig, aber intakt.

Im direkten Vergleich der Kanzlerkandidaten verlor Steinbrück zwei Punkte und fiel auf 18 Prozent. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) legte um einen Punkt auf 58 Prozent zu.

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