TIPPS: Vor der eigenen Tür

Was kann der Einzelne tun, um Flächenverbrauch und Versiegelung zu verhindern? Der Natur- schutzbund Deutschland hat einige Tipps zusammengestellt.

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Zartes Pflänzchen: Den Garten sollte man nicht zupflastern. Foto: dpa

Mobilität: Verkehrsflächen machen rund ein Viertel des Landschaftsverbrauchs aus. Wer öfter das Fahrrad, Bus oder Bahn nutzt, trägt dazu bei, dass sich der Autoverkehr verringert und der Bau neuer Straßen überflüssig wird. Mehr als ein Viertel aller Haushalte verfügt bereits über einen Zweitwagen. Umweltfreundlicher ist es, nach Alternativen zu suchen, beispielsweise Fahrgemeinschaften zu bilden.

Garten: Je mehr Regenwasser direkt am Ort versickert, desto besser. Im eigenen Garten sollte man den Anteil befestigter Flächen so gering wie möglich halten. Naturmaterialien wie heimisches Holz oder versickerungsfähige Beläge sind besser als Asphalt und Beton. Für Gartenwege lassen sich gehäckselter Strauch- und Baumschnitt verwenden, der viel Regenwasser aufnimmt. Dachbegrünungen speichern viel Wasser, das dann verdunsten oder gezielt abgeleitet werden kann. Will man einen Parkplatz anlegen, entscheidet man sich am besten für Rasenfugenpflaster.

Hauskauf: Vor dem Kauf eines Baugrundstücks in einer Randlage sollte man genau prüfen, ob es nicht auch eine ausbaufähige Gebrauchtimmobilie oder eine Baulücke im Ortskern sein kann. Bus oder Bahn, Geschäfte und Arztpraxen, Kindergarten und Schule vor der Haustür machen sich langfristig bezahlt.

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