STICHWORT · HANDEL MIT INDONESIEN: Wichtiger Partner

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Der deutsch-indonesische Handel stieg nach Angaben des Auswärtigen Amtes im vergangenen Jahr um rund zwölf Prozent auf ein Gesamtvolumen von 6,7 Milliarden Euro. Die deutschen Exporte nach Indonesien beliefen sich auf 3,4 Milliarden und die indonesischen Importe nach Deutschland auf 3,3 Milliarden Euro.

Der Inselstaat ist damit wirtschaftlich viertwichtigster deutscher Handelspartner im Verband der südostasiatischen Nationen (Asean), der zehn Mitgliedstaaten hat und mit rund 575 Millionen Menschen (acht Prozent der Weltbevölkerung) vergleichbar mit der Größe Europas ist. Der Sitz ist in Indonesiens Hauptstadt Jakarta.

Hauptausfuhrgüter waren Maschinen, Nachrichtentechnik, Geräte zur Elektrizitätserzeugung, Metalle, Kraftfahrzeuge und pharmazeutische Erzeugnisse. Haupteinfuhrgüter waren Nahrungs- und Futtermittel (pflanzliche Öle und Fette), Textilien, Schuhe, Erze, landwirtschaftliche Erzeugnisse und elektronische Geräte.

Zur Zeit sind rund 250 deutsche Unternehmen in Indonesien vertreten, darunter Siemens, BASF, Bayer/Schering, Beiersdorf, Merck, Südchemie, Henkel, Heidelberger Zement, Fuchs Oil, die Schott AG, BMW und Mercedes.

Deutschland ist mit Leistungen von insgesamt rund 3,35 Milliarden Euro nach Japan, Australien und den USA viertgrößter Partner Indonesiens in der Entwicklungszusammenarbeit. Schwerpunkte der Kooperation sind Klimawandel, die Förderung des Privatsektors, gute Regierungsführung, und Dezentralisierung. Staatspräsident Susilo Bambang Yudhoyono werden Erfolge bei der Demokratisierung des Landes bescheinigt.

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