TIPPS UND TRICKS: Sinnvoll einkaufen

82 Prozent der Deutschen haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie Nahrung wegwerfen. Mit wenig Aufwand lässt sich Lebensmittelmüll vermeiden.

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Gezielt einkaufen: Vor dem Gang zum Supermarkt in den Kühlschrank und den Vorratskeller schauen. Vorausplanen, was in den nächsten Tagen auf den Tisch soll - und sich beim Einkauf daran halten.

Im Laden vor allem bei Obst und Gemüse

auf die Herkunft achten. Es gibt Äpfel aus Neuseeland, Kolumbien und der Region. Letztere verderben langsamer, weil sie frisch geerntet sind und nicht so einen langen Transport hinter sich haben. Vor allem im Sommer darauf achten, dass die Kühlkette bei Frischfleisch und Fisch nicht unterbrochen wird. Also mit Isoliertasche zum Metzger.

Richtig lagern: Motten mögen besonders gern Mehl und Haferflocke, deshalb Getreideprodukte in dichten Behältern aufbewahren und Vorratsschränke regelmäßig reinigen. Zuhause mögen es viele Gemüsesorten - auch Kartoffeln - am liebsten kühl und dunkel, der Kühlschrank ist ihnen aber oft zu kalt. Im

Gemüsefach des Kühlschranks fühlen

sich aber Beeren, frische Kräuter und Spargel wohl.

Obst trennen: Wie für das Gemüse gilt auch beim Obst: Möglichst frisch essen. Wenn es gelagert wird, die verschiedenen Sorten getrennt voneinander aufbewahren. Viele Obstsorten - besonders Äpfel, Aprikosen, Birnen, Pfirsiche, Nektarinen und Pflaumen - sondern das Reifegas Ethylen ab. Das lässt das in der Nähe liegende andere Obst schneller altern

und verderben.

Knackig einfrieren: Wenn mal wieder die halbe Großpackung Nackensteaks nach dem Grillabend übrig ist, ab in die Tiefkühltruhe. Auch Brot und der zu viel gekochte Eintopf bleiben in der Kälte lange frisch. Wichtig ist, dass das Kühlgut dicht verpackt ist, damit es nicht austrocknet und sein Aroma behält. Einmal Aufgetautes kann - anders als oft gehört - ruhig wieder eingefroren werden. Aber: Langsam im Kühlschrank auftauen und die Reste möglichst schnell zurück ins

Gefrierfach. Wenn sie wieder gebraucht werden, gründlich erhitzen. Auch hier

gilt: Die Sicht-, Geruchs- und Geschmacksprobe machen, um ganz sicher zu gehen.

Reste verwerten: Auch altes Brot macht satt und kann sogar noch schmecken. Als Bruschetta mit den nicht mehr ganz frischen Tomaten im Ofen überbacken oder im Brotsalat mit den übriggebliebenen Karotten.

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