Trump und sein iPhone: Digital Detox mal anders

US-Präsident Donald Trump twittert bekanntlich häufig und heftig – was schon mal Probleme mit sich bringt. Seine Medienberater sind erfindungsreich.

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epa05541578 A new iPhone 7 smartphone on display at the Apple Store in Sydney, Australia, 16 September 2016. The iPhone 7, iPhone 7 Plus and Apple Watch Series 2 have been released for sale in Australia. EPA/JOEL CARRETT AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Download am 11.09.2017 für Poli AAP dpa  Foto: 

80 Mal am Tag greift der Mensch zum Smartphone. Ob das auch für @realDonaldTrump gilt, ist nicht bekannt. Dafür ist das Equipment, mit dem der Präsident der 35,7 Millionen Follower die Welt in 140 Zeichen an den Rand des Abgrunds twittert, um so interessanter. Auf einschlägigen Portalen im Internet ist das ein Thema wie sonst die Kopfbedeckungen der Royals.

Erkenntnis Nr. 1: Mittlerweile nutzt der Präsident, der einst gefordert hatte, Apple zu boykottieren, ein Gerät des kalifornischen Herstellers. Social-Media-Director Don Scavino tat das Ende März stolz kund – via Twitter: „Der Präsident hat sein neues iPhone benutzt.“ Wow. Erkenntnis Nr. 2 sickerte bald danach durch: Das Gerät verfügt lediglich über eine einzige App – Twitter. Weniger Apps bedeuten weniger Angriffsfläche für Hacker. Dafür erheitert der Twitterer in Chief  nach wie vor zuverlässig durch seine Vertipper: „Texas is heeling fast“, schrieb er nach Hurrikan „Harvey“, was eher an den High-Heels-Auftritt der Präsidentengattin im Katastrophengebiet denken lässt, als an den Wunsch, das Land möge heilen. Erkenntnis Nr. 3 ist wenige Tage alt und stammt von Stabschef John Kelly, der in der New York Times über seinen Chef plauderte: Das Handy besitzt keinen Browser – eine Art Diät, um den exzessiven Medienkonsum des Hausherrn zu begrenzen.  Doch ohne mobilen Zugang zum Lieblingssender  Fox News dürfte @realDonaldTrump noch mehr texten.

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