Sondierungen: Vorsichtige Zuversicht für Jamaika

Bei den Sondierungen für ein Jamaika-Bündnis in Berlin geht es langsam voran. Die Verhandler sehen deutliche Fortschritte.

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Vorsichtig optimistisch für eine Jamaika-Koalition (v.l.): Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) und die Bundesvorsitzende des Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt.  Foto: 

Zur Halbzeit der zweiten Sondierungsrunde haben sich die Verhandler für eine Jamaika-Koalition in Berlin zuversichtlich gezeigt. Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion, Michael Grosse Brömer (CDU) sprach am Freitag von „deutlichen Fortschritten“ und der „Woche der Entscheidung, die vor uns liegt“. Auch FDP-Generalsekretärin Nicola Beer bestätigte, man befinde sich „in einem guten Rhythmus“. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer ergänzte, die Arbeit werde noch einige Schweißperlen kosten. Seinen Vorwurf „bösartiger“ Manöver der Grünen relativierte er. Das sei „stündlich anders“.

In umstrittenen Bereichen rangen die Parteien noch hart. Am Abend sollte eine große Runde der Sondierer zusammenkommen, um die erreichten Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen zu bewerten. Den Sonntag haben sich die Spitzen von CDU, CSU, FDP und Grünen freigehalten, um strittige Fragen in kleiner Runde zu erörtern. Bis zum Donnerstag soll demnach ein Ergebnis stehen, das die Parteien dann ihren Mitgliedern vorstellen wollen.

Die Grünen wiesen am Freitag einen „Spiegel“-Bericht zurück, wonach sich ihre Sondierungsgruppe intern bereits auf drei Ministerposten in einer künftigen Regierung festgelegt habe. Demnach will die Partei in Koalitionsgesprächen das Umwelt- und das Sozialressort sowie entweder das Landwirtschafts- oder das Verkehrsministerium einfordern.

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