Trumps politischer Kurs bringt Europa harte Zeiten

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Gunther Hartwig  Foto: 

Noch ist Donald Trump gar nicht im Amt, da sorgen sich besonders deutsche Politiker bereits um den sicherheitspolitischen Kurs des nächsten US-Präsidenten. Nimmt man die teilweise haarsträubenden Ankündigungen des Republikaners im Wahlkampf zum Nennwert, sind die Befürchtungen zwar berechtigt. Doch wird Trump bald merken, dass er nicht als freier Radikaler im Weißen Haus die Weltordnung durcheinanderwirbeln kann, sondern mit Gegenkräften im Kongress und sogar in seiner eigenen Partei rechnen muss.

Allerdings tun nicht nur die Deutschen gut daran, sich auf härtere Zeiten im transatlantischen Verhältnis einzurichten. Wenn Trump die Nato als Zuschussgeschäft zu Lasten der Amerikaner begreift, werden die Europäer mehr für das Bündnis tun müssen als bisher, gerade auch finanziell. In Berlin ist diese Botschaft schon vor geraumer Zeit vernommen worden, nun müssen in anderen Hauptstädten des Kontinents die Verteidigungsetats ebenfalls erhöht werden.

Selbst wenn sich Trump nicht völlig von seinen traditionellen Beistandspartnern abwenden wird, könnte er doch austesten, wie viel Isolationismus Washington verträgt. Da­rauf müssen die Regierungen in Europa vorbereitet sein.        

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Kommentare

11.11.2016 13:40 Uhr

aber wir haben gerade i/d USA gesehen was diese Nachrichten wert sind.

Die EU-Elite hat die Zukunft fuer die EU verbaut. Mann hat Expansionspolitik betrieben auf Kosten von Russland weil man sich von USA (Nobelpreisgewinner Obama) unterstuetzt wusste.Russland hat zurueckgeschlagen mit dem Krim und die EU ist sitzengeblieben mit milliardenkostende Sanktionen+eine Ukraine die auch viele Milliarden Euro im Jahr kostet. Tuerkei hat mitgemacht im Spiel des Klubs des Boesen(USA/Nato/EU).Man hat gesehen wie einfach internationale Gesetze umgangen werden+wie einfach ein Land (Syrien) ins Chaos gestuertzt+ein Volk vernichtet wird.Das nutzt die Tuerkei jetzt aus gegen die EU,man wird erpresst und kann nichts dagegen unternehmen. Die EU-Eliten haben Großbritannien aus der EU getrieben; in Polen, Ungarn und womöglich auch bald anderswo sind Nationalisten schon an der Macht. Jetzt ist Donald Trump zum naechsten USA-President gewaehlt und hat EU-Politiker wie Merkel massiv kritisiert.Er wird vieles aendern und nicht zum Guten.Das naechte Ereignis wird sein dass Leute wie Merkel+Hollande abgewaehlt werden zugunsten von anderen Parteien.Zwar schreibt die Luegenpresse noch verzweifelt das Merkel als Nummer eins steht,aber wir haben gerade i/d USA gesehen was diese Nachrichten wert sind.

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