Türkisch als dritte Fremdsprache

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An zwei baden-württembergischen Gymnasien soll zum Schuljahr 2014/15 ein Modellversuch "Türkisch als dritte Fremdsprache" gestartet werden. Diesen Beschluss hat die SPD-Landtagsfraktion nach Informationen der SÜDWEST PRESSE gestern einstimmig gefasst. In die Formulierung des Antrags waren auch die SPD-geführten Ministerien für Bildung und für Integration eingebunden. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte bereits 2012 am Rande eines Türkeibesuchs Sympathie für einen solchen Schritt erkennen lassen. Der Umsetzung des SPD-Beschlusses dürfte damit nichts im Wege stehen.

Rund 400 000 türkischstämmige Bürger leben derzeit in Baden-Württemberg. Bislang bietet keines der 400 Gymnasien im Land Türkisch als zweite Fremdsprache ab Klasse sechs oder als dritte Fremdsprache ab Klasse acht an. Favoriten für den Schulversuch sind die Städte Stuttgart und Mannheim.

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Kommentare

20.06.2013 23:30 Uhr

Antwort auf „Türkisch als Fremdsprache”

Da soll mal der OB - Kretschmer mit dem lernen gleich anfangen und wenn er alles bestanden hat,dann kann er beim Erdogan seinen neuen Pass bestellen und türkischer Bürgermeister in Stuttgart werden.
İhr grünen Politiker,ihr kümmert euch mehr um die Belange von Auslaendern.
Die Deutschen haben euch gewaehlt und niemand anderes.Also nehmt das erstmal wahr und kümmert Euch um die Deutschen.

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20.06.2013 11:37 Uhr

Türkisch als Fremdsprache

Da man nach Jahrzehnten Türken in D feststellte, dass die Türken noch immer kaum Deutsch können, sollen die Deutschen nun Türkisch lernen, na prächtig! Dabei sind die Türken nicht zu doof für Deutsch, sondern sie ziehen siich in ihre Parallelgesellschaften zurück, da ihnen die Imame eintrichtern: "Integriert euch nicht; Deutschland gehört euch eh bald!" Dass wir Deutsche nun Türkisch lernen sollen, ist die Vorbereitung Deutschlands auf den Status eines Bundeslands der Türkei, wie das der Türkenverein DEUTSCHLANDs ZUKUNFT e.V. vorhat.

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